Mit ‘NATO-Geheimarmeen’ getaggte Beiträge

Der angeblich einen Terroranschlag vorbereitende junge Syrer Dschaber_al-Bakr (merkwürdig, dass es schon einen Eintrag in Wikipedia zu ihm gibt) ist nach vielen Pannen unter sonderbaren Umständen verhaftet worden. Drei Landsleute sollen ihn festgehalten und der Polizei übergeben haben. Die mediale Heldenehrung war ihnen sicher. Wenn die Dinge wirklich so liegen, wie sie dargestellt werden, dann wären sie wirklich als solche anzusehen. Ob es wirklich so ist, ist eine der offenen Fragen.

Nun hat der junge Mann angeblich in seiner Zelle Selbstmord verübt. Das ist schon ein unglaublicher Vorgang, der selbst im Mainstream Empörung und wütende Fragen hervorruft. Wieder einmal stehen Politik, Ermittlungsbehörden und Justizvollzug Sachsens in negativem Rampenlicht und man erinnert sich an den „Sachsensumpf“, den unser Innenminister Thomas_de_Maiziere ja – wie auch immer – nur zu gut kennt! Ist es also vielleicht – was der Sachsensumpf nie wirklich war – nur ein Symptom von Schlamperei und Inkompetenz?

Hohe Zeit des Terrors

Sehr_tragische-Ereignisse spielten sich im Sommer dieses Jahres in Deutschland und anderen europäischen Staaten ab. Der Terror feiert „fröhliche Urständ“ und die Organisatoren des „Krieges gegen den Terror“ haben eine „hohe Zeit“. Die Kolonialkriege gerade auch gegen die islamische Welt machen natürlich viele Menschen in der Region und solche, die von dort stammen, wütend – wie auch klarsichtige Menschen aus dem Westen. Auch die Verweigerung von Schadensersatzes_fuer_Angehoerige_der_Opfer des Bombardements in Kunduz wird Emotionen schüren. Da kann manch Einer oder Eine auf den Gedanken kommen, es „dem Westen heimzuzahlen“, was leider genau der US-Machtelite das Spiel erleichtern würde. Und so ist es ja auch ein offenes Geheimnis, dass westliche Machteliten und ihre Verbündeten tatsächlich den IS und die diesem verbundene Al-Nusra-Front unterstützen, wie ein Interview-_mit_einem_Al-Nusra-Kommandeur, das Jürgen Todenhöfer führte, wieder gezeigt hat.

Gegen diesen Wahnsinn hilft letztlich nur, diesen Menschen die Wahrheit zu sagen. Diese beinhaltet nämlich, dass die Kräfte wie der IS eben nicht das westliche Imperium bekämpfen, sondern dessen Konzeption genau in die Hände spielen. Also, kurzum, es kann durchaus Terrorismus durch wütende junge Menschen geben, die meinen, sie könnten damit gegen die westlichen Verbrechen kämpfen, und damit nicht nur Unschuldige gefährden, sondern auch dem „Imperium“ direkt in die Hände spielen. Allerdings bedeutet Krieg oft auch bei gerechtfertigten Handlungen den Tod Unschuldiger, wie z. B. auch bei der Befreiung_Frankreichs von der deutschen Nazi-Herrschaft. Und an den Händen der westlichen Machteliten klebt das Blut „knüppeldick“.

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Terror und inszenierter Terror

Natürlich müssen Behörden trotz der Mitschuld ihrer Regierungen an der wachsenden Wut gegen den Westen die Bevölkerung vor Terrorismus schützen. Dabei ist immer wieder zu fragen, wer letztlich hinter dem Terror steht. Und diese Frage schimmert auch wieder hinter dem Fall Al-Bakr hervor. Dieser wurde ja schon eine Weile polizeilich beobachtet. Dann soll es viele „Pannen“ gegeben haben. Dabei ist mir in einem Spiegel-Artikel sehr Merkwürdiges aufgefallen:

So konnte Albakr fliehen – ein Mann, von dem die Polizei in ihrem Fahndungsaufruf selbst sagte, er „schlurfe“ und sein Gang sei ohne Körperspannung. Er konnte auch deshalb entkommen, weil es die Polizei versäumt hatte, einen zweiten Ring mit Einsatzkräften um das observierte Wohnhaus zu ziehen.“

Aus: „Pannen“: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-die-vielen-pannen-im-fall-jaber-albakr-a-1116390.html

Es ist als erwiesen anzusehen, dass viele terroristische Vorkommnisse in den USA vom FBI und den US-Diensten inszeniert worden sind. So ist selbst in der „New_York_Times zu lesen, dass 67 % aller „gerade eben verhinderten“ Anschläge Inszenierungen mit geistig verwirrten und/oder kleinkriminellen Tätern sind. Und bei der Beschreibung von Al-Bakr kommen einem auch Gedanken an das Programm der CIA zur Psychomanipulation, „MKULTRA, in den Sinn (besonders sonderbar, dass ein ohne „Körperspannung“ schlurfender Verdächtiger so leicht entkommt). Dabei sind auch die drei Landsleute, die ihn der Polizei übergeben haben nicht vom „Zwielicht“ ausgenommen:

Die Frage, ob die drei Syrer noch als Zeugen oder Verdächtige in dem Ermittlungsverfahren behandelt würden, blieb unbeantwortet.“ (siehe Spiegel)

Was lässt diesen Fall in besonderem Maße „zum Himmel stinken“?

Tatsächlich müssen wir unterstellen, dass es immer noch viele ehrlich bemühte Polizisten und Ermittler gibt, die Gefahren von der Öffentlichkeit abwenden wollen. Diese werden nun fraglos alles daran gesetzt haben, um die Hintergründe des „geplanten Anschlags“ zu ergründen, wofür die wichtigste Quelle der vermeintliche Attentäter selbst war. Dass man diesen nun nicht so überwacht hat, einen derartigen Todesfall auszuschließen, kann eigentlich nur durch einen Eingriff von irgend einer Seite erklärt werden. „Schlamperei“ und Unfähigkeit hätten sich bei der Brisanz des Falles verboten. Al-Bakr hatte die Drei, die ihn übergeben haben, als Mitwisser bezeichnet. Haben sie ihn angestiftet, haben sie Verbindungen zu irgendwelchen „Diensten“? Alles wichtige Fragen.

I´m a Patsy“, sagte damals Oswald nach Kennedys_Ermordung. Haben wir es auch hier mit dem Opfer eines Komplotts zu tun? Insbesondere nach den „Merkwürdigkeiten“ zu dem Skandal um die NSU-Morde und dem „Versagen“ der Polizei ist das Vertrauen in den „Apparat“ zu Recht infrage zu stellen. In diesem Falle mag manch Einer oder Eine vielleicht auch denken, dass Polizisten die „Mordlust“ wie im Falle Oury-Jalloh überkommen hat, aber das scheint angesichts der gesellschaftlichen Brisanz im Zusammenhang mit Terror-Ermittlungen ziemlich abwegig. Hier ist von einer „unsichtbaren Hand“ auszugehen, wie sich das durch den ganzen NSU-Skandal hindurchzieht. Und diese unsichtbare Hand ordne ich nicht der deutschen Machtelite und deutschen Politikern zu.

