Mit ‘Geheimdienste’ getaggte Beiträge

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Es ist unmöglich, die Fackel der Wahrheit durch ein Gedränge zu tragen, ohne jemandem den Bart zu versengen.“

Mit diesem Zitat von Georg Christoph Lichtenberg beginnt die Einleitung von Jens Wernickes Buch „Lügen die Medien? Propaganda, Rudeljournalismus und der Kampf um die öffentliche Meinung“, Westenverlag, 360 Seiten, ISBN 978-3-86489-188-5.

Diesen Mut, zumindest im übertragenen Sinne Bärte anzusengen, beweist Wernicke auch gleich in dieser Einleitung, denn er wagt es, die Welt-Arena, in der die mediale Auseinandersetzung stattfindet, bildhaft zu umreißen. Er scheut sich nicht, klar auszusprechen, dass die Mächtigen des Westens „ein Regime der >>Akkumulation durch Enteignung<<“ betreiben. „Und das müssen sie auch, benötigt die Megamaschine doch >>Raubzüge<< gegen fremde Völker und die Armen im eigenen Land, denn sonst zerbrächen die bestehenden Verhältnisse in kürzester Zeit.“ Hiermit hat er auch die Untrennbarkeit von sozialer Frage und Friedensfrage aufs Deutlichste angesprochen.

Fakten- und datenreich belegt er in der Einleitung die „Vertrauenskrise der Medien“. Und er belegt, was es mit den salbungsvollen Worten des Mainstreams zur Demokratie in Wirklichkeit auf sich hat, indem er ausführlich den us-amerikanischen „Vater der Public Relations“, Edward_Bernays, zu Wort kommen lässt: „…Organisationen, die im Verborgenen arbeiten, lenken die gesellschaftlichen Abläufe. Sie sind die eigentlichen Regierungen in unserem Land.“

Ein Schatz an Analysen von Insidern und kritischen Beobachtern

In seinem Buch lässt Wernicke eine ganze Reihe kritischer Journalisten, die er als „Macher“ im ersten Kapitel einführt, wie Walter von Rossum, David Goeßmann, Ulrich Teusch, Ulrich Tilgner, Stephan Hebel, Werner Rügemer und Eckart Spoo zu Wort kommen. Als „Denker“ werden Politologen, Historiker, Psychologen und Geheimdienst-Experten wie Noam Chomsky, Uwe Krüger, Rainer Mausfeld, die Forschungsgruppe zu Propaganda in Schweizer Medien, Jörg Becker, Michael Walter, Erich Schmidt-Enboom, Klaus-Jürgen Bruder, Kurt Gritsch und Daniele Ganser vorgestellt und kommen ebenso zu Wort. Das dritte Kapitel ist der Zivilgesellschaft mit Maren Müller, Hektor Haarkötter, Sabine Schiffer, Gert Hautsch, Rainer Butenschön, Markus Fiedler und Daniela Dahn gewidmet.

Die Äußerungen der medialen „Insider“ machen deutlich, wie vielschichtig die Beantwortung der Titelfrage ausfallen muss, und wie fließend der Übergang zwischen Anpassung an unausgesprochene Vorgaben, an ausgesprochene Vorgaben in Redaktionsstatuten (wie beim Springerverlag) bis hin zu gerne kolportierten (und für den Schreiber selbst doch erkenntlichen) Unwahrheiten ist. Walter von Rossum erläutert so ausführlich wie einleuchtend, welche Rolle dabei grundsätzlich gesellschaftlicher Konformismus spielt und wie sehr der bürgerliche Mensch (einschließlich vieler Journalisten) sich „mit seiner eigenen Unterdrückung regelrecht identifiziert“ (S.25).

Propaganda versus Information

Das Kapitel, in dem die Analytiker („Die Denker“) zu Wort kommen, beginnt mit gutem Grund bei Noam_Chomskys tiefreichenden Analysen zur propagandistischen Rolle der Medien im Kapitalismus. Diese sind Grundlage eines im Buche wiedergegebenen Vortrages, den Chomsky im Juli 1997 im „Z Media Institute“ hielt. Deutlich wird hier die gesellschaftliche Rolle der Medien zur Herstellung von Konsens im Sinne der Herrschenden.

Die Aufgabe der Medien ist es leider tatsächlich, Demokratie nicht wirklich Demokratie sein zu lassen, sondern die Beherrschten eben entweder zur Zustimmung den Anliegen der Mächtigen gegenüber zu bringen oder sie gegebenenfalls schlicht abzulenken.

Fraglos hat Chomsky bei der Analyse der Medienrolle sehr Wichtiges und Bahnbrechendes geleistet. Allerdings werde ich am Ende dieser Besprechung auch noch auf ein „merkwürdiges Versagen“ des vielzitierten Denkers eingehen.

Die „Öffentlich-Rechtlichen“

Auch sehr eindrucksvoll ist die Kritik, die die Vorsitzende der „ständigen Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien e. V.“, Maren Müller (ehemalige Mitarbeiterin des MDR) vorbringt. Maren Müller befasst sich mit Programmbeschwerden von kritischen Zuschauern der öffentlich-rechtlichen Sender. So bemängelt sie sehr treffend, dass tatsächlich „demokratische Willens- und Meinungsbildung nicht stattfinden kann, wenn das Publikum ausgerechnet von jenen manipuliert wird, die laut Gesetz für die Schaffung von Meinungspluralität Verantwortung tragen“ (S. 260). Sie stellt fest: „Was allerdings teilweise an propagandistischen Inhalten über die Kanäle der 22 öffentlich-rechtlichen TV-Sender und deren 64 Radioprogramme schwappt, ist schwer zun ertragen“ (S. 259).

Wie man auch „mit Fakten lügen“ kann, nämlich durch Weglassen weiterer Fakten, macht Sabine Schiffer vom „Institut für Medienverantwortung“ eindrücklich klar, ebenso, welche Rolle das „Wording“, die Wortwahl, bei der Wirkung von Nachrichten spielen kann (S. 292). Dies spielt auch bei „symbolischen Dekonstruktion des Sozialstaates“ eine wichtige Rolle, wie im Interview mit Michael Walter deutlich wird (S. 196 ff).

Theoriebildung verboten:

So gerne die Mainstream-Medien mit haltlosen Vermutungen den Konzepten der Mächtigen des Westens zur Hand gehen, so diffamierend gehen sie mit wohldurchdachten und mit plausiblen Argumenten unterfütterten Theorien kritischer Geister zum Weltgeschehen um. Ebenso diffamierend wird über die Friedensbewegung und die Bewegungen gegen die Handelsabkommen wie TTIP und CETA berichtet. Gerne werden diese Bewegungen der Kumpanei mit Rechten und der „Querfront-Sympathien“ verdächtigt.

Hierzu äußert sich im Buch ausführlich der schweizer Historiker Daniele Ganser in einem Interview (S. 249 ff). Völlig zurecht verweist Ganser darauf, wie ausführlich durch Wikileaks die „Verschwörungsneigung“ der US-Machtelite belegt ist. Aber die intellektuell so alberne „Verschwörungstheorie-Keule“ wird dennoch unablässig geschwungen. Insbesondere Gansers Untersuchungen zu Nine Eleven machen ihn natürlich zur Zielscheibe solcher Diffamierungen. Dabei ist das offizielle Narrativ zu Nine Eleven die Grundlage us-geführter westlicher (Kriegs)-Politik. Ungeachtet der zunehmenden Zahl von Zweiflern halten Politik und Mainstream die Mär unbeirrt hoch. Gleichzeitig stellt Ganser zur Diskussion in den alternativen Medien fest: „Die Debatte wird gezielt mit Blödsinn kontaminiert…“ (S. 252).

Im Zentrum des Problems: die Nachrichtenagenturen

Der Beitrag der Forschungsgruppe zu Propaganda in Schweizer Medien (S. 154 ff) legt ein besonders grundlegendes Übel bloß. Angesichts der abnehmenden Zahl von wirklich recherchierenden Journalisten und Reportern kommt den Nachrichtenagenturen eine zentrale Bedeutung zu. Globale Nachrichtenagenturen gibt es nur noch drei, Associated Press, Agence France-Press und Reuters London. Auch im deutschsprachigen Raum sind es nur noch drei. Damit sind es nur wenige Quellen aus denen geschöpft wird und die in enger Verbindung „zur Macht“ stehen. Auch Auslandskorrespondenten sind oft zwar räumlich näher am Geschehen, ohne dies aber inhaltlich zu sein.

Pseudonachrichten beziehen die Medien dafür öfter durch PR-Agenturen und natürlich die Geheimdienste. Damit sind sehr viele „Nachrichten“ direkte Ergebnisse von Steuerung. „Namhafte“ große Zeitungen wie die New York Times liefern dann auch häufig „Vorlagen“, auf die man sich journalistisch „beruft“ (S. 166). Dieses wird noch einmal ausgiebig durch eine Fallstudie zum Syrienkrieg belegt (S. 171).

Mausfeld macht die innere Logik klar

Wie sehr die großen Medien „Ideologie produzieren“ erläutert Professor Rainer_Mausfeld von der Christian-Albrechts-Universität Kiel im Interview (S. 134 ff). Mausfeld ist Wahrnehmungs- und Kognitionsforscher und hat sich große Verdienste zu den Erkenntnissen bezüglich der „Fraktionierung“ der Wahrnehmung, also der Verhinderung eines schlüssigen Bildes von Ereignissen und Zusammenhängen, erworben.

