Archiv für Februar, 2012

My Message to the World

Veröffentlicht: Februar 26, 2012 in Kunst, Politik
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My message to the world (exept the „1%“):

Never ever give up!

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Meine Botschaft an die Welt (mit Ausnahme der „1%“):

Niemals jemals aufgeben!

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Nachdem nun der augenscheinlich an Materiellem nicht uninteressierte Ex-Bundespräsident Christian Wulff (wenn auch vielleicht aus anderen Gründen „abgeschossene“, http://tinyurl.com/7qccgul) zurückgetreten wurde, betritt wieder sein Konkurrent aus der damaligen Präsidentenwahl, der Pastor und „Bürgerrechtler“ Joachim Gauck, als vermeintlicher „Strahlemann“ die Wahltribüne. Dieses geschah in der Tat gegen den erbitterten, dann aber auf merkwürdige Weise zusammengebrochenen Widerstand der Kanzlerin.

Ist der Lösungswille aus der „transatlantischen Umklammerung“ wichtiger Teile der Bundesregierung erst gemeint, war der Widerstand sehr verständlich. Es braucht für dieses Vorhaben einen politisch erfahrenen und „verlässlichen“ Menschen im höchsten Staatsamt, wenn man nicht noch einmal solche „Komplikation“ erleben will. Gauck war aber bei der letzten Wahl von SPD und Grünen aus wesentlich populistischen Gründen trotz seiner gesellschaftspolitischen Nähe zur CDU (dazu später mehr) auf den Schild gehoben worden, um Merkel einen Strich durch die Wulff-Rechnung zu machen, in der Hoffnung, die Koalition zu Fall zu bringen. Nun kann man schwerlich von dieser Person wieder abrücken, obwohl man jetzt auch den ehemaligen CDU-Umweltminister Töpfer ins Spiel gebracht hatte. Nachdem der Bundestagspräsident Norbert Lammert, ein vergleichsweise fairer Demokrat aus der CDU, vielleicht verschreckt von „übermenschlichen“ Anforderungen, seine Person aus dem „Denk-Karussell“ herausgezogen hatte (zu meinem Bedauern, das hätte dem Amt vom Aussehen her eine freundlich „Loriotsche“ Note gegeben), stieß die jetzige „zweite Wahl“ von Rot-Grün, Töpfer, auf den erbitterten Widerstand der FDP, als „gefährliches“ Signal der Option Schwarz-Grün wahrgenommen.

Obwohl oder weil manche Zeichen auf gemeinsame Tendenzen zu einer Großen Koalition für die Zukunft zu stehen scheinen, hat die FDP der CDU wohl wirkungsvoll mit einer „Ampelkoalition“ bei der Präsidentenwahl gedroht.

Was ist dran an dem Mann?

Zu Joachim Gauck gibt es auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Joachim_Gauck) einen sehr differenzierten (wenn auch kontroversen) Beitrag, der selbst die heroisierende Darstellung der Mainstream-Medien (die sich Unsozialdemokraten und Olivgrüne komplett zu Eigen gemacht haben) zu Gauck als mutigem Kämpfer für „bürgerliche Freiheiten“ durchaus überschattet sein lässt. Aber nehmen wir einmal diese Beeinträchtigung dieser Eigenschaft aus, nehmen wir angesichts der tatsächlichen Repression des damaligen DDR-Regimes und seiner spät-stalinistischen Methoden sein Eintreten für demokratische Freiheiten als genuin hin, so ist festzustellen, dass er nicht nur in seiner Funktion als langjähriger Kopf der „Gauck-Behörde“ gegenüber dem fraglos sowohl in damaliger BRD wie DDR gegebenen skrupellosen Wirken westlicher Geheimdienste gegenüber völlig blind gewesen ist und noch immer ist.