Qui Bono?

Die alte Kriminalistenfrage „wem nützt es?“ ist da wohl angebracht. Ein syrischer „Terrorist“, dicht vor einem gefährlichen Anschlag, das ist Wasser auf die Mühlen der Fremdenfeindlichkeit, Wasser auf die Mühlen von PEGIDA, AFD und Rechtsextremisten. Der Vorfall bringt die Flüchtlingspolitik der Großen Koalition weiter unter Druck, ebenso natürlich die gesellschaftliche Bewegung für einen humanen Umgang mit Flüchtlingen. Die gesellschaftlichen Spannungen wachsen. Schimmert da die „Strategie_der_Spannung“ hervor?

Haben wir es mit dem „Großen Bruder“ zu tun?

Mittlerweile haben viele Menschen, die sich über die Mainstream-Medien hinaus für die Nachkriegspolitik interessieren, erfahren, was es mit den NATO-Geheimarmeen, allgemein nach der italienischen Variante „Gladio“ genannt, auf sich hat. Immer wieder versucht die US-Machtelite die europäische Politik einzuschüchtern, wie auch mit dem Bombenfund auf dem Bonner Hauptbahnhof 2012.

Der NSU-Skandal muss uns aber auch gelehrt haben, wie sehr offenbar insbesondere US-Dienste deutsche Dienste und Behörden infiltriert haben. Dies hat eine lange Geschichte, wesentlich nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bundesrepublik mit der Organisation_Gehlen beginnend. All diese Geschehnisse, wie eben auch im Zusammenhang zum NSU, riechen nach solchen Strukturen. Daher muss eine wichtige linke Forderung auch darin bestehen, die deutschen Behörden und Dienste von Leuten zu säubern, die „auf zwei Schultern tragen“. Gäbe es den politischen Willen, könnte die Regierung die Mitarbeiter in Behörden und Diensten auffordern, sich zu „outen“ und ihnen Amnestie in Aussicht stellen, anderenfalls sie ohne Pension in den Knast zu schicken!

Andreas Schlüter

Links:

http://www.gmx.net/magazine/politik/dschaber-al-bakr/dschaber-al-bakr-tot-reaktionen-mutmasslichen-suizid-terrorverdaechtigen-syrers-31957196

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-10/politiker-al-bakr-selbstmord-reaktionen

http://www.sueddeutsche.de/politik/terrorverdaechtiger-von-chemnitz-dschaber-al-bakr-hat-suizid-begangen-1.3203502

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jaber-albakr-erhaengte-sich-mit-seinem-hemd-a-1116388.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/suizid-in-jva-leipzig-terrorverdaechtiger-albakr-tot-in-zelle-aufgefunden/14681102.html

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/selbstmord-von-al-bakr-terrorverdaechtiger-erhaengte-sich-mit-t-shirt/14681108.html

http://www.hintergrund.de/201610064122/feuilleton/literatur/911-das-neue-pearl-harbor.html

 

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Griechenlands Wähler haben die SYRIZA mit ihrem „Frontmann“ Alexis Tsipras mit der schweren Aufgabe versehen, Griechenland aus der Krise zu führen. Dem Land und seiner politischen Führung ist dafür Glück zu wünschen!

Aber es liegen neben großen Chancen auch erhebliche Gefahren auf dem Weg. Eine der großen Chancen liegt in den beträchtlichen Bodenschätzen des Landes, nämlich u. a. großen Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. Umfänglich hat hierüber Dirk Müller auch in „Showdown“ berichtet:

http://www.amazon.de/gp/product/3426276054?*Version*=1&*entries*=0#reader_B00AAAG4F0

Diese Energievorräte könnten Griechenland und Europa wahrlich zum Segen dienen, und Griechenland eine blühende Zukunft bescheren. Angesichts dieser Möglichkeiten erschienen die nötigen Sanierungen der griechischen Situation durchaus als leistbar, ohne die Mehrzahl der Menschen in Griechenland in Dauerelend „zu halten“, wie es durch die bisherige Politik Griechenland gegenüber geschieht. Eine linke Regierung (auch, wenn sie auf problematische Bündnispartner angewiesen ist) muss sich diesen neuen Möglichkeiten zuwenden, aber die USA würden solche Stärkung Europas alles andere als gerne sehen.

tsipras

Gladio“, der „tiefe Staat“ und die Erinnerung an die „Obristen“

Wenn die neue politische Führung Griechenlands die Aufgabe, die Reichtümer des Landes zu erschließen ernstnimmt, und für die nötigen Investitionen an die (teils gut versteckten) Reichtümer der verkommenen griechischen Oligarchenschaft geht, um das Elend des Großteils der Bevölkerung zu beenden, wird sie sehr wachsam sein müssen, damit die unter US-Führung und im Verborgenen weiterlebenden Strukturen der „NATO-Geheimarmeen“, nach der italienischen Variante „Gladio“ genannt (https://www.youtube.com/watch?v=sd9o6kohI7I), keine Chance haben, das Land weiter zu destabilisieren. Es wird Einiges aufgeboten werden müssen, um die Sicherheit der neuen Regierung zu gewährleisten. Diese Gladio-Strukturen wurden nach dem zweiten Weltkrieg unter US- und britischer Führung aufgebaut, um bald durch „Staatsterror“ die Links-Entwicklung in Westeuroäischen Ländern zu verhindern. Der Ausdruck dieser Entwicklung war auch die Militärjunta, die die Macht in Griechenland vom April 1968 bis zum November 1974 innehatte. Es liegt mir fern, „den Teufel an die Wand zu malen“, aber völlig abwegig erscheint mir die Wiederkehr solch grauenhafter Entwicklung nicht.

Es fällt immer schwerer an „Zufälle“ zu glauben, und daher erscheint es sehr merkwürdig, dass am Tag der Amtsübernahme durch Alexis Tsipras auf einem NATO-Übungsplatz in Spanien ein griechisches Kampfflugzeug unter merkwürdigen Umständen abstürzt:

Bei den Toten handelte es sich um die beiden griechischen Piloten des Unglücks-Jets sowie acht französische Soldaten, wie der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy im TV-Sender Telecinco mitteilte. Verletzt worden seien fast ausschließlich Franzosen und Italiener.“

(http://www.sueddeutsche.de/panorama/nato-stuetzpunkt-zwei-tote-bei-absturz-von-kampfflugzeug-1.2322275)

So muss man feststellen: in die Freude über den linken Wahlsieg und die neue Regierung Griechenlands mischt sich die Sorge, dass das „Imperium“ sich noch eine Menge einfallen lassen könnte, um eine wirklich linke Politik in Griechenland zu verhindern.

Andreas Schlüter

http://www.ak-regionalgeschichte.de/html/gladio__geheime_terrorgruppen_.html

Was musste „Schreddermann“ wirklich schreddern?