Mausfeld konstatiert, dass in einer wirklichen Demokratie die Medien und das Bildungswesen eine außerordentliche Rolle spielen, da die Bürger ja wissen müssen, worum es geht, wenn sie entscheiden sollen. Es bedarf auch eines kollektiven Entscheidungsraumes. Tatsächlich kommen Medien und Bildungssystem den Anforderungen nicht nach, was kein „Betriebsunfall“ sei. Diese Entwicklung hat absichtlich stattgefunden (S. 137), um das „als irrational, infantil und launenhaft angesehene >>dumme Volk<< von politischer Macht und Einfluss fernzuhalten.

Tatsächlich bedarf es nach Mausfeld im Bereich der Medien selbst dabei oft keiner großen Verschwörung, da die ökonomischen und organisatorischen Strukturen mit ihren Filterfunktionen wirkungsvoll Konformität erzeugen. So verbreiten sie bei vielen wirkungsvoll totalitäre neoliberale Ideologie.

Die Medien „sind keine Wachhunde des öffentlichen Interesses gegenüber den Zentren der Macht, sondern vielmehr ihre Schutzhunde“ (S. 138).

Über das Buch hinaus sei hier auf den Erkenntnischatz von Mausfelds Schriften und Vorträgen hingewiesen.

Ein überaus wichtiges und nötiges Buch

In seinem Resümee stellt Jens Wernicke die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen Meinungs- und Pressefreiheit heraus. Treffend stellt er fest: „wirklich frei sind hier nur die Arbeitgeber der Journalisten – frei, ihre Meinung verbreiten zu lassen“ (S. 333).

Nun, so eingeschränkt die wirkliche Pressefreiheit ist, so ist Jens Wernicke für dieses Buch und dem Westendverlag für die Veröffentlichung desselben zu danken. Dieses Buch ist Jeder und Jedem zu empfehlen. Es ist faktenreich und bei aller Klarheit differenziert und sollte auch eine Ermutigung für den noch mit Gewissen ausgestatteten Teil der schreibenden Zunft zur Selbstreflexion sein, die Spielräume auszunutzen und nicht den Trend zur „Schere im Kopf“ in vorauseilendem Gehormsam zur Anwendung zu bringen. Aber es wird auch klar, die Mainstream-Medien sind im Großen und Ganzen nicht angetan, zur Lösung der gesellschaftlichen Probleme beizutragen, sondern sie sind Teil der gesellschaftlichen Probleme und diese können nur durch gesellschaftliche Bewegungen und Kämpfe gelöst werden.

Nachtrag: Chomsky als Beispiel des von ihm so trefflich analysierten Problems

Eine kritische Anmerkung sei mir nicht verwehrt: sehr viel ist in diesem Buch von Noam Chomsky und seinen unbestreitbaren Verdiensten zur Darlegung der medialen Kontrolle durch die Mächtigen die Rede, aber Chomsky bietet leider auch selbst ein eklatantes Beispiel für die Verengung des „erlaubten Betrachtungs- und Diskussionsfeldes“.

Gerade zu Kennedys Ermordung und Nine Eleven, zwei „zeitenwendenden“ Ereignissen, deren offizielle Narrative so voller zum Himmel schreiender Widersprüche sind (wobei Nine Eleven die Grundlage us-geführter Kriegspolitik ist), hat Chomsky mehrfach erklärt, dass sie für die allgemeine Analyse irrelevant seien. Ist es sein Alter, das ihn die Brisanz nicht verstehen lässt, ist es die Furcht, dass seine sonstigen Analysen durch die Beschäftigung mit diesem hochbrisanten Stoff diskreditiert würden, oder ist es letztlich Hasenfüßigkeit und die Furcht, „ins Abseits zu geraten“? Hält Chomsky diese beiden Themen für „schwarze Löcher“, aus denen es kein Entrinnen gibt?

Andreas Schlüter

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notruf-germanwings

Bei der weiteren Beschäftigung mit dem Germanwings-Absturz (siehe https://wipokuli.wordpress.com/2017/03/24/germanwings-absturz-vor-zwei-jahren/) stieß ich auf zusätzliche interessante Berichte, die ich meinen Lesern nicht vorenthalten möchte:

Notsignal und Kabinenluft: https://www.youtube.com/watch?v=dSfrZAQvPlU

Langjähriger Lufthansapilot: https://www.youtube.com/watch?v=_PNFsDPKSz0

Gefälschte Beweise: https://www.youtube.com/watch?v=4ZI3ateM680

Faktencheck: https://www.youtube.com/watch?v=HTNJ7kQlAX8

Interessant erscheinen mir mehrere Denkmodelle zur Tragödie, die konträr zur allseits verbreiteten Spekulation vom Selbstmord des Co-Piloten stehen. Die Selbsmordvariante ist auf der Pressekonferenz von Vater Lubitz durch den hinzugezogenen Luftfahrt-Experten in ihrer „Löchrigkeit“ deutlich dargestellt worden. Hier denkbare alternative Möglichkeiten:

Erstens: es erscheint angesichts der Berichte über Kontamination von Kabinen- und Cokpitluft möglich, dass der Co-Pilot eine schwere Erkrankung hatte (die nichts mit der früheren Depression zu tun hatte), die vielleicht auch seine Augenprobleme erklären könnte. Wenn dann zusätzlich auf dem aktuellen Flug so ein Vorfall erneuter Kontamination von Kabinenluft dazu gekommen wäre, wäre alles möglich. Hier spielt dann der später in den Medien geleugnete Notruf eine besondere Rolle.

Zweitens: Peter Haisenko, langjähriger Lufthansapilot, erwähnt im Interview mit KenFM die Denkmöglichkeit, dass der Co-Pilot durch eine dritte Seite (von Terror-Organisationen, unter die ich hier auch Geheimdienste zähle) mit dem Tod von Anghörigen bedroht worden sein könnte, um ihn zu zwingen, eine Wahnsinnstat zu begehen.

Drittens: eine zweite Möglichkeit, die in den Bereich des „Staatsterrorismus“ fiele, wäre, dass ein Geheimdienst der französischen Regierung die Erkenntnis „vermittelt“ habe, im Flugzeug wäre eine Bombe, die über dem in der Nähe der Absturzstelle liegenden Staudamm gezündet würde. Per Fernübernahme könnte durch diesen Geheimdienst die Maschine dann zur Kursabweichung in Richtung Staudamm gezwungen worden sein. Dann wäre ein französischer Abschuss der Maschine vorstellbar. Dass dieser vertuscht würde, läge in der Natur der Sache.

Eine vierte Möglichkeit wäre die Beeinflussung des Co-Piloten durch einen Geheimdienst à la MKULTRA.

Nun kommt der Aufschrei mancher Leser: „Verschwörungstheorie“. Ich verweise auf meinen allerersten Artikel zur Tragödie, die sich u. a. mit den geostrategischen Auseinandersetzungen um die Ukraine beschäftigt, sowie mit der „Empörung“ der Machteliten der USA und Großbritanniens darüber, dass Deutschland und Frankreich zusammen mit Russland im Minsk II Abkommen den Ukranie-Konflikt deutlich heruntergefahren haben:

https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/04/germanwings-absturz-nur-eine-tragodie-oder-ein-staatsterroristischer-akt/

Strafe muss sein?

Wer den Kopf schüttelt über diese Möglichkeit, dass der „Tiefe Staat“ der USA zu solchen „Strafaktionen“ greifen könne, dem gebe ich Folgendes zu bedenken:

Der ehemalige CIA-Abteilungsdirektor Morell (übrigens ein heftiger Clinton-Unterstützer) äußerte sich öffentlich, man möge wegen der Syrienunterstützung Russen und in Iraner in verdeckten Operationen töten, damit sie „den Preis für die Syrien-Unterstützung zahlen“. Dies solle zwar verdeckt geschehen, aber so, dass die betreffenden Regierungen genau wüssten, woher dies käme! Er weiß genau, wovon er redet und es ist klar, dass so etwas standardmäßig gemacht wird:

https://www.youtube.com/watch?v=y7Woc2OsNHg

Ist es da völlig abwegig es für möglich zu halten, dass derartige Dinge auch gegen „Verbündete“ (vielleicht besser Vasallen) eingesetzt würden, wenn sie dem Willen des „Großen Bruders“ zuwiderhandeln? Und ja auch auffällig, die Germanwings-Tragödie betraf Frankreich und Deutschland!

Andreas Schlüter

Europa, sei auf der Hut: Die Schock-Strategie 2.0 ist wohl im Gange!“ https://wipokuli.wordpress.com/2016/07/29/europa-sei-auf-der-hut-die-schock-strategie-2-0-ist-wohl-im-gange/

datenbrille

Der „Große Bruder“ ist dabei, sich mit der ultimativen „Waffe“ gegen Privatheit und Datenschutz zu bewaffnen. Vielleicht werden auch noch mehr Menschen auf diese Weise in Ihre Privatsphäre eindringen können, aber, seien Sie sicher, besagter Großer Bruder wird „die Nase immer vorn haben“. Ich weiß allerdings nicht, wenn ich jemandem mit so einer Brille begegnen würde, ob ich genügend Selbstbeherrschung hätte, sie ihm nicht von der Nase zu hauen (wenn diese Brille bis dahin nicht so sehr miniaturisiert wird, dass man sie nicht als solche erkennt)! Aber, Spaß beiseite, die Aussichten sind auch auf diesem Felde beängstigend. Widerstand verschiedenster Art tut not!