Nehmen wir auch das als subjektiv aus seiner persönlichen Geschichte erklärlich hin, so ist festzustellen: die DDR ist tot, die aktuellen Probleme der Welt sehr „lebendig“. Wie steht er zu den aktuellen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen? Wie steht er gerade angesichts des Sumpfes an tödlicher rechtsextremer Gewalt zu Integrationsfragen (zu denen Wulff doch immerhin vergleichsweise „Aufgeklärtes“ sagte)? Nun, der Mann ist selbst in den insgesamt wohlgesonnenen Medien mit seinem Lob für „Sarrazins Mut“ mit Verwunderung zur Kenntnis genommen worden (1), was aber die „Super-Multikultis“ von Olivgrün nicht zu irritieren scheint. Genauso wenig irritiert diese ehemalige Friedenspartei seine Zustimmung zum Afghanistan-Krieg, die vielleicht bestimmte Bundeswehrangehörige beglückt (2), aber für wirkliche Grüne und LINKE sehr irritierend sein muss (3).

Gesellschaftspolitisch sehr irritierend ist, dass Gauck im Gegensatz zu selbst aus der CDU-Ecke wie von Geißler und Blühm kommendes Verständnis für die Proteste gerade junger Menschen in der „Occupy“-Bewegung komplett vermissen lässt (4). Voll des Lobes ist er über die selbst wieder in der SPD umstrittenen HARTZ IV „Reformen“, was ihm auf einer Website von betroffenen den Beinamen „Theologe der Herzlosigkeit“ einbrachte. Damit kann er noch für die Kanzlerin durchaus akzeptabel sein, für jeden sozial eingestellten Menschen sicher nicht (5). Für DIE LINKE ist er sicher nicht wählbar (auch, wenn es sicher wieder „GenossInnen“ geben wird, die dazu raten), allein schon seiner Zustimmung zu unserer Beobachtung durch den Verfassungsschutz wie durch seine allgemeine Darstellung unserer Partei als parteiliche Fortsetzung der DDR (6). Auch im Netz erscheint er keineswegs uneingeschränkt als „Kandidat der Herzen“ (7).

Wie kann Merkel ihn loswerden, bevor ein neues Desaster über sie hereinbricht?

Die wahrlich erfahrene Machtpolitikerin weiß mittlerweile, wie ihren zaghaften Bemühungen um „Loslösung“ vom „Großen Bruder“ begegnet wird. Sie kann eigentlich nur hoffen, den für ihre Politik als „Risiko“ einzuschätzenden Kandidaten vor seiner Wahl loszuwerden. Das würde ihr in der Tat einen unvergleichlichen Triumpf über SPD, Grüne und FDP ermöglichen, nach dem Motto: „das habe ich Euch doch gleich gesagt“, dem Motto, dass zurzeit SPD und Grüne wie eine Monstranz vor sich hertragen. Vielleicht geschieht das gar nicht durch „linke Schnüffler“ im Internet und in der Materialfülle oder sonstige „kritische Geister“, die den Springer-Verlag wohl nicht zu Unrecht als Gaucks Unterstützer sehen(8), sondern eher durch Kanzlerin Merkel politisch genehme Kräfte aus dem Kreis „DDR-Geschädigter“ (9). Dort liegt die Munition schon parat. Es steht sozusagen in Merkels Wahl, ob sie vor der Präsidentenwahl hochgeht, oder danach! Ich denke, es ist nicht sensationslüsterner Wahnsinn, der einen zweifeln lassen könnte, es sei alles „schon in trockenen Tüchern“. Eine journalistische Bombe könnte platzen, bevor er ins Amt gewählt wird. Gerade auch, um zu verhindern, dass „interessierte Kreise“ nochmal „Sand ins Getriebe“ werfen, oder mit Gauck im Amt dem „Verselbständigungs-Prozess“ abträglich agieren.