Da mordet eine Bande von Neonazis haufenweise Menschen mit „Migrationshintergrund“ und eine Polizistin, fallweise sozusagen unter den Augen des „Verfassungsschutzes“ (1). Die Polizistin scheint sogar unter den Augen von US-Agenten (2) ermordet worden zu sein! Die Bande lässt sich bei Urlaubsaufenthalten fröhlich fotografieren (3), wie aus einem Interview mit den Eltern eines der Terroristen im Spiegel hervorgeht. Da muss man sich schon sehr sicher oder gar „beschützt“ fühlen, um so vorzugehen. Umstände werden sichtbar, die einem die Haare zu Berge stehen lassen. Aber das alles ist noch nicht genug, in geradezu grotesker Weise verschwinden Aktenberge im Reißwolf, auf eine Art, als solle noch einmal für das geneigte Publikum die „Schusseligkeit“ der Geheimtruppe demonstriert werden.

Da kann auch Christian Geyer von der FAZ nicht umhin zu erkennen: „Das Verfängliche für den Verfassungsschutz: Jede Verschwörungstheorie hört sich plausibler an als alle möglichen Theorien, die uns von einem schusseligen Einzeltäter im Amt erzählen wollen.“ (4). Teilen des Publikums gefällt natürlich die Mär von den depperten Geheimdiensten, vielleicht kann man sich in seiner eigenen Ahnungslosigkeit selbst gut darin wiederfinden. Aber, Vorsicht, wenn Geheimdienste von sich selbst das Bild der „Verhuschtheit“ spinnen oder ihm Nahrung geben!

Taube und blinde Hirtenhunde, denen man die Nase abgeschnitten hat

Das ficht aber offenbar die „Obleute“ der Parteien im Untersuchungsausschuss nicht an, denn sie verkündeten: „weder das Zwickauer Trio noch die bislang bekannten Unterstützer des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ (NSU) waren V-Leute des Bundesamtes des Verfassungsschutzes (BfV)“, wie im FAZ-Net zu lesen (5). Da hat sich auch offenbar die Obfrau der LINKEn, Petra Pau, wie ein tauber und blinder Hirtenhund, dem man auch noch die Nase abgeschnitten hat, verhalten.

„Die Unterlagen ergaben keine Hinweise darauf, dass Mitglieder der NSU als V-Leute für den Verfassungsschutz gearbeitet hätten“ gibt die Süddeutsche „Erkenntnisse“ zweifelhafter Art wieder (6).

Nun brauchten vielleicht einige Informationen gar nicht geschreddert zu werden, weil sie offiziell beim Verfassungsschutz sowieso nicht „aktenkundig“ sind, wie aus Äußerungen des Grünen-Abgeordneten Ströbele hervorgeht: „“Aber wir wissen zum Beispiel aus einem Vermerk, dass es auch Anwerbungen und V-Leute gab, die aus operativen Gründen nicht in die innere Verfassungsdatei aufgenommen worden sind“ (7).

Die Zeichen mehren sich

In der Politik ist man im Allgemeinen immer auf „Arbeiten mit unvollständiger Information“ angewiesen, wie die Geheimdienste auch selbst. Daher werden in diesem Geschäft ja auch viele Aussagen mit dem Begriff „Einschätzung“ überschrieben. Um solche werden ja auch immer Heerscharen von „Terrorexperten“ gebeten. So ist es hohe Zeit, mit realistischem Blick eine Einschätzung des Treibens in der deutschen Geheimdienstszene vorzunehmen. Das dabei oft „harte“ Beweise letztlich nicht aufzutreiben sind, liegt eben am „Geheimen“.

Für die Zeit des „Kalten Krieges“ sind die USA-gesteuerten „NATO-Geheimarmeen“ (nach dem italienischen Teil „Gladio“ genannt), die der Steuerung der Politik in den westeuropäischen Ländern dienten, und dabei der „Strategie der Spannung“ folgten (8), ein recht gut aufgearbeitetes und dokumentiertes Kapitel (wie zum Beispiel vom Schweizer Historiker Daniele Ganser – http://www.danieleganser.ch/), das bald nach dem Krieg begann (9). Es wird aber in Deutschland mit wenigen Ausnahmen wie dem verstorbenen SPD-Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer (10) von den Politikern weiter totgeschwiegen wird. Helmut Schmidt hat dieses nur sanft angedeutet (11). Praktisch alle hochrangigen Politiker der bundesrepublikanischen Parteien haben von diesem Spiel gewusst, es mitgemacht, geduldet oder aus eigenen Sicherheitsinteressen dazu geschwiegen.

Es hat keinen Sinn, die Augen zu verschließen

Die mit dem Namen Gladio apostrophierten Strukturen „leben“, daran scheint ein Zweifel ausgeschlossen (12). Die Machtelite der USA hat nach dem Ende des kalten Krieges angesichts der Wiedervereinigung Deutschlands und der „Öffnung“ Osteuropas sicher genauso wenig daran gedacht, diese Strukturen aufzulösen, wie sie ein Interesse daran hatte, dem Beispiel des Warschauer Paktes folgend etwa die NATO aufzulösen. Gerade das vereinigte Deutschland ist mit Sicherheit das Ziel solcher Operationen, denn es galt und gilt, die „Krauts“ unter Kontrolle zu halten, sie vom Echo auch eines misslungen Sozialismus´ fernzuhalten, sie nicht „übermütig“ werden zu lassen, oder sie gar zum Kristallisationskern europäischer Unabhängigkeitsgelüste „verkommen“ zu lassen. Sicher nicht wirklich zur Freude des deutschen Kapitals und der sie vertretenden Politik, die sich der Interessenunterschiede zum „großen Bruder“ zunehmend bewusst wurden. Sie wollen diesen Sumpf ganz gerne loswerden, aber die altgedienten deutschen Politiker sind in ihrer gewandelten Rolle nun auch ungefähr in der Rolle des Richter Adam, der gegen sich selbst ermitteln müsste, zumindest gegen seine Rolle als Dulder des Unwesens (13).

Als Bürger mit demokratischen Ambitionen, die die Aussage „alle Gewalt soll vom Volke ausgehen“ ernst nehmen, sind wir aber gezwungen, das Puzzle zusammenzusetzen. Wir sollten den Zusammenhang sehen zwischen den Waffen- und Sprengstofffunden vom Beginn des letzten Jahres (14) und diesem Agieren eines Geheimdienstes innerhalb des Geheimdienstes. Wir müssen bohrende Fragen stellen und unsere Abgeordneten zwingen, dieses auch zu tun. Schluss damit, sich als „Michel“ die Mütze über die Augen zu ziehen oder sich dieselben zuzuhalten! Tragen wir dazu bei, dass Schreddern von Informationen nicht mehr geduldet wird, sondern dass die Gladio-Strukturen geschreddert werden! Sonst haben wir es mit dem von Breschnew formulierten Konzept der „eingeschränkten Souveränität“ zu tun.