Man sollte sich diesen Film anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=rUXTXznfraM

ein besorgter Andreas Schlüter

Siehe auch:

Schöne Neue Welt: der finanzindustriell-geheimdienstliche Komplex! Bargeldlos? Wir müssten verrückt sein!“ https://wipokuli.wordpress.com/2013/12/04/schone-neue-welt-der-finanzindustriell-geheimdienstliche-komplex-bargeldlos-wir-mussten-verruckt-sein/

Die Republik wird in Atem gehalten: „Islamistischer_Terror“, ein jahrelanger Rechts-Terror durch den „NSU“ und mysteriöse Mordfälle, die scheinbar nichts damit zu tun haben. Flapsig – was sich hier eigentlich verbietet – könnte man sagen: alle naslang wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben! Da bleibt kaum Zeit für CETA/TTIP und die drohende Kriegsgefahr durch US-gesteuertes „geschichtsvergessenes“ NATO-Säbelrasseln „gen Osten“, inklusive den klaren Blick auf die realen Macht-Strukturen unseres „engsten Verbündeten“, der USA.

Einschub:

Ich kann mich trotz jahrelanger journalistischer Tätigkeit, zuerst für die Bezirkszeitung meines LINKEn Bezirksverbandes, die LUPE, und noch längerer Tätigkeit auf diesem meinem Blog WiPoKuLi nicht als „investigativen“ Journalisten bezeichnen. Dazu fehlt mir – alters- und gesundheitsbedingt – die Kraft. Denn dieses würde bedeuten, Primärquellen, also direkte Zeugen und Orte aufzusuchen, sowie Akten einzusehen. Was ich mir aber zur Aufgabe gemacht habe, ist, die relativ unumstrittenen Fakten zusammenzufügen, ihre logischen Verknüpfungen herzustellen und zu den offenkundigen realen Verschwörungen vernünftige Theorien zu entwickeln. Ich bin also im positiven Sinne ein Verschwörungstheoretiker! Ich lehne daher vehement den albernen und gezielt diffamierenden Gebrauch des Wortes „Verschwörungstheoretiker“ in negativer Konnotation durch Mainstream-Medien und „interessierte Kreise“ ab. Wir brauchen als Mitglieder der „Gegenöffentlichkeit“ Theorien zu den bestehenden Verschwörungen. Die Mächtigen werden ja diese nie selbst „gerichtfest“ kundtun. In diesem Zusammenhang sei auf das berühmte Zitat des verstorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt verwiesen:

Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terrorismen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.

http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/komplettansicht

Der „NSU“, nur „unabhängiger Rechtsterror“ oder Teil des „Tiefen Staates“?

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Es wird Zeit, die „losen Enden“, die uns „entgegenbaumeln“ zu verknüpfen, um nicht Opfer der geistigen „Fragmentierung“ zu werden, die Prof. Mausfeld so eindringlich beschreibt. Und jetzt wird ein „Ende“ deutlich sichtbar, das schon durch den Nebel schimmerte, aber nun durch jüngste Indizien in Klarheit hervortritt. Der wahrscheinliche Fund von DNA-Spuren Uwe Böhnhardts am Fundort der sterblichen Überreste von Peggy_Knobloch hat die Verbindungen des „NSU“ Trios und seines Umfeldes zu Kinderprostitution, Kinderpornografie und nun möglicherweise Kindermorden deutlicher ins Blickfeld gerückt.

Und es erhebt sich die Frage, wie sehr oder wie wenig Teile der Taten des Trios und seines Umfeldes zu Alt- und Neu-Naziideologie passen. Der Unterstützer der Drei und eine zentrale Figur in der rechtsradikalen Szene, Tino_Brandt, (wie auch weitere „Figuren“ des Umfeldes) ist pädophil, in Kindesmissbrauch und Kinderprostitution verstrickt (und sitzt dafür im Gefängnis) und jahrelanger V-Mann gewesen. Wenn der Stern spekuliert, er sei vielleicht der „Kopf“ gewesen, wird das wohl falsch sein, die „Köpfe“ sitzen wohl woanders. Auf Zschäpes Computer fand sich Kinderpornografie, Böhnhardts Name tauchte schon vorher im Zusammenhang mit einem Kindermord auf. Immer deutlicher taucht die Frage auf, ob sich die mit dem „NSU“ im Zusammenhang stehende rechte Szene durch Zuhaelterei_von_Kindern finanzierte. Nun sind sowohl Kindesmissbrauch als auch Nazismus widerlich, aber das ist auch die einzige wirkliche Gemeinsamkeit, wenn man davon absieht, das Brandt wohl in erster Linie rumänische Jungen (Roma?) missbrauchte und missbrauchen ließ, was sicher eine rassistische Konnotation hat (wenn man bedenkt wie zerstörerisch sich so etwas auf das spätere Leben auswirkt).

Es ist zwar eine wichtige Frage, ob Böhnhardt wirklich in den Mord an Peggy verwickelt war. Aber für die hier angestellten Betrachtungen ist es nicht entscheidend, ob der DNA-Hinweis nur durch „zufällige“ Ortsnähe oder gar durch labortechnische „Schlamperei“ zustande gekommen ist, oder ob es wirklich eine Tatbeteiligung gab. Entscheidend sind hier die verbrecherischen pädophilen Zusammenhänge.

Gladio 2.0 und der auslandsgesteuerte „Tiefe Staat“

Mittlerweile haben viele Menschen, die sich über die Mainstream-Medien hinaus für die Nachkriegspolitik interessieren, erfahren, was es mit den NATO-Geheimarmeen, allgemein nach der italienischen Variante „Gladio“ genannt, auf sich hat. Im Mainstream wird -wenn überhaupt – von Gladio als einer Sache des „Kalten Krieges“ gesprochen. Das ist aber ein (nicht selten vorsätzlicher) Irrtum. Immer wieder versucht die US-Machtelite die europäische Politik einzuschüchtern, wie auch mit dem Bombenfund auf dem Bonner Hauptbahnhof 2012.

Der NSU-Skandal muss uns aber erkennen lassen, wie sehr offenbar insbesondere US-Dienste deutsche Dienste und Behörden infiltriert haben. Dies hat eine lange Geschichte, wesentlich nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik mit der Organisation_Gehlen beginnend. In vielen Staaten gib es einen „Tiefen Staat“, also ein Machtzentrum aus Wirtschaftsmacht und Spitzen von Militär und Geheimdiensten, die hinter der demokratischen Fassade die „Strippen ziehen“. Aus der deutschen Geschichte heraus ist dieser aber wesentlich von den USA und Großbritannien aufgebaut worden und wird von diesen gesteuert. Und der tiefe Staat steuert oft die Politik und das Vorgehen von Behörden und Polizei, unabhängig davon, dass dort durchaus viele brave Leute sitzen, die ihren Amtseid ernst nehmen, aber oft ausgebremst oder gestoppt werden. Wie funktioniert das nun im Einzelnen?

Der Tiefe Staat: Geheimdienstarbeit und Erpressung

Schon nach dem Krieg haben die USA und GB wie eben schon angesprochen, beim Aufbau der Bundesrepublik Deutschland gerne auf schwer belastete Alt-Nazis zurückgegriffen (wie auch für sich selbst in Forschung und Technik), weniger aus direkter ideologischer Sympathie (die im einen oder anderen Falle auch eine Rolle gespielt haben mag), sondern weil diese Leute hochgradig erpressbar waren. Erpressung ist also eines der wesentlichen Mittel nicht nur bei Spionage, sondern auch bei Manipulation und Lenkung. Dabei hat immer die Erpressung von Menschen mit vom jeweiligen gesellschaftlichen Moralstandard abweichenden sexuellen Neigungen eine besondere Rolle gespielt. Mit zunehmender Liberalisierung der sexuellen Normen bleibt da dann nur noch etwas übrig, was wirklich, wenn „gelebt“, verdammenswert ist, nämlich der Kindesmissbrauch, sei er real oder als Konsum von Kinderpornografie.

Nur am Rande sei hier vermerkt, dass sonstige sexuelle „Eskapaden“, wie generell „Fremdgehen“ oder z.B. der Besuch eines Domina-Studios auch Ansätze für Erpressung gaben kann, in Abhängigkeit vom familiären Umfeld und dem beruflichen und gesellschaftlichen Milieu, in dem sich ein potentielles Erpressungsziel bewegt. Man kann also davon ausgehen, dass bestimmte Etablissements auch ohne Kenntnis der Betreibenden gerne verwanzt und mit Kameras ausgestattet werden. Im Vorfeld werden sicher auch soziale Netzwerke gerne im Hinblick auf solche „Schwachpunkte“ überwacht. Es ist also hochgradig naiv, das Treiben von NSA_und_Co nur als exzessives „Spannertum“ anzusehen, es dient immer einem „höheren Zweck“, aus Kenntnissen ergeben sich Handlungs-Optionen.