Andreas Schlüter

Quell-Links:

1) Zu Gauck und Sarrazin:

http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-mit-joachim-gauck-warum-ueberlassen-wir-den-stolz-den-bekloppten-1.1006716

http://www.welt.de/politik/deutschland/article11902962/Joachim-Gauck-Politiker-koennen-von-Sarrazin-lernen.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/spd-gauck-attestiert-sarrazin-mut_aid_586112.html

http://www.journalistenwatch.com/2012/02/18/tagesspiegel-der-tag-an-dem-gauck-thilo-sarrazin-mut-attestierte/

http://www.stern.de/politik/deutschland/suche-nach-wulff-nachfolger-gauck-umstritten-in-der-netzgemeinde-1788560.html

http://www.politik24.de/2012/02/als-gauck-sarrazin-mut-attestierte/

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/joachim-gauck-lobt-thilo-sarrazin-1.2290996

2) http://soldatenglueck.de/2010/06/27/37213/gauck-konkretisiert-haltung-zum-bundeswehr-einsatz-in-afghanistan-scharfe-kritik-an-roter-bourgeoisie/

3) zu Gauck und Afghanistan:

http://www.stern.de/politik/deutschland/gauck-im-deutschen-theater-praesident-der-herzen-haelt-hof-1576429.html

4) zu Gauck und „Occupy“:

http://www.sueddeutsche.de/politik/occupy-beweung-und-die-macht-der-finanzmaerkte-gauck-empfindet-antikapitalismus-debatte-als-unsaeglich-albern-1.1166051

http://www.sueddeutsche.de/politik/wissenschaftler-widersprechen-gauck-kritik-an-occupy-protest-alles-andere-als-albern-1.1166557

http://www.zeit.de/gesellschaft/2011-10/leserartikel-gauck-occupy

http://www.nachdenkseiten.de/?p=11012

http://www.stern.de/politik/deutschland/occupy-demonstrationen-gauck-haelt-proteste-fuer-unsaeglich-albern-1739411.html

http://derstandard.at/1318726011676/Occupy-Wall-Street-Gauck-haelt-Protest-fuer-unsaeglich-albern

http://www.tagesspiegel.de/zeitung/irrtuemer-2011-gauck-zu-occupy-das-wird-schnell-verebben/6007576.html

http://nokturnaltimes.wordpress.com/2011/10/18/volker-pispers-uber-joachim-gauck-occupy-wallstreet/

http://www.freitag.de/community/blogs/asansoerpress35/pfarrer-gauck-kanzelt-occupy-bewegung-als-unsaeglich-albern-ab

5) Gaucks allgemeine gesellschaftspolitische Position:

http://www.freitag.de/community/blogs/gsfrb/joachim-gaucktransatlantischer-wunschkandidat-der-neoliberalen-spd

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/joachim-gauck-ein-theologe-der-herzlosigkeit-900335.php

6) Gauck zur LINKEn:

http://www.youtube.com/watch?v=Cq0FVDaXITU&feature=fvwrel

http://www.tagesspiegel.de/politik/bundespraesidentenwahl-gauck-unterstuetzt-beobachtung-der-linkspartei-durch-verfassungsschutz/1868998.html

7) Netz gegen Gauck:

http://www.rhein-zeitung.de/startseite_artikel,-Wulff-Nachfolge-Stimmung-gegen-Gauck-im-Netz-_arid,382775.html

8) Gefahrenpotential:

http://iknews.de/2012/02/19/im-larve-gibt-es-flecken-auf-gaucks-weissem-kittel/

http://iknews.de/2012/02/20/akte-gauck-der-axel-springerverlag-als-protege/

9) aus Merkel „genehmerem“ Umfeld: http://17juni1953.wordpress.com/tag/stasi/

As you might have realized though being of German mother tongue I like to present my thoughts as well to the English speaking readers. As much as I like to write directly in English, as a „lazy“ person I hate to translate. Surely with some articles I´ll do that, but there are many old articles written in German which are definitely also of interest for English speaking readers. For those who don´t yet know: easy and quite effective help is available. There are free programs doing the trick!