Andreas Schlüter

0) http://www.rtdeutsch.com/22161/inland/nsu-prozess-nutzte-beamter-und-v-mann-fuehrer-des-verfassungsschutzes-die-tatwaffe/

1) http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-untersuchung-bouffier-keilt-zurueck,11151296,16533886.html

2) http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

3) http://www.spiegel.de/panorama/nsu-eltern-von-uwe-boehnhardt-beschuldigen-verfassungsschutz-a-840391.html

4) http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/neonazi-akten-schreddermann-11804223.html?selectedTab=comments

5) http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nsu-ermittlungen-zwickauer-trio-arbeitete-verfassungsschutz-nicht-zu-11809965.html

6) http://www.sueddeutsche.de/politik/neonazi-untersuchungsausschuss-nsu-terroristen-arbeiteten-nicht-fuer-geheimdienst-1.1402063

7) http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenvernichtung-beim-verfassungsschutz-geheimdienst-im-verhoer-1.1402128

8) http://edvan.fadeout.ch/ref/?customerId=30&channelId=43

9) https://www.antifainfoblatt.de/artikel/geheimdienste-und-antikommunistische-%C2%BBpartisanen%C2%AB-der-brd

10) http://www.youtube.com/watch?v=_tSgbtjRaqw

11) http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7

12) https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/12/%e2%80%9egladio-eine-%e2%80%9euntote-organisation/

13) https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/18/richter-adam-nachdenkliches-zum-hintergrund-der-zwickauer-zelle/

14) https://wipokuli.wordpress.com/2011/02/14/nachschlag-zu-waren-wir-die-guten-pulver-kurt-nur-ein-spinner/

Hier gibt es viel Interessantes zum Thema:

NSU & Tiefer Staat: https://machtelite.wordpress.com/2013/04/15/ard-hinterfragt-tiefen-staat-im-nsu-komplex/

http://www.medienanalyse-international.de/index1.html

Heute, am 9. Mai, konnte man am Fernsehen Zeuge der eindrucksvollen Siegesparade in Moskau zum 67. Jahrestags des Sieges über Hitlers Nazi-Deutschland werden. Berührend, wenn man sich vorstellt, dass auch noch Menschen daran teilgenommen haben, die selbst die Schrecken des Zweiten Weltkriegs und der barbarischen Nazi-Invasion der damaligen Sowjetunion erlebt haben. Umso mehr versteht man die Ergriffenheit vieler Menschen dort, wenn man weiß, was die Pläne der Nazis für eine eroberte Sowjetunion waren. Aber auch in diesem Land sollte man spüren, dass es die Menschen der damaligen Sowjetunion, insbesondere auch deren Soldaten waren, die die Hauptlast dafür getragen haben, dass wir in diesem Lande ohne das unmenschliche Nazi-Regime aufwachsen konnten. Es war der damalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker, der als erster namhafter Politiker in der Bundesrepublik zu Recht vom „Tag der Befreiung“ sprach.

Schuldige und Schuldige

Untilgbar lastet die Tatsache auf der deutschen Geschichte, dass eine ungeheuer große Zahl seiner damaligen Bewohner sich zur Unterstützung des Nazi-Wahns hat verführen lassen und ein Regime unterstützt hat, dass im Namen des deutschen Volkes sechs Millionen europäischer Juden „industriemäßig“ gemeuchelt hat, dazu Hunderttausende Sinti und Roma sowie Angehörige anderer Minoritäten und Ausgegrenzter, dass die Arbeiterbewegung zerschlagen wurde und, dass Antfaschisten gequält und gemordet wurden. Ungeheuer lastet die geschichtliche Verantwortung auf diesem Lande, dass von hier aus Angriffskriege ausgegangen sind, welche große Teile Europas und letztlich der Welt verwüstet haben. Jede Relativierung ist hier nicht nur geschichtsvergessen, sondern auch hochgradig unmoralisch. Das schließt aber die Erkenntnis nicht aus, dass es weitere Schuldige daran gab, dass die Nazi-Kriegsmaschine so effektiv „arbeiten“ konnte.

Da wäre die massive Unterstützung von wichtigen Teilen des US-Kapitals, der US-Politik sowie bestimmten gesellschaftlichen Kräften in den USA, die (fast „naturgemäß“) in einem Lande, dass so sehr auf der weitgehenden Ausrottung der ursprünglichen Einwohnerschaft und der Versklavung von Millionen Afrikaner und dem diese „rechtfertigenden“ Rassismus´ aufbaute, für die „Machtergreifung“ durch die Nazis sowie für die Logistik ihrer Angriffskriege (1). Am katastrophalen Zusammenbruch der sowjetischen Verteidigung in der Anfangsphase des Überfalls war auch Stalin mit seinem starrsinnigen Festhalten am Glauben, Hitler würde ihn nicht angreifen, nicht unbeteiligt. Dies ging so weit, dass er bei dem Vorrücken der Front auf Moskau mit seiner Festnahme und Erschießung durch seine Genossen rechnete. Ungehört waren die Warnungen des deutsch-russischen Spions Richard Sorge (2), der in Diensten der Sowjetunion in Japan arbeitete, verhallt. Gedankt wurden dem die ungehörten Warnungen erst längere Zeit nach seinem Tode Auch die unglaublichen stalinistischen „Säuberungen“ im Offizierskorps der Roten Armee hatten zur desolaten Anfangsphase beigetragen. Jedenfalls war am 8./9. Mai 1945 Schluss mit Nazideutschland, aber nicht Schluss mit den Nazis!

Die geschonten und die „gebrauchten“ Täter

Das Konzept von Teilen des US-Kapitals, Nazi-Deutschland und seinen Kriegs- und Rasenwahn sowohl gegen die Sowjetunion als auch gegen die westliche imperialistische Konkurrenz zu benutzen, setzte sich nach dem Kriege fort. Zwar erfüllte sich die Hoffnung ranghoher Nazis nicht, sie könnten den „Russlandfeldzug“ gleich zusammen mit den Amerikanern und Engländern fortsetzen, zwar wurden die prominentesten Nazis – sofern sie sich nicht durch Selbstmord entzogen – nach den Nürnberger Prozessen hingerichtet oder eingesperrt, aber selbst schlimmste Täter wie Klaus Barbie, der „Schlächter von Lion“ (3) und Adolf Eichmann (4) ließ man ungeschoren entkommen. Politische Täter und Nazitechnokraten wurden in hohem Maße in die Politik „der Freien Welt“ integriert.