Der Fall Edathy hat gezeigt, wie „nützlich“ es für bestimmte Kräfte ist, Menschen mit hochproblematischen Neigungen an bestimmten Stellen zu haben, entweder um sie zu etwas zwingen zu können, oder sie bei „Bedarf“ abschalten zu können. Dass natürlich auch gefälschtes Material optischer oder akustischer Art zum Einsatz kommen kann, liegt bei der heutigen technischen Entwicklung auf der Hand. Aber reale Verfehlungen sind der beste Ansatzpunkt, da einem oft das Gewissen des oder der Betreffenden in die Hände spielt. Jedenfalls ist es aus der Sicht betreffender Geheimdienste wichtig, solche Menschen entweder an wichtigen Positionen zu entdecken oder sie auch gezielt dahin zu lancieren.

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Die Strategie der Spannung

Das, was wir jetzt sehen, wenn wir bereit sind, genau hinzuschauen und nachzudenken, lässt den „NSU“ als Bestandteil von Gladio 2.0 hochplausibel (im Sinne von „Ochams Rasiermesser“) erscheinen. Islamistischer Terror und auch isoliert scheinende sehr spektakuläre Verbrechen scheinen weitere Bestandteile des „Repertoires“ zu sein, um im Sinne der allgemeinen Verunsicherung eine Gesellschaft von der Beschäftigung mit sozialen und ökonomischen Grundfragen, und nicht zuletzt von der Friedensfrage abzuhalten. Wie lange wird es noch dauern, bis entscheidende Teile der Bevölkerung und gutwillige Menschen in der Politik und im Staatsapparat den vollen Umfang dieses „teuflischen Spiels“ sehen und begreifen und entsprechend handeln?! Für uns alle ist zu hoffen, dass dies bald geschieht!

Andreas Schlüter

Links:

Die Verschleierung um die Ermordung von Michèle Kiesewetter: ein unglaublicher Skandal!” https://wipokuli.wordpress.com/2017/04/26/die-verschleierung-um-die-ermordung-von-michele-kiesewetter-ein-unglaublicher-skandal/

Gladio, “NSU” & Geheimdienste: https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/12/%e2%80%9egladio-eine-%e2%80%9euntote-organisation/

http://julius-hensel.ch/2014/01/nsu-tiefer-staat/

http://www.heise.de/tp/artikel/39/39126/1.html

http://friedensblick.de/10883/gladio-nsu-terror/

https://deutsch.rt.com/inland/35774-terror-in-deutschland-nsu-stay/

http://www.cicero.de/berliner-republik/nsu-leichenhirn-im-sondermuell/60384

http://www.gmx.net/magazine/panorama/fall-peggy/peggy-knobloch-nsu-uwe-boehnhardt-theorien-dna-fund-31959434

http://www.morgenpost.de/vermischtes/article208418493/DNA-Spur-von-Boehnhardt-heizt-Spekulationen-im-Fall-Peggy-an.html

https://hajofunke.wordpress.com/category/tino-brandt/

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.bericht-bringt-nsu-terrorist-mit-mordfall-in-verbindung-fall-peggy-dna-von-uwe-boehnhardt-auf-ihrem-skelett.f18d8f2f-c132-46b6-8553-f483d98855d7.html

http://www.taz.de/!5025803/

http://www.abendblatt.de/vermischtes/article208418493/DNA-Spur-von-Boehnhardt-heizt-Spekulationen-im-Fall-Peggy-an.html

http://www.handelsblatt.com/panorama/aus-aller-welt/fall-peggy-hinweise-auf-kindesmissbrauch-im-nsu-umfeld/14687132-2.html

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.untersuchungsausschuss-finanzierte-sich-der-nsu-ueber-zuhaelterei-von-kindern.318cd538-85ca-410c-a999-119d694489ad.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/verdacht-auf-kindesmissbrauch-neonazi-und-zeuge-im-nsu-prozess-sitzt-in-u-haft/10110170.html

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-12/tino-brandt-urteil-missbrauch-landegricht-gera

Der angeblich einen Terroranschlag vorbereitende junge Syrer Dschaber_al-Bakr (merkwürdig, dass es schon einen Eintrag in Wikipedia zu ihm gibt) ist nach vielen Pannen unter sonderbaren Umständen verhaftet worden. Drei Landsleute sollen ihn festgehalten und der Polizei übergeben haben. Die mediale Heldenehrung war ihnen sicher. Wenn die Dinge wirklich so liegen, wie sie dargestellt werden, dann wären sie wirklich als solche anzusehen. Ob es wirklich so ist, ist eine der offenen Fragen.

Nun hat der junge Mann angeblich in seiner Zelle Selbstmord verübt. Das ist schon ein unglaublicher Vorgang, der selbst im Mainstream Empörung und wütende Fragen hervorruft. Wieder einmal stehen Politik, Ermittlungsbehörden und Justizvollzug Sachsens in negativem Rampenlicht und man erinnert sich an den „Sachsensumpf“, den unser Innenminister Thomas_de_Maiziere ja – wie auch immer – nur zu gut kennt! Ist es also vielleicht – was der Sachsensumpf nie wirklich war – nur ein Symptom von Schlamperei und Inkompetenz?

Hohe Zeit des Terrors

Sehr_tragische-Ereignisse spielten sich im Sommer dieses Jahres in Deutschland und anderen europäischen Staaten ab. Der Terror feiert „fröhliche Urständ“ und die Organisatoren des „Krieges gegen den Terror“ haben eine „hohe Zeit“. Die Kolonialkriege gerade auch gegen die islamische Welt machen natürlich viele Menschen in der Region und solche, die von dort stammen, wütend – wie auch klarsichtige Menschen aus dem Westen. Auch die Verweigerung von Schadensersatzes_fuer_Angehoerige_der_Opfer des Bombardements in Kunduz wird Emotionen schüren. Da kann manch Einer oder Eine auf den Gedanken kommen, es „dem Westen heimzuzahlen“, was leider genau der US-Machtelite das Spiel erleichtern würde. Und so ist es ja auch ein offenes Geheimnis, dass westliche Machteliten und ihre Verbündeten tatsächlich den IS und die diesem verbundene Al-Nusra-Front unterstützen, wie ein Interview-_mit_einem_Al-Nusra-Kommandeur, das Jürgen Todenhöfer führte, wieder gezeigt hat.

Gegen diesen Wahnsinn hilft letztlich nur, diesen Menschen die Wahrheit zu sagen. Diese beinhaltet nämlich, dass die Kräfte wie der IS eben nicht das westliche Imperium bekämpfen, sondern dessen Konzeption genau in die Hände spielen. Also, kurzum, es kann durchaus Terrorismus durch wütende junge Menschen geben, die meinen, sie könnten damit gegen die westlichen Verbrechen kämpfen, und damit nicht nur Unschuldige gefährden, sondern auch dem „Imperium“ direkt in die Hände spielen. Allerdings bedeutet Krieg oft auch bei gerechtfertigten Handlungen den Tod Unschuldiger, wie z. B. auch bei der Befreiung_Frankreichs von der deutschen Nazi-Herrschaft. Und an den Händen der westlichen Machteliten klebt das Blut „knüppeldick“.

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Terror und inszenierter Terror

Natürlich müssen Behörden trotz der Mitschuld ihrer Regierungen an der wachsenden Wut gegen den Westen die Bevölkerung vor Terrorismus schützen. Dabei ist immer wieder zu fragen, wer letztlich hinter dem Terror steht. Und diese Frage schimmert auch wieder hinter dem Fall Al-Bakr hervor. Dieser wurde ja schon eine Weile polizeilich beobachtet. Dann soll es viele „Pannen“ gegeben haben. Dabei ist mir in einem Spiegel-Artikel sehr Merkwürdiges aufgefallen:

So konnte Albakr fliehen – ein Mann, von dem die Polizei in ihrem Fahndungsaufruf selbst sagte, er „schlurfe“ und sein Gang sei ohne Körperspannung. Er konnte auch deshalb entkommen, weil es die Polizei versäumt hatte, einen zweiten Ring mit Einsatzkräften um das observierte Wohnhaus zu ziehen.“

Aus: „Pannen“: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-die-vielen-pannen-im-fall-jaber-albakr-a-1116390.html

Es ist als erwiesen anzusehen, dass viele terroristische Vorkommnisse in den USA vom FBI und den US-Diensten inszeniert worden sind. So ist selbst in der „New_York_Times zu lesen, dass 67 % aller „gerade eben verhinderten“ Anschläge Inszenierungen mit geistig verwirrten und/oder kleinkriminellen Tätern sind. Und bei der Beschreibung von Al-Bakr kommen einem auch Gedanken an das Programm der CIA zur Psychomanipulation, „MKULTRA, in den Sinn (besonders sonderbar, dass ein ohne „Körperspannung“ schlurfender Verdächtiger so leicht entkommt). Dabei sind auch die drei Landsleute, die ihn der Polizei übergeben haben nicht vom „Zwielicht“ ausgenommen:

Die Frage, ob die drei Syrer noch als Zeugen oder Verdächtige in dem Ermittlungsverfahren behandelt würden, blieb unbeantwortet.“ (siehe Spiegel)

Was lässt diesen Fall in besonderem Maße „zum Himmel stinken“?

Tatsächlich müssen wir unterstellen, dass es immer noch viele ehrlich bemühte Polizisten und Ermittler gibt, die Gefahren von der Öffentlichkeit abwenden wollen. Diese werden nun fraglos alles daran gesetzt haben, um die Hintergründe des „geplanten Anschlags“ zu ergründen, wofür die wichtigste Quelle der vermeintliche Attentäter selbst war. Dass man diesen nun nicht so überwacht hat, einen derartigen Todesfall auszuschließen, kann eigentlich nur durch einen Eingriff von irgend einer Seite erklärt werden. „Schlamperei“ und Unfähigkeit hätten sich bei der Brisanz des Falles verboten. Al-Bakr hatte die Drei, die ihn übergeben haben, als Mitwisser bezeichnet. Haben sie ihn angestiftet, haben sie Verbindungen zu irgendwelchen „Diensten“? Alles wichtige Fragen.

I´m a Patsy“, sagte damals Oswald nach Kennedys_Ermordung. Haben wir es auch hier mit dem Opfer eines Komplotts zu tun? Insbesondere nach den „Merkwürdigkeiten“ zu dem Skandal um die NSU-Morde und dem „Versagen“ der Polizei ist das Vertrauen in den „Apparat“ zu Recht infrage zu stellen. In diesem Falle mag manch Einer oder Eine vielleicht auch denken, dass Polizisten die „Mordlust“ wie im Falle Oury-Jalloh überkommen hat, aber das scheint angesichts der gesellschaftlichen Brisanz im Zusammenhang mit Terror-Ermittlungen ziemlich abwegig. Hier ist von einer „unsichtbaren Hand“ auszugehen, wie sich das durch den ganzen NSU-Skandal hindurchzieht. Und diese unsichtbare Hand ordne ich nicht der deutschen Machtelite und deutschen Politikern zu.

Qui Bono?

Die alte Kriminalistenfrage „wem nützt es?“ ist da wohl angebracht. Ein syrischer „Terrorist“, dicht vor einem gefährlichen Anschlag, das ist Wasser auf die Mühlen der Fremdenfeindlichkeit, Wasser auf die Mühlen von PEGIDA, AFD und Rechtsextremisten. Der Vorfall bringt die Flüchtlingspolitik der Großen Koalition weiter unter Druck, ebenso natürlich die gesellschaftliche Bewegung für einen humanen Umgang mit Flüchtlingen. Die gesellschaftlichen Spannungen wachsen. Schimmert da die „Strategie_der_Spannung“ hervor?

Haben wir es mit dem „Großen Bruder“ zu tun?

Mittlerweile haben viele Menschen, die sich über die Mainstream-Medien hinaus für die Nachkriegspolitik interessieren, erfahren, was es mit den NATO-Geheimarmeen, allgemein nach der italienischen Variante „Gladio“ genannt, auf sich hat. Immer wieder versucht die US-Machtelite die europäische Politik einzuschüchtern, wie auch mit dem Bombenfund auf dem Bonner Hauptbahnhof 2012.

Der NSU-Skandal muss uns aber auch gelehrt haben, wie sehr offenbar insbesondere US-Dienste deutsche Dienste und Behörden infiltriert haben. Dies hat eine lange Geschichte, wesentlich nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik mit der Organisation_Gehlen beginnend. All diese Geschehnisse, wie eben auch im Zusammenhang zum NSU, riechen nach solchen Strukturen. Daher muss eine wichtige linke Forderung auch darin bestehen, die deutschen Behörden und Dienste von Leuten zu säubern, die „auf zwei Schultern tragen“. Gäbe es den politischen Willen, könnte die Regierung die Mitarbeiter in Behörden und Diensten auffordern, sich zu „outen“ und ihnen Amnestie in Aussicht stellen, anderenfalls sie ohne Pension in den Knast zu schicken!

Andreas Schlüter

Links:

http://www.gmx.net/magazine/politik/dschaber-al-bakr/dschaber-al-bakr-tot-reaktionen-mutmasslichen-suizid-terrorverdaechtigen-syrers-31957196

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/politiker-al-bakr-selbstmord-reaktionen

http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorverdaechtiger-von-chemnitz-dschaber-al-bakr-hat-suizid-begangen-1.3203502

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jaber-albakr-erhaengte-sich-mit-seinem-hemd-a-1116388.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/suizid-in-jva-leipzig-terrorverdaechtiger-albakr-tot-in-zelle-aufgefunden/14681102.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/selbstmord-von-al-bakr-terrorverdaechtiger-erhaengte-sich-mit-t-shirt/14681108.html

http://www.hintergrund.de/201610064122/feuilleton/literatur/911-das-neue-pearl-harbor.html

 

Vortragsreihe zu

Weltpolitik und Geostrategie

in sechs Blöcken

von insgesamt zwölf Stunden

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Viele Menschen haben das Empfinden, dass das weltpolitische Geschehen ein absolut unentwirrbares Chaos ist, welches nicht mehr zu durchdringen und zu verstehen ist. Das liegt unter anderem daran, dass von den Mainstream-Medien immer weniger an soliden Hintergrundinformationen geliefert wird. Die neuen Entwicklungen in den USA erhöhen bei vielen Menschen noch das Gefühl der Verunsicherung.

Ein hilfreicher Überblick über die großen Entwicklungslinien des Weltgeschehens und die geostrategischen Leitlinien der Machteliten soll in einer Reihe von sechs Blöcken mit Vorträgen und Gesprächen angeboten werden.

Jeder dieser Blöcke umfasst zwei Stunden.

1. Block: Von der „Wiege bis zur Bahre“

Als der moderne Mensch seine „Wiege“ Afrika verließ, zählte die Menschheit weit weniger Menschen als im Ersten Weltkrieg ums Leben kamen, vielleicht sogar weniger als 100.000. Gewaltige Schübe der Bevölkerungsentwicklung kamen mit der Sesshaftigkeit, den frühen großen Ansiedlungen und dem Entstehen der „Hochkulturen“ vom Niltal über China bis Mittel- und Südamerika. Insbesondere die Entwicklung Afrikas und Asiens war der Entwicklung Europas lange voraus. Erst mit dem Ende des 15. Jahrhunderts änderten sich diese Verhältnisse und Europa griff nach der Weltherrschaft, sehr zum Nachteil vieler Regionen der Welt. Dabei spielte die Entwicklung der Schifffahrt im Mittelmeer und in Zentraleuropa sowie die Übernahme der „Schießkunst“ aus China eine wichtige Rolle.

Viele bemerkenswerte Kulturen und gewaltige Menschenzahlen fielen dem Expansionsdrang europäischer Mächte zum Opfer. Nordamerika, große Teile Mittel- und Südamerikas sowie Australien wurden von Erdteilen ihrer ursprünglichen Bewohner zu Gebieten vorwiegend europäisch-stämmiger Menschen, die Reste der alten Bevölkerung ins Abseits gedrängt und auf lange einer eigenen Perspektive beraubt. Sklavenhandel und Kolonialismus erlaubten Europa die Ansammlung von Mitteln, die letztlich die industrielle Revolution ermöglichten.

Europa wurde zum absoluten Machtzentrum der Welt, sowohl auf Kosten vieler außereuropäischer Kulturen als auch auf Kosten der Menschen, die zunehmend in Europa in kapitalistische Ausbeutungsverhältnisse gedrückt wurden. Viel von wirklichem Fortschritt in Wissenschaft, Bildung, politischen Verfahren und staatlicher Effizienz ist nicht das Ergebnis „europäischer Werte“, sondern sind Früchte, die weitgehend von anderen Menschen bezahlt wurden.

Die Teilung innerhalb Europas schürte technische und militärische Konkurrenz, was einerseits den Vorsprung der übrigen Welt gegenüber vergrößerte, aber andererseits auch den „Keim des Verderbens“ in sich trug. Das Ende der Vorherrschaft Europas mit seinen widerstreitenden Zentren begann mit dem Ersten Weltkrieg und war danach besiegelt.

2. Block: Die Umkehrung der Verhältnisse

Beim Ende des Ersten Weltkriegs hatte sich die wirtschaftliche Dynamik in hohem Maße auf den Nordamerikanischen Kontinent verlagert. Dieser war nach den Verbrechen an den Ureinwohnern und mit Hilfe von Sklavenarbeit zu einem neuen Zentrum der industriellen Entwicklung geworden. Die Hoffnung vieler Arbeiter in den Industrieländern richtete sich nach Osten auf das große sozialistische Experiment.

Das Verhältnis zwischen der Seemacht Großbritannien und ihrer „Tochter“, der USA, begann, sich umzukehren, was sich im Zweiten Weltkrieg endgültig manifestierte. Gleichzeitig entfaltete sich das Ringen zwischen See- und Landmächten neu, das der britische Geograf Mackinder Anfang des Jahrhunderts beschrieben hatte. In Asien hatte Japan als erste nichteuropäische (See)-Macht den Sprung ins Industriezeitalter geschafft und ein Vorspiel zur Wiedererstarkung Asiens als weiteres Zentrum der Entwicklung der Welt geliefert.