Wernher von Braun (5), dessen unter unglaublichen Qualen von Zwangsarbeitern gebaute Raketen London verwüstet hatten, durfte sich an die Spitze des Wettlaufs in den Weltraum setzen, der SS-Mann Hans Martin Schleyer (6), der für die „Arisierung“ der tschechischen Wirtschaft und die Beschaffung von Zwangsarbeitern zuständig war, wurde ein „geachteter“ Wirtschaftsboss, Reinhard Gehlen, der den Angriff auf die Sowjetunion mit vorbereitete und die Organisation „Fremde Heere Ost“ geleitet hatte, wurde für die USA mit dem Aufbau der „Organisation Gehlen“ und später als Kopf des Bundesnachrichtendienstes ein wichtiger Verbündeter. Und der der „Kommentator der Nürnberger Rassegesetze“, Globke (7), wurde gar unter Adenauer Kanzleramtsminister. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Übrigens verfuhr man mit den japanischen Kriegsgegnern in Fernost ähnlich. Schnell wurden sogar japanische Soldaten (deren Rückführung US-Truppen in China „betreuen“ sollten) in den Kampf gegen die ursprünglichen Verbündeten, Maos chinesische Kommunisten, eingesetzt (8).

Sammel-Organisation für Faschos

Aber die Geschichte von Nazitätern, die in die entstehende „Neue Weltordnung“ der vorgeblichen Freiheit integriert wurden, ist vielleicht nicht die erschreckendste Story. Noch viel systematischer fand beim Aufbau der US-gesteuerten NATO-Geheimarmeen (9) quer durch „West-Europa“, also Europa, soweit es nicht im „sozialistischen Lager“ lag, die Integration von Faschisten und Rechtsradikalen, also, den „besten Antikommunisten“, statt. Über dieses unsägliche „Phänomen“ hat der Schweizer Historiker Daniele Ganser ausführlich recherchiert und geschrieben (10). Nur in Italien wurde relativ offen über das dortige „Gladio“-Unwesen gesprochen. In Deutschland wagte von den Politikern nur der leider verstorbene Hermann Scheer (11) über diese verbrecherische Organisation zu sprechen. Diese Geheimarmeen sollen eine „Sache des Kalten Krieges“ gewesen sein. Aber Zweifel sind angebracht.

Der „Schatten“ von Faschismus und „Gladio“

Nicht nur tauchen immer wieder dubiose Waffenfunde auf, die kaum allein durch „Militaria-Messies“ zu erklären sind (12), sondern wir erleben mit Schrecken eine Mordserie durch einen „nationalsozialistischen Untergrund“ (13), dessen Verbindungen zu Teilen des „Verfassungsschutzes“ immer offenbarer werden (14). Da fällt es schwer, an ein rein eigenständiges Phänomen nur von verwirrten und verbrecherischen „ewig Gestrigen“ zu glauben. Es könnte sein, dass hier die Fortsetzung der Faschismus-Instrumentalisierung durch die westlichen Sieger durchschimmert, wie sie auf diesem Blog als Möglichkeit dargestellt wurde (15). Wehe uns, wenn wir das Übel nicht mit der Wurzel ausreißen!

Andreas Schlüter

Links:

1) https://wipokuli.wordpress.com/2011/07/16/allmacht-usa-eine-geschichte-des-antifaschismus/

2) http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Sorge

3 http://www.sueddeutsche.de/politik/klaus-barbie-und-der-bnd-der-verlaessliche-nazi-1.1047411

4) http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,738465,00.html

5) http://de.wikipedia.org/wiki/Wernher_von_Braun

6) http://de.wikipedia.org/wiki/Hanns_Martin_Schleyer

7) http://www.freitag.de/2006/24/06240601.php

8) http://www.amazon.com/Killing-Hope-Military-Interventions-Since/dp/1567510523, S. 21ff

9) http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

10) http://www.danieleganser.ch/NATO_Geheimarmeen_in_Europa_1211310734.html

11) http://www.youtube.com/watch?v=DjoaTajFWD0

12) https://wipokuli.wordpress.com/2011/02/14/nachschlag-zu-waren-wir-die-guten-pulver-kurt-nur-ein-spinner/

13) http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund

14) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,804438,00.html

15) https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/18/richter-adam-nachdenkliches-zum-hintergrund-der-zwickauer-zelle/

aug-in-aug-wenn-man-sehen-will

Raub, Ausbeutung und Unterdrückung, aber auch Betrug und Manipulation sind uralte Phänomene in der menschlichen Gesellschaft. Insbesondere als Intrigen und Gewalt finden sich Ansätze dazu schon bei unseren haarigen Vettern, wie Langzeitstudien der Primatenforschung umfangreich und eindrucksvoll belegen. Beim Menschen haben sie, gepaart mit vermehrter „sozialer Intelligenz“ gesellschaftlich zu den verschiedenen Formen der Klassenherrschaft geführt. Fast genauso alt ist die Auflehnung gegen die Herrschaft, die die Widersprüche in der Entwicklung zum Ansatz hat. In dieser spielen auch immer wieder Menschen eine Rolle, die eigentlich einer privilegierten Klasse angehören, aber durch die intellektuellen und moralischen Widersprüche des Handelns ihrer Klasse an die Seite der Ausgebeuteten und Unterdrückten getrieben werden, Sie helfen mit, Herrschaftswissen und sonstige Kenntnisse in den Kampf der Benachteiligten einzubringen.

Die Dekoration der Herrschaft

Unter anderem gegen diese Gefahr hat Herrschaft sich auch immer wieder zu tarnen. Ein wichtiges Element dieser Tarnung ist neben dem Versuch, die herrschende Klasse als Garant der nötigen gesellschaftlichen Moral darzustellen, die vermeintliche Notwendigkeit der ausbeutenden Klasse, um die Unterdrückten gegen die äußere Gefahr, gegen die Ausbeuter anderer Gesellschaften zu schützen. Aus dieser Erkenntnis ist die Aufforderung zur internationalen Klassensolidarität der Arbeiterbewegung geboren. Ein wichtiges Element der Dekoration für die Kapitalisten in den westlichen Industriestaaten ist die ausgehölte Demokratie geworden, deren aus dem antifeudalen Kampf kommende Prinzipien in ihr Gegenteil verkehrt wurden.

Die Widersprüche zwischen den prinzipientreueren Mitgliedern der politischen Klasse und den Kapitalisten wurden oft zu Gunsten der Letzteren entschieden, wofür Kennedys Schicksal ein beredtes Beispiel liefert (1). Im Übrigen dienten ein völliges Zerrbild der kommunistischen Idee zusammen mit den realen Deformationen der sozialistischen Prinzipien im Stalinismus (gefördert durch bedrohliche westliche Interventionen im nach-revolutionären Russland) verbunden im kruden „Antikommunismus“ des Kalten Krieges zur „Legitimation“. Heute ist es – beinahe wie zum Anfang der Neuzeit, als ihr eine gewisse Realität nicht fehlte – wieder die „islamische Gefahr“ (auch die Scharade knüpft gern an Historisches an).

Der „äußere Feind“ ist also eines der Hauptelemente in den Scharaden der Herrschenden. Diese haben aber auch immer geschafft, zusätzliche Theaterrequisiten, wie das Seelenheil der Ungläubigen, die Untaten (auch wieder von islamischen) Sklavenhändlern und Ähnliches aufzufahren, um eigentlich moralische Menschen mit Gerechtigkeitssinn vom Kampf gegen Unterdrückung abzuhalten und in ihr eigenes Unterdrückungssystem zu integrieren. Für die Herrschenden ist nur ein blinder Idealismus, der sich durch sie gesteuert einsetzen lässt, akzeptabel und nützlich.