Schon das tödliche Ringen der europäischen Mächte im Ersten Weltkrieg hatte den Widerstandsgeist gegen Kolonialismus und Ausplünderung in den Kolonien der südlichen Hemisphäre inspiriert und das Thema der Demokratie auf die „Weltagenda“ gesetzt. Im Zweiten Weltkrieg gewann auf Seiten der Alliierten in der Konfrontation mit den Achsenmächten und dem völkermörderischen Rassismus Deutschlands der Antirassismus eine medial-gesellschaftliche Bedeutung, an der sich die Kolonialmächte würden messen lassen müssen. Dies traf aber auch in hohem Maße für das neue „Weltzentrum“, die USA, als „Nicht-Kolonialmacht“ zu.

Die Bedrohung der Revolution in der Sowjetunion schon mit westlichen Expeditionstruppen dort noch in den Zwanziger Jahren und die faschistische Invasion ließen aber auch den Stalinismus als autoritäre Reaktion „gedeihen“ und das sozialistische Experiment gleichzeitig schädigen. Dies machte es erheblich leichter, auch den Arbeitern westlicher Länder gegenüber die große Systemalternative zu diskreditieren. Kurze Zeit aber erschien die Welt einig im Triumph über die Nazi-Barbarei.

3. Block: Kalter Krieg und Dekolonisierung

Die Sowjetunion ging, schwer durch den mörderischen Angriff Nazi-Deutschlands mit 20 Millionen Toten und ungeheuren Verwüstungen beschädigt, aus dem Zweiten Weltkrieg als Gegenspieler des Westens hervor. Schon der Abwurf der beiden US-Atombomben auf Japan war eher ein Zeichen an Stalin als eine militärische Notwendigkeit gewesen. Die USA, auf deren Boden kein Krieg stattgefunden hatte, war die „Werkbank der Welt“ geworden. Sie hatten auch weitgehende politische Dominanz über die Kolonialmächte gewonnen, der Frankreich sich am Längsten widersetzte. Eine wichtige Rolle in der Dominanz der USA spielte die Dollar-Hegemonie und das auf den Vereinbarungen von Bretton Woods basierende Finanzsystem.

Die Dekolonisierung ließ die „Dritte Welt“ ins westliche Bewusstsein eintreten. Charismatische und visionäre Führer dieser Bewegung gaben ihr wichtige Impulse, wurden aber oft brutal von westlichen Geheimdiensten „ausgeschaltet“, wie im Falle Lumumbas im Kongo.

Besonders blutig verlief das Ringen um Fortführung westlicher Dominanz nicht nur in Afrika sondern gerade auch in Ostasien (Korea) und Südostasien (Vietnam, Laos, Kambodscha) Frühzeitig ersetzte vielerorts der „Neo-Kolonialismus“ den offiziellen Kolonialismus. „Statthalter“ der übelsten Sorte sorgten dafür, dass die westlichen Industriestaaten statt der jeweiligen Bevölkerungen von den Schätzen der südlichen Hemisphäre profitierten. Trotz der furchtbaren deutschen Verbrechen durfte der westliche Teil des geteilten Deutschlands, die Bundesrepublik Deutschlands, wegen seiner wichtigen Funktion im „Kalten Krieg“ sich frühzeitig wieder an diesem System beteiligen.

Gewaltige Brisanz entwickelte die Auseinandersetzung um die nahöstlichen Ressourcen, zusätzlich durch die Gründung Israels befeuert. Die Entwicklung dort ließ Israel, Saudi-Arabien (das durch seine Mitwirkung an der Festsetzung „Öl für Dollar“ die US-Währung sicherte) und die Türkei als militärische bzw. ökonomische verlängerte Arme der USA (mit teils massiven Tendenzen zur Eigenständigkeit) in der Region entstehen. Immer wieder drohte die atomare Menschheitsvernichtung, nicht nur durch massive offene Krisen wie Berlin und Kuba, sondern auch durch die Gefahr von falsch interpretierten Radarmeldungen.

4. Block: Demokratie oder Herrschaft des Militärisch-Industriellen Komplexes

Von letzterem sprach mahnend in seiner Abschiedsrede der 34. US-Präsident Eisenhower, wahrlich kein „Linker“. Auch Kennedy warnte in einer Rede kurz vor seinem Tode vor Geheimpolitik und letztlich vor „Verschwörungen“. Der US-Autor Fukuyama schwärmte vom „Ende der Geschichte“, wenn weltweit Demokratie nach westlichem Vorbild herrsche. Verschwindet diese in den USA aber praktisch vor unseren Augen?

Viele Indizien sprechen dafür, dass Kennedy eben den Ambitionen dieses Militärisch-Industriellen Komplexes zum Opfer gefallen ist. Die US-Machtelite entzweite sich immer wieder über Strategie und Taktik in dem Streben um die Weltkontrolle, dabei werden die beiden wesentlichen Fraktionen gerne als „Krieger“ und „Händler“ apostrophiert. Die erste, stark im militärisch-geheimdienstlichen Bereich verankerte Fraktion neigte gewaltsamem Vorgehen zu, Kennedy war von mehr Skrupeln gegenüber den Risiken eines „Weltbrandes“ geprägt und wollte im Ost-West-Konflikt stärker auf Technologie, Wirtschaft und Diplomatie setzen. Seine Ermordung beunruhigte selbst den wahrlich „politischen Finsterling“ Nixon so sehr, dass er immer wieder darauf drang, die CIA möge ihm alle Erkenntnisse hierzu zur Verfügung stellen, was schlicht ignoriert wurde. Massive Anzeichen sprechen dafür, dass man ihm Watergate als Operation „unter falscher Flagge“ anhängte, um seine „Neugier“ zu stoppen. Dabei war das Duo Nixon-Kissinger selbst eine Plage für viele Teile der Welt, unter anderem für den Sturz des demokratisch gewählten chilenischen Präsidenten Allende und die anschließenden Massenmorde in hohem Grade verantwortlich. All diese Dinge geschahen weitgehend vor den formaldemokratischen Gremien der US-Gesellschaft verborgen. Diese Tendenzen zur „Geheimpolitik“ in den USA haben sich seitdem eher verstärkt als abgeschwächt.

5. Block: Run auf die Ressourcen

Immer dramatischer wird das Ringen um Energievorräte und Rohstoffe. Die Endlichkeit der Vorräte tritt weiter auch ins öffentliche Bewusstsein. „Pic Oil“ (der überschrittene Förderhöhepunkt) ist zwar derzeit hinter (vielleicht politisch motivierten) niedrigen Ölpreisen und dem Hype ums „Fracking“ verborgen, aber in den politischen „Think Tanks“ präsent. Von großer Wichtigkeit sind aber auch gerade „seltene Erden“ und besondere Erze wie Coltan für Computer und Handys, dem in den letzten 18 Jahren acht bis zehn Millionen Menschen im Kongo zum Opfer gefallen sind.

Besonders der Aufstieg der „BRICS-Staaten“ (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) führt zur verstärkten Militarisierung im Westen in dem Bestreben, sie vom Zugriff auf diese Reserven fernzuhalten und die Rohstoffländer des Südens von Handelsalternativen abzuhalten, wovon die in Deutschland, in Stuttgart und Rammstein angesiedelte US-amerikanische Militärzentrale US AFRICOM beredtes Zeugnis ablegt. Die „Freihandels-Religion“ soll diese Länder auch insbesondere an eigener Industrialisierung hindern, damit sie zum ewigen Rohstofflieferanten-Dasein verdammt sind. Auch ist es das Ziel der US-Politik, ein engeres Zusammenrücken seines technologischen Hauptkonkurrenten EU und des Energieriesen Russland zu verhindern.

Von besonderer Bedeutung sind natürlich auch die ökologischen Auswirkungen des global entfesselten Neoliberalismus und seiner in vielfacher Hinsicht verschwenderischen Wirtschaftsweise. Der menschengemachte Klimawandel ist nicht mehr zu leugnen und verlangt eine weit mehr am Allgemeinwohl und an Nachhaltigkeit orientierte Politik, als dies den neoliberalen Machteliten Recht wäre. Schriften neokonservativer „Think Tanks“ in den USA lassen finstere Alternativen einer Politik, die auf „Entvölkerung“ von Rohstoffregionen zielt, befürchten.

Welche Rolle spielt der militante Islamismus? Ist er nur das Ergebnis rückwärtsgewandten Widerstandes gegen „Globalisierung“ und westliche Arroganz oder von westlicher Politik lange gefördert, um erfolgreiche säkulare antiimperiale Bewegungen im Nahen und Mittleren Osten zu zerstören? Die westliche Unterstützung für solche Bewegungen (zumindest im Ursprung) von den Muslim-Brüdern über die Hamas bis zu den Afghanistan-Kämpfern um Bin Laden sowie den Islamisten in Syrien deutet auf etwas anders hin.

6. Block: Politische Verschwörungen: Theorie oder Wirklichkeit?

Wohl schon lange wurde in der Politik „über Bande gespielt“, also Ziele und Zwecke verschleiert und die Bürger getäuscht. Aber es gibt besonders flagrante Beispiele, die für die Zukunft nichts Gutes ahnen lassen!

Für Operationen „unter falscher Flagge“ (um sie Gegnern anzuhängen) waren schon die Nazis berüchtigt, der Reichstagsbrand (wahrscheinlich) und der angebliche polnische Angriff auf den Sender Gleiwitz sind „berühmte“ Beispiele. Verwandte Operationen sind Unfälle, die als Sabotage oder Angriffe anderer Nationen ausgegeben werden, wie dies für die Explosion der „Maine“ als Auftakt des Amerikanisch-Spanischen Krieges war. Auch glatte Erfindungen oder maritime Zusammenstöße, deren Ort zum Beispiel in internationale Gewässer „verlagert“ wird, sind vorgekommen, wie dies beim „Tonking-Zwischenfall“ der Fall ist.

Eine klassische Vorlage für große False-Flag-Operationen der USA ist das „Project Northwoods“. Die Chefs der vereinigten Stäbe der US-Streitkräfte arbeiteten nach der gescheiterten „Schweinebucht-Invasion“ von Exilkubanern den Plan für eine Reihe von Terroranschlägen innerhalb und außerhalb der USA mit Toten und Verletzten einschließlich einer fingierten Flugzeugentführung und Abschuss aus. Dies sollte einen Vorwand für eine großmaßstäbige Invasion der USA auf Kuba ergeben. Kennedy stoppte das kriminelle wie hochriskante „Spiel“, danach lebte er nicht mehr lange.

Zu trauriger („Insider“)-Berühmtheit sind auch die „NATO-Geheimarmeen“, nach dem italienischen Ableger „Gladio“ genannt, gelangt. Ihre Geschichte wurde u. a. von dem Schweizer Historiker Daniele Ganser gründlich aufgearbeitet. In Italien führte diese Geheimdienstorganisation u. a. die furchtbare Bombenexplosion im Hauptbahnhof von Bologna durch, um sie der italienischen Linken anzulasten.

Tatsächlich ist die Diskussion um die „dunkle Seite des Westens“ zum Beispiel in den USA weit lebendiger als in Deutschland, wo sich nur wenige namhafte Leute an dieses heikle Thema wagen. Es gilt aber, sich intensiv mit den verdeckten Operationen der US Machtelite zu beschäftigen, wenn man diese Welt gerechter und friedlicher machen will. Und da findet sich bei genügend „tiefer Grabung“ noch sehr viel!

Demokratie funktioniert aber nur mit gut informierten Bürgern, die nicht auf wohlfeile „Narrative“ vertrauen, sondern reale Zusammenhänge durchschauen. Der berühmte Politik-Analytiker (und Linguist) Noam Chomsky hat das in seinem Buch „Media Control“ eindringlich beschrieben. Und er sagt sarkastisch: „Terror ist immer das, was die Anderen tun!“.

Bei Bedarf kann das Konzept sowohl gerafft als auch um bestimmte Themen erweitert werden. Haben Sie Interesse, dann treten Sie bitte mit mir in Kontakt, um die Modalitäten zu besprechen.

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Ich will Deine Geheimnisse! I want your secrets!

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I want to know all about you! Ich will alles über Dich wissen!

Andreas Schlüter

Nicht wenige am Weltgeschehen Interessierte haben sich beim Rücktritt von Papst Benedikt XVI. gefragt, was die Gründe hierfür über die verkündeten hinaus gewesen sein mögen. War auch er in einige der klerikalen Skandalthemen, seien es sexuelle, finanzielle oder ähnliche verwickelt, sei es auch nur im Sinne oberster Verantwortung als Pontifex Maximus, der es nicht schaffte, dem Treiben Einhalt zu gebieten. Hierüber soll an dieser Stelle nicht weiter spekuliert werden. Aber:

„Habemus Papam“

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Nun ist ein neuer Papst “gewählt”, ein “Lateinamerikaner”! Einige Euphorie rauscht durch die westliche Presse, auch ein Grund für Lateinamerika und die südliche Hemisphäre, euphorisch zu sein? Hat die sogenannte Wahl nur etwas mit geistlichen und seelsorgerischen Aspekten zu tun?

Man sollte sich einiger Dinge erinnern! Es gibt viele Verbindungen zwischen der katholischen Kirche und den mächtigen Eliten des Westens. Johannes Paul II. spielte nicht nur eine wichtige Rolle in seinem Heimatland Polen beim Zusammenbruch des Ostblocks, sondern auch bei den Bemühungen der US Machtelite, das vom Sowjetsystem „inspirierte“ polnische System nicht in eine Wirtschaftsdemokratie verwandeln zu lassen, sondern das polnische Volkseigentum in die Hände entfesselten Neoliberalismus geraten zu lassen, entsprechend dem Schema, dass Naomi Klein in „Die Schock-Strategie“ so treffend beschreibt.

Man sollte nicht glauben, dass die Kardinäle nur nach religiösen Gesichtspunkten wählen würden. Der Machtapparat insbesondere der USA, die Geheimdienste, kennen ihr „Privatleben“ sehr genau und haben genug „Einsicht“ darein, um in hohem Maße „dirigieren“ zu können, was vor sich geht! Wenn man also um die skrupellosen Einflussmethoden auf die Kirche und durch sie auf die Gesellschaft weiß (wie sie sich z. B. in der „P2“ – Propaganda Due), muss man sich fragen: warum jetzt ein „lateinamerikanischer“ Papst (der übrigens italienische Eltern hatte)? Und man falle nicht in die Grube: „die Mehrheit der Katholiken lebt ja in Lateinamerika“! Die Mächtigen nehmen keine Rücksicht auf Mehrheiten, sie „rechnen“ höchstens mit ihnen.

Die Antwort könnte sehr einfach sein: Lateinamerika unternimmt sehr große Anstrengungen, sich aus der Umklammerung durch den „Großen Bruder“, die Machtelite der USA, zu winden! Linke Regierungen sind auf dem Vormarsch, herausragende politische Führungsfiguren erlangen Kultstatus. Eine große Persönlichkeit ist soeben gestorben und es hängen Fragen in der Luft (http://tinyurl.com/ad9xpug). Die Idee, die Ressourcen eines Landes zur Ernährung seiner Bewohner zu nutzen, greift um sich. Auf der anderen Seite ist der Katholizismus eben in Lateinamerika tief verwurzelt. Mit einem neuen Papst aus dieser Weltregion, der für seine Willfährigkeit der „Macht“ gegenüber während der argentinischen Militärjunta bekannt ist (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.franziskus-und-die-militaerjunta-die-zwei-gesichter-des-neuen-papstes.cf93d61c-ea30-48be-889d-953b1f4b4e81.html), könnte sich der „Große Bruder“ Chancen ausrechnen, die Lateinamerikaner ein wenig von „gefährlichen Ideen“ wegzuführen!

Andreas Schlüter

gladio-wappen

Durch Schweigen bewahre ich die Freiheit„, steht auf dem Wappen der italienischen Geheimarmee „Gladio“

Auf diesem Blog sind eine ganze Zahl von Artikeln erschienen zu den NATO-Geheimarmeen, nach dem italienischen Ableger „Gladio“ genannt, sowie zur rechtsradikalen Mordbande „NSU“, den Geheimdiensten und Staatsorganen. Um meinen Lesern den Zugriff auf alle Artikel zu erleichtern, habe ich hier die Links zusammengefasst. Die Links sind nach Erscheinungsdatum in absteigender Reihe sortiert (zu den USA speziell: http://tinyurl.com/o3psrzf ).

Andreas Schlüter

Laughing Loud: Swiss Spy arrested in Germany! – Laut gelacht: Schweizer Spion in Deutschland verhaftet!”: https://wipokuli.wordpress.com/2017/05/05/laughing-loud-swiss-spy-arrested-in-germany-laut-gelacht-schweizer-spion-in-deutschland-verhaftet/

Puppet Play – Puppenspiel”: https://wipokuli.wordpress.com/2017/05/04/puppet-play-puppenspiel/

Operation Gladio” wohl was richtig “schiefgegangen”?!: https://wipokuli.wordpress.com/2017/04/28/oberleutnant-der-bundeswehr-und-syrien-fluechtling-ist-hier-bei-der-operation-gladio-wohl-was-richtig-in-die-hose-gegangen/

26. April 2017

Die Verschleierung um die Ermordung von Michèle Kiesewetter: ein unglaublicher Skandal!” https://wipokuli.wordpress.com/2017/04/26/die-verschleierung-um-die-ermordung-von-michele-kiesewetter-ein-unglaublicher-skandal/

21. Dezember 2016

Papiere des „Breitscheidplatz-Attentäters“ gefunden: Alles klar?“: https://wipokuli.wordpress.com/2016/12/21/papiere-des-breitscheid-attentaeters-gefunden-alles-klar/

15. Oktober 2016

Terror, „NSU“ und spektakuläre Morde: der Jongleur mit Tarnkappe“: https://wipokuli.wordpress.com/2016/10/15/terror-nsu-spektakulaere-morde-der-jongleur-mit-tarnkappe/

14. Oktober 2016

Der „Selbstmord“ von Al-Bakr: tut sich nur wieder der „Sachsensumpf“ vor uns auf? https://wipokuli.wordpress.com/2016/10/13/der-selbstmord-von-al-bakr-tut-sich-nur-wieder-der-sachsensumpf-auf/

11. Januar 2016

Hässliche Ereignisse für Frankreich und Deutschland! Paris, Köln, Axt-Attacke usw.”: https://wipokuli.wordpress.com/2016/01/11/aug-in-aug-mit-dem-monster-2-wenn-man-diese-nicht-zuhaelt-eine-reihe-haesslicher-ereignisse/

9. Dezember 2015,

NSU-Prozess: Beate Zschäpe gibt den Albert Speer!” https://wipokuli.wordpress.com/2015/12/09/nsu-prozess-zschaepe-gibt-den-albert-speer/