Von der Dekoration zur Operation „unter falscher Flagge“

Schon das Englische Königshaus bediente sich vermeintlicher „Piraten“, die als Freibeuter konkurrierende Regime schädigten und deren Handeln nicht als offizielles Kriegshandeln gewertet werden konnte. In einem zum „Finanzgetriebenen Kapitalismus“ aufgetriebenem System können heute „Finanzpiraten“ ganze Staaten unter Feuer nehmen, ohne dass dies als Kriegsakt sanktioniert werden könnte. Aber auch im Felde der offenen Gewalt ist die Scharade nun zur „hohen Kunst“ entwickelt. Ein berüchtigtes Beispiel ist der angebliche polnische Überfall auf den deutschen Sender Gleiwitz (2) 1939, nachdem es hieß: „Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen!“.

Wie ernsthaft auch der „Militärisch-Industrielle Komplex“ der USA sich bald mit „False Flag Operations“ beschäftigte, davon legen inzwischen freigegebene Geheimpläne der US Stäbe zur „Operation Northwoods“ (3) Zeugnis ab. Diese sahen ausgedehnte Terroraktionen in den USA und gegen US-amerikanische Flugzeuge und Schiffe vor, die Kuba „in die Schuhe geschoben“ werden sollten, und als Rechtfertigung für eine Invasion dienen sollten. Kennedy vereitelte diese Pläne. Es gibt gute Gründe, auch die Ermordung Kennedys als „False Flag Operation“ einzuordnen (4). Zu perfider Entfaltung kam das Verfahren durch die US-gesteuerten, ursprünglich als „Stay Behind Army“ gegen eine sowjetische Invasion Westeuropas gegründeten NATO Geheimarmeen in Europa (5), nach der italienischen Variante allgemein als „Gladio“ (6) bezeichneten Strukturen, über die u. a. der Schweizer Historiker Daniele Ganser (7) ausführlich gearbeitet hat. Zu den „Großtaten“ dieser Strukturen gehören mit Sicherheit solche berüchtigten Anschläge wie die Bombenattentate von Bologna (8) und auf das Münchner Oktoberfest (9). Ob die betreffenden Strukturen mit dem Ende des Kalten Krieges ebenso ihr Ende fanden, erscheint mehr als zweifelhaft (10). Inzwischen tauchen sogar Fragen auf, ob nicht die RAF selbst zumindest in Teilen ein „Gladio-Produkt“ ist (11).

Von der „Falschen Flagge“ zum „Joint Venture“

Vieles deutet darauf hin, dass man bald erkannt hat, dass noch wirkungsvoller als einfache getarnte Operationen solche sind, in die man Überzeugungstäter der (oft ideologischen) Gegenseite mit einbindet, ohne dass sie wissen, wessen Geschäft sie betreiben, was ohne Frage bei den RAF-Geschichten der Fall gewesen wäre. Auch für Aktionen, die etwas mit dem „Szenario“ des „islamistischen Terrors“ zu tun haben, „bietet“ sich dies an, was wieder zum deutlich älteren Phänomen des „Agent Provocateur“ (12) führt, nun sozusagen „auf höherer Ebene“. Solche Erkenntnisse schimmern auch zum spektakulären Anschlag in Mumbai (13) durch (14).

Was ist nun ein vorgetäuschtes Geschehen, wie der angebliche Vorfall im Golf von Tonkin (15), ein wichtiger Vorwand im Vietnam-Krieg, gegen ein Geschehen, in das Kräfte der Gegenseite eingebunden sind, die dazu vielleicht auch noch jubilieren?! Teuflisch „genial“! Tarnen und Täuschen lautet die Devise. So tarnen sich massive Kapitalinteressen gerade auch der Nahrungsmittel- und Agrar-Industrie als „Weltretter“ (16), wie Bill Gates und Monsanto (17). Dabei spielen die Medien, die es zu kontrollieren gilt (18), eine wichtige Rolle, wie insbesondere Noam Chomsky (19) sehr klar gemacht hat.

Gipfel: der „Menschenrechts-Imperialismus“

Genau hat die Machtelite des einzig verbliebenen Imperiums im wahren Wortsinne, der USA, erkannt, dass diejenigen, die Moralisten, die immer eine wichtige Funktion im Kampf gegen Ausbeutung und Unterdrückung gespielt haben, eines der wichtigsten Manipulationsziele darstellen. Hat man sie für eine Aktion oder die Umdeutung eines Geschehens (20) „im Sack“, so ist die Sache halb gewonnen! Dazu muss man Leute langsam einstimmen, man muss sie auch mal an weniger bedeutenden Stellen die eigenen Taten angreifen lassen, Vertrauen in Multiplikatoren wachsen lassen, mit langem Atem. Wichtig auch hier, die „richtigen“ Leute auf die eine oder andere Weise „am Band“ zu haben. Paradebeispiel solcher „Umgestaltung“ die Verwandlung der bundesdeutschen Grünen in die „olivgrünen“ Freiheitsbomber im Kosovokrieg (21). Zur uranummantelten US-Munition log dann auch Grünen-Ikone Fischer: „Gefährdungen für Mensch und Umwelt“ würden „nicht auftreten“ (22).

Nun scheint auch eine „gut-menschliche“ angebliche Massenorganisation, die sich insbesondere durch Umweltschutzaspekte vielen gutwilligen Menschen angedient hat, in den Ruch zu geraten, an Fäden zu zappeln, mit denen die meisten, die ihr bisher zusprachen, sicher nichts zu tun haben wollen, Avaaz. Sie ist zunehmend damit beschäftigt, dem Imperium (USA) moralische Schützenhilfe zum neuen geplanten „Befreiungskrieg“ in Syrien zu liefern (23). Dabei ist die Lage in dem nahöstlichen Land sehr komplex, wie zum Beispiel der ehemalige CDU-Politiker Jürgen Todenhöfer immer wieder anschaulich darstellt (24). Die vorgeblichen „Freunde Syriens“ (25) sind sicher alles andere als Freunde von Freiheit und Demokratie (26).

Wer wissen möchte, was der „große Bruder“ wirklich „auf dem Zettel“ hat, dem ist immer wieder das Interview mit dem US General a. D. Wesley Clarke zu empfehlen:

http://www.youtube.com/watch?v=5-TZxI8m8ss

Man kann nach jahrzehntelanger intensiver Beschäftigung mit Politik, speziell Weltpolitik, zu keinem anderen Schluss kommen, als

Nichts ist, wie es uns präsentiert wird!