18. November 2015,

Aug in Aug (?) mit dem Monster (1)”: https://wipokuli.wordpress.com/2015/11/18/aug-in-aug-mit-dem-monster-1-der-nsu-prozess/

16. Dezember 2012, “USA, unser “Großer Bruder“: und willst du nicht mein Bruder sein…“ https://wipokuli.wordpress.com/2012/12/16/usa-unser-groser-bruder-und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein/

8. Oktober 2012, “Deutschland: Politik und optische Täuschung”: https://wipokuli.wordpress.com/2012/10/08/deutschland-politik-und-optische-tauschung/

22. Juli 2012, “Zum Jahrestag des Breivik-Massakers, und ist´s auch Wahnsinn, hat es doch Methode?“: https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/22/zum-jahrestag-des-breivik-massakers-und-ist%c2%b4s-auch-wahnsinn-hat-es-doch-methode/

17. Juli 2012, “US-Machtelite: wir wissen, was ihr vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg gemacht habt!“: https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/17/us-machtelite-wir-wissen-was-ihr-vor-wahrend-und-nach-dem-zweiten-weltkrieg-gemacht-habt/

5. Juli 2012, “Verfassungsschutz und NSU: der Skandal, der nicht begriffen werden soll!“: https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/05/verfassungsschutz-und-nsu-der-skandal-der-nicht-begriffen-werden-soll/

9. Mai 2012, “Der brüchige Sieg über den Faschismus”: https://wipokuli.wordpress.com/2012/05/09/der-bruchige-sieg-uber-den-faschismus/

27. April 2012, “Die schöne Neue Welt der Inszenierungen“: https://wipokuli.wordpress.com/2012/04/27/die-schone-neue-welt-der-inszenierungen/

22. April 2012, „Breivik: the Burning Questions”: https://wipokuli.wordpress.com/2012/04/22/breivik-the-burning-questions/

2. Februar 2012, „Oury Jalloh: Fragen nach dem Zusammenhang“: https://wipokuli.wordpress.com/2012/02/02/oury-jalloh-fragen-nach-dem-zusammenhang/

8. Dezember 2011, „Nebelzelle oder Warnung“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/12/08/nebel-zelle-oder-warnung/

18. November 2011, „Richter Adam, Nachdenkliches zum Hintergrund der Zwickauer Zelle“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/18/richter-adam-nachdenkliches-zum-hintergrund-der-zwickauer-zelle/

15. November 2011, „Gedanken zum Psychoprofil der „Zwickauer Zelle“ und zu den deutschen Geheimdiensten“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/15/gedanken-zum-psycho-profil-der-%e2%80%9ezwickauer-zelle%e2%80%9c-und-zu-den-deutschen-%e2%80%9ediensten%e2%80%9c/

12. November 2011, „Gladio: eine untote Organisation“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/12/%e2%80%9egladio-eine-%e2%80%9euntote-organisation/

28. Juli 2011, „Ein bedeutender Teil der Terror-Geschichte”: https://wipokuli.wordpress.com/2011/07/28/ein-bedeutender-teil-der-terror-geschichte/

23. Juli 2011, „Norwegen: Shock and Awe“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/07/23/norwegen-shock-and-awe/

14. Februar 2011, „Nachschlag zu „Waren wir die Guten“?“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/02/14/nachschlag-zu-waren-wir-die-guten-pulver-kurt-nur-ein-spinner/

17. Januar 2011, „Waren wir die Guten? Zwei Buchempfehlungen“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/01/17/waren-%e2%80%9ewir%e2%80%9c-die-%e2%80%9eguten%e2%80%9c-zwei-buchempfehlungen/

Wirklich pikant (Artikel aus anderer „Feder“): http://blog.magitek.de/brief-von-der-nsa-ich-bin-ein-terrorverdaechtiger

Ein Jahr ist es her, dass Anders Breivik (http://de.wikipedia.org/wiki/Anders_Behring_Breivik) sowohl ein spektakuläres Bombenattentat in Oslo mit acht Todesopfern als auch auf der Insel Utøya ein Massaker an vorwiegend jungen Menschen mit 69 Todesopfern verübte. Zu den merkwürdigen Begleitumständen wie der Tatsache, dass professionell gemachte heroisierende Fotos von ihm angefertigt wurden und dass er an eine Polizeiuniform kam, dass er sich mit „Lehrmeistern“ aus dem Umfeld einer dubiosen Loge brüstete, ist medial aus den Polizei-Ermittlungen und dem Gerichtsverfahren kaum etwas bekannt geworden. Die Fragen kreisen vornehmlich darum, ob er „verrückt“ sei oder nicht. Psycho-Kaffesatzlesereien ersetzen die wichtigen Fragen nach dem politischen Hintergrund des Geschehens im Sinne möglicher Beeinflussungen des Täters. Praktisch ist all das, was an Fragen schon kurz nach der Tat auf dem Tisch lag, unberücksichtigt geblieben (http://tinyurl.com/7vx6yyc).

Erneute Wahnsinnstat

Fast genau aufs Jahr nach dem Norwegen-Attentat fand nun in den USA eine ähnlich dubiose Tat statt, auch gegen Menschen, mit denen der Täter nichts zu tun hatte, gerichtet (http://tinyurl.com/bnabvte). Zwar hat der Täter, der 24-jährige James Holmes, kein rechtsradikales „Rechtfertigungsgebäude“ präsentiert, aber es gibt eine sonderbare Parallele. So wie der schwerbewaffnete Breivik sich widerstandslos der Polizei ergab, hat das auch Holmes praktisch gemacht. Ja, er hat sogar die Polizei über die exzessiv zur Menschenfalle ausgebaute Wohnung informiert. Von Amokläufern des gängigen Typs kennt man die Taten fast als kollektiven Selbstmord, sie fallen in der Regel den Auseinandersetzungen selbst zum Opfer oder erschießen sich gar selbst. Hier scheint eine merkwürdige Spaltung vorhanden zu sein, eine sonderbare Unterwerfung unter die „Macht“. Das könnte man eben so deuten, dass es etwas gibt, was sie als „Herrn“ anerkennen. Dies scheint ein sehr wichtiger Punkt zu sein, der den Gedanken an eine Steuerung von außen nahelegt. Eine weitere Parallele scheint in einer langen Vorbereitungszeit zu liegen, die bei Holmes Tat sicher nicht die von Breivik erreicht. Aber auch hier kann man vermuten, dass solche Vorbereitungsdauer mit einer irgendwie gearteten Unterstützung leichter vorstellbar ist.

Methode?

Im Falle von Holmes sticht allerdings hervor, dass Fotos – im Gegensatz zu Breivik – den besonderen Eindruck von Harmlosigkeit und Freundlichkeit vermitteln, dazu hat er sich durch das Färben seiner Haare „verwandelt“, wozu Breivik immerhin für die Fotos martialische Outfits und für die Tat eine Polizeiuniform brauchte. Angesichts der aus der Geschichte der USA bekannten Experimente zur Verhaltensmanipulation (http://tinyurl.com/blflt8l, http://tinyurl.com/d59r6zj) und den nun durchaus bekannten Praktiken der „Strategie der Spannung“ (Gladio, http://tinyurl.com/2waqnf ) ist die Frage nicht abwegig, ob hinter dem „Wahnsinn“ dieser Täter nicht ausgeklügelte Manipulationen stecken. Nur auf den ersten Blick erschiene dies für eine Tat innerhalb der USA – wenn man den „Militärisch-Industriell-Geheimdienstlichen Komplex“ verdächtigen wollte – abwegig. Nicht alle solche Aktionen müssten „Operationen unter falscher Flagge“ gegen die islamische Welt, Russland oder China sein. Die Strategie der Spannung lässt solche Gedankenspiel auch zugunsten der Einschüchterung der eigenen Bevölkerung und zu ihrer Hörigkeit der Obrigkeit (von der sie Schutz wollen) gegenüber zu, oder als schlichtes Experiment zu. Wer seine eigenen Soldaten zu Testzwecken Atombombenexplosionen aussetzt, würde auch vor so etwas nicht zurückschrecken. Dass der Mann Neurowissenschaft studiert hat und ihn in ein Feld brachte, in dem verborgene Experimente Gang und Gäbe sind, ist ein weiterer Punkt.

Keine voreiligen Schlüsse

Es sollen hier keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, es sollte aber auch keine Begrenzung der Denkmöglichkeiten geben. Und jeder Glaube, so etwas würden „die da oben“ nie machen, muss nach den geschichtlichen Erfahrungen (z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods) als naiver Kinderglaube belächelt werden. Im Falle Breiviks ist nicht viel geschehen, um solche Spekulationen wirklich auszuräumen, denn derartige Fragen sind nicht einmal wirklich gestellt worden.

Es ist hier vielmehr dem Mainstream-Journalismus zu misstrauen, dessen historisches Gedächtnis die Dauer eines halben Jahres kaum zu überschreiten scheint. Dieser Journalismus plappert schon wieder fröhlich von dem möglichen Einsatz von Gas durch die syrische Regierung: „Massenvernichtungswaffen“, über die uns die US-Außenministerin uns sicher bald informieren wird, so wie es Colin Powell vor der UN über die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins „informierte“!

Andreas Schlüter