Andreas Schlüter

1) https://wipokuli.wordpress.com/2012/01/08/kennedy-und-warum-es-nichts-mit-change-ist/

2) http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberfall_auf_den_Sender_Gleiwitz

3) http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods

4) https://wipokuli.wordpress.com/2011/10/19/%e2%80%9eallmacht%e2%80%9c-usa-und-kein-ende-%e2%80%9efamily-of-secrets%e2%80%9c/

https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/23/kennedys-ermordung-in-klarerem-licht-kleine-linksammlung/

5) http://www.danieleganser.ch/NATO_Geheimarmeen_in_Europa_1211310734.html

6) http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio

7) http://www.danieleganser.ch/, http://www.youtube.com/watch?v=p7RjLAZP8ck

8) http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bologna_1980

9) http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat

10) https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/18/richter-adam-nachdenkliches-zum-hintergrund-der-zwickauer-zelle/

11) http://de.wikipedia.org/wiki/Das_RAF-Phantom

12) http://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Provocateur

13) http://de.wikipedia.org/wiki/Anschl%C3%A4ge_am_26._November_2008_in_Mumbai

14) http://www.sueddeutsche.de/politik/anschlaege-von-mumbai-bekenntnisse-eines-terroristen-1.1013772

15) http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,384265,00.html

16) http://www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/198/mayet/gruene-revolution-afrika

17) https://wipokuli.wordpress.com/2011/02/20/imperialismus-monsanto-eine-kriminelle-vereinigung/

18) http://www.suedwind-magazin.at/start.asp?ID=235000&rubrik=12&ausg=200310

19) http://de.wikipedia.org/wiki/Noam_Chomsky

20) https://wipokuli.wordpress.com/2011/05/17/desinformation-auch-zu-ruanda-und-ost-kongo/

21) http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

22) http://www.ahriman.com/buecher/guenther.htm

23) http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/880-avaazorg-und-der-geheime-informationskrieg-um-syrien.html

24) http://www.derwesten.de/politik/verhandelt-mit-assad-experte-warnt-vor-syrien-krieg-id6333611.html

25) http://www.jungewelt.de/2012/04-03/050.php

26) http://uweness.eu/was-nicht-passt.html

http://uweness.eu/syrien-aufruf.html

http://uweness.eu/un-resolution-2042.html

Es ist wesentlich das Verdienst des Schweizer Historikers Daniele Ganser (http://www.danieleganser.ch/), das Treiben der insbesondere von den USA und Großbritannien aus gesteuerten „NATO Geheimarmeen in Europa“ (nach der italienischen Variante allgemein als „Gladio“ apostrophiert) des Kalten Krieges studiert und dargestellt zu haben (http://tinyurl.com/5dmeqw) und (http://tinyurl.com/3qrjxtt).

Eine breite Blutspur

Diese gegen alles Linke gerichteten Terror- und Mordbanden zeichnen wohl nicht nur für individuelle Mordaktionen, sondern auch für spektakuläre Anschläge wie z. B. am 2. August 1980 den auf den Hauptbahnhof von Bologna (http://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_von_Bologna_1980) mit 85 Toten und 200 Verletzten sowie auf das Münchner Oktoberfest am 26. Oktober 1980 mit 13 Toten und 211 teils schwer Verletzten (http://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat , zum Gundolf Köhler: http://www.youtube.com/watch?v=-5-_iKgZGVw) verantwortlich. Es ging darum, solche Anschläge linken Gruppen anzulasten, aber auch teils darum, einfach breite gesellschaftliche Verunsicherung sowie den Ruf nach repressiven Maßnahmen zu wecken. Zwar waren die Aktionen in den Westeuropäischen Ländern nicht so ausgedehnt wie in Griechenland und der Türkei, hinterließen aber auch eine breite blutige Spur.

Nicht nur „Stay Behind Armeen“

Die Geheimarmeen waren ursprünglich als „Stay Behind Armeen“ für den Fall einer Sowjetischen Invasion Westeuropas gegründet worden, wurden aber auch weiterbetrieben, als längst klar war, dass die Sowjetunion weder Kraft noch Willen zu einer solchen Invasion hätten und dienten eben der Beeinflussung von Politik und der Verunsicherung der Bevölkerung. Schon vor diesem Hintergrund wäre die Annahme, dass diese Organisationen mit dem Ende des Kalten Krieges wirklich aufgelöst worden seien oder nicht alsbald wiederbelebt worden wären, ohne zwingende Folgerichtigkeit.

Bereits die gewaltigen Sprengstoff- bzw. Waffenfunde am 21. Januar in Becherbach und rund zwei Wochen später im saarländischen Beckingen mit dort rund 100 Schusswaffen (http://tinyurl.com/3vhjwns) mussten den Verdacht nähern, dass es sich hier zumindest um materielle wie personelle Überreste von „Gladio“ handeln könne. So gerne, wie bei Terror durch die Mainstream-Medien in islamische oder – wie im „Polonium-Fall“ – in russische Richtung spekuliert wird, so wenig tauchte damals diese Fragestellung nach Gladio auf. Auch der grausame Anschlag in Norwegen ließ keinen der Mainstream-Journalisten öffentlich die Frage nach einer möglichen Verbindung zu „Gladio“-ähnlichen Strukturen stellen (http://tinyurl.com/3mtlguw).

Zahlreiche Morde

Mit mindestens 9 Morden an ausländischen bzw. ausländisch-stämmigen Imbissbuden-Besitzern und an einer jungen Polizistin sowie möglicherweise mit weiteren Anschlägen steht nun eine Bande in Verbindung, von denen zwei Mitglieder (genannt Uwe M. und Uwe B.) sich angeblich selbst in einem Wohnwagen erschossen haben, und deren drittes Mitglied (Beate Z. genannt) ein Haus in die Luft gesprengt hat, um Spuren zu verwischen, und sich dann selbst gestellt hat (zu Einzelheiten aus der Presse siehe Links unten). Es passt eigentlich nicht zu einer individuellen Tätergruppe, mag sie auch „Verbindungen“ zum Rechtsextremismus haben, wenn man sich stellt, nicht gerade die Beweise mitzubringen, sondern sie zu vernichten. Auch ist die scheinbare Verbindung zum Rechtsextremismus nicht angetan, „Gladio“-Gedanken auszuräumen, denn auch das Münchner Attentat wurde durch „simplen“ Rechtsextremismus „erklärt“. Es sind insbesondere die dubiosen Verbindungen zu „Diensten“, die einen zusätzlich aufmerken lassen. Nach neuesten Meldungen verlangt die Verdächtige nun die „Kronzeugenregelung“. So „schleust“ man jemanden aus der „Szene“ und entzieht diejenige weiteren Recherchen.

„Rechter Terror“ mit „Diensten“ verquickt

Sogar der innenpolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl (CSU), äußerte der „Mitteldeutschen Zeitung“ gegenüber, „es sei „nicht ausgeschlossen, dass sich aus all dem noch ein Verfassungsschutz-Problem ergibt“.“ Der Geheimdienst könne mehr über die Hintergründe der Taten gewusst haben. „Ich habe das Gefühl, das wird noch sehr interessant“, ließ Uhl verlauten (Yahoo-Nachrichten, 5). Nach dieser Quelle tat auch Thüringens Innenminister Jörg Geibert (CDU) Zweifel am korrekten Verhalten der Behörden kund.

Thomas Sippel, Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, habe dem Magazin „Focus“ gegenüber geäußert, „er habe bei seinem Amtsantritt prüfen lassen, ob die drei mutmaßlichen Terroristen als Informanten des Verfassungsschutzes gearbeitet hätten. Darauf hätten sich keine Hinweise ergeben, gleichwohl seien letzte Zweifel nicht beseitigt worden“. Er soll es als „ungewöhnlich aber denkbar“ bezeichnete haben, „dass sein Vorgänger Quellen „auf eigene Rechnung“ unterhalten habe.“ (Vorarlberg Online, 3).

Zum Verständnis

Was hätten „Dienste“ als verlängerter Arm der eigentlichen Macht nun von rechtem Terror zu gewinnen, sei es, dass sie direkt Menschen aus diesem widerlichen Sumpf rekrutieren, sei es, dass sie Taten als diesem zuzurechnen ausgeben? Da Antwort ist nicht wirklich schwierig. Die Welt wie diese Gesellschaft haben sich tatsächlich mit entfesseltem Kapitalismus, mit der durch ihn verursachten Umweltkatastrophe, mit gesellschaftlicher Ausplünderung und Kriegsgefahr auseinanderzusetzen. Rechtsterroristische Exzesse lenken von diesen Problemen ab, treiben Linke nicht nur immer wieder in die gebetsmühlenartig beschworene Einigkeit „mit allen demokratischen Parteien“ (die am Debakel wesentlich beteiligt sind), auch, wenn zum Glück bei Wahlen immer weniger Menschen den rechtsextremen Rattenfängern hinterher laufen. Die rechtsextreme Gefahr macht die Bürgerinnen und Bürger den Versuchen polizeistaatlicher Überwachung gegenüber gefügiger. Ausländerfeindliche Morde spalten die ausländisch-stämmigen Communities weiter von der übrigen Gesellschaft ab und lassen sie sich vielleicht in Misstrauen weiter isolieren.

Und wieso „Gladio“?

Dies würde als Motiv für „Dienste“ schon eine ganze Menge abgeben. Vergessen darf man dabei nun nicht, dass kaum staatliche Organisation in Deutschland gibt, die so eng mit „dem großen Bruder“ verbandelt sind, wie es eben die „Dienste“ sind. Es waren die Geheimdienste wie rechtsradikale Organisationen, deren sich das „Imperium“ die ganze Nachkriegsgeschichte hindurch im Zusammenhang mit den NATO Geheimarmeen bedient hat. Aber, es ist zu befürchten, dass der „brave deutsche Michel“ sich die Zipfelmütze weiter über die Augen und Ohren zieht und murmelt: „Verschwörungstheorie!“.

Andreas Schlüter

Links zu Berichten über die Tätergruppe:

1) http://www.tagesschau.de/inland/polizistenmord114.html

2) http://www.tt.com/csp/cms/sites/tt/%C3%9Cberblick/Chronik/3768404-6/deutsche-rechtsterror-gruppe-geheimdienste-geraten-unter-druck.csp

3) http://www.vol.at/mordserie-durch-rechtsterror-gruppe-geheimdienste-unter-druck/3087430

4) http://www.n-tv.de/politik/Sorge-vor-Rechtsterrorismus-waechst-article4752676.html

5) http://de.nachrichten.yahoo.com/verdacht-rechtsterrorismus-zwickauer-trio-084256603.html

Das in dem Buch von Daniele Ganser „NATO-Geheimarmeen in Europa“ dargelegte System der schwer bewaffneten kalten Krieger zur Manipulation von Gesellschaft und Politik im Interesse der USA ist vielleicht um eine weitere „Eisbergspitze“ bereichert worden. Am 21. Januar machte die Polizei in Becherbach (i. d. Nähe von Bad Kreuznach) den größten Waffen- und Sprengstofffund bei einem „Privatmann“. Zwei Wagenladungen Waffen, unter anderem etwa 40 kg eines Nitroglyzerin-ähnlichen Sprengstoffs sowie rund 120.000 Schuss Munition.

Da horcht man in Kenntnis der „Gladio“-Geschichten auf. Ein „Spinner“, also letzzlich „harmlos“? Die Geschichte wird nicht harmloser durch die Tatsache, dass der Mann mit seinem Sohn und Anderen (alle Verdächtigen sind offenbar noch auf freiem Fuß) an „WW-II-Reenacting“, also am „nachspielen“ von Weltkrieg II-Geschehen im Verbund mit der US-Garnison Bitburg beteiligt waren. dabei wurden auch gleich noch Militärfahrzeuge benutzt, mit denen der Mann auch noch hin und wieder durch den Ort fuhr (wohl eben auf „alt-dörfliche“ Weise die „Wehrhaftigkeit des deutschen Mannes“ demonstrierend, wo vielleicht das sozialpsychologische Milieu so war, dass also viel Tarnung gar nicht von Nöten war).

Auch im saarländischen Beckingen wurden rund zwei Wochen später rund 100 Schusswaffen, darunter Maschinengewehre und Maschinenpistolen, sichergestellt, daneben gab es auch aus der letzten Zeit diverse ähnliche Vorkommnisse. Die medial durchgängige Deutung, es seien „Messi-ähnliche“ Sammler, die irgendwann den Überblick verloren hätten, überzeugt nicht wirklich.

Nun könnte uns das Ganze außer der Sorge um das gefährdete Umfeld relativ kalt lassen, wenn es sich bei den dem italienischen „Gladio“ entsprechenden Netzwerken nur um Relikte des Kalten Krieges als „Stay Behind Armeen“ handeln würde, die ausschließlich für den Fall eines „Überennens“ Westeuropas durch die Sowjetunion gedacht gewesen wären. Aber wie Ganser überzeugend darstellt, waren diese Netzwerke nicht allein für diesen vorgebliche Zweck gedacht – sehr bald war klar, dass die Sowjetunion weder die Puste noch den Vorsatz zu solcher „Großaktion“ hatte – sondern dienten im Wesentlichen der Bekämpfung „linker Politik“ und der Bekämpfung aller den USA missliebigen politischen Entwicklungen. Diese Netzwerke waren sicher (und sind vielleicht) in Terroraktionen verwickelt, die als „False Flag Operations“  (Operationen unter falscher Flagge) politische Gegner diskreditieren soll(t)en und Unsicherheit erzeugen soll(t)en.

Vor diesem Hintergrund können wir überhaupt nicht sicher sein, was an sogenanntem „Islamistischen Terror“ wahr oder „fake“ ist, denn offenbar scheute man in den Achzigern auch nicht vor dem Bombenanschlag in Bologna mit über 80 Toten zurück.

Die Politik ist aufgerufen, eine Klärung dieser Funde auf mögliche Zusammenhänge wie überhaupt hinsichtlich des des damaligen Umfanges wie des möglichen Weiterbestehens dieser Strukturen herbeizuführen, oder haben wir es noch immer mit einer „Staatsraison“ der „eingeschränkten“ Souveränität zu tun?

Andreas Schlüter