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Andreas Schlüter

 

So, nun hat es ihn gefällt! War mir nie sonderlich sympathisch, der weichgespülte Politschauspieler. Aber, seine „Lindauer Rede“ (1), die hatte was, zumindest, wenn man den „diplomatischen Schmus“ abzieht. Recht kräftig wurde dort die Gefahr weiter ungezügelter „Finanzmärkte“ angesprochen. Dass er zu anderer Gelegenheit deutschtümelnden Dumpfbacken mal erklärte, dass auch der Islam mittlerweile zu Deutschland gehört, war auch nicht schlecht, aber eben nur für die Deutschtümler neu. Nein, speziell die Lindauer Rede war einigen Kräften sicher sehr unangenehm, das Faz-Net kommentierte sie fast mit fröstelndem Erstaunen (2). Und diese politischen Kräfte werden besonders vom angloamerikanischen Finanzkapital, das weitgehend auf De-Industrialisierung ihrer Länder gesetzt hat, ausgemacht.

Nun, als politischer Mensch ist der Wulff wie viele von ihnen, glaubt, ihm stünde nicht nur Bewunderung, sondern auch die eine oder andere Vergünstigung zu, hat davon in Niedersachsen kräftig Gebrauch gemacht, wie weit justiziabel, wird sich noch zeigen. Ist schon alles etwas schlüpfrig. Aber das eben, wie man es von den „Herrschaften“ gewohnt ist, nein, das alles ganz gewöhnlich. Aber er war auch „Merkels Mann“. Und sie Bundesregierung folgt zunehmend einem behutsamen Trend, sich aus der transatlantischen Umklammerung zu lösen. Schon in der Libyenfrage zeigte sich das mit der Enthaltung zur „Flugverbotszone“. Dazu Merkels augenscheinliche Freude über den Rücktritt vom Mann der USA im Kabinett, dem Lügenbaron zu Guttenberg (3). Wichtiger weiterer Exponent dieser vorsichtigen Loslösung (sicher nicht aus „linken“ Motiven) ist de Maizière, der laut ZDF Heute vom 3. Februar (4) bezüglich eines möglichen Angriffs Israels auf den Iran sagte: „Aber wir warnen Israel auch vor Abenteuern.“ Da fallen einem Schröders Worte von der uneingeschränkten Solidarität zu den USA ein, der sagte: „abgesehen von Abenteuern“. Das Imperium wie auch Israel haben also Grund, ein wenig über die verkappt aufsässige Regierung der „Krauts“ beunruhigt zu sein.

Ja, und Hauptakteur der (sicher auch selbst mit verursachten) Demontage Wulffs war die „transatlantische Kampforganisation“, der Springer-Konzern, dessen Liebling zu Guttenberg “die Banditen“ geschlachtet hatten. Das gibt einem schon zu denken. Kann es sein, dass hier den USA sehr freundlich gesonnene Kräfte gedacht haben, a bisserl Spaß kann der freundlich aufsässigen Bundesregierung ganz gut tun? Nur mal so ein Gedanke. Bestimmte (sehr viele) Medien sind nicht wirklich unabhängig. Bleibt ein Politiker oder eine Regierung in der Spur, tun sie alles, um die „Schwächen“ zu verdecken. Verlassen sie die Spur, wird alles getan, um die Schwächen aufzudecken!

Ach ja, und nun ist die Politik wie die Öffentlichkeit dieses Landes für rund vier Wochen beschäftigt, da fallen die Nahostkriegsgefahr, der US-Währungskrieg gegen Europa, die Bankenrettung, genannt „Griechenland-Rettung“ und vieles mehr in diesem Land aus!

Andreas Schlüter

1) http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/08/110824-Wirtschaftsnobelpreistraeger.html

2) http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/europas-schuldenkrise/bundespraesident-wulff-in-lindau-donnerhall-am-bodensee-11126151.html

3) http://netzpolitik.org/2011/merkels-reaktion-bei-cebit-auf-zu-guttenbergs-rucktritt/

4) http://www.zdf.de/ZDFheute/mobil/1/0,6741,8468965,00.html

Oriakhi Obefe Burxy Sule, the now 17 years old Nigerian Artist (http://tinyurl.com/3hfn66p), has been busy again. Wonderful works are again the result:

Click here Burxy´s-Art  hier clicken

Oriakhi Obefe Burxy Sule, der jetzt 17 Jahre alte junge Künstler (http://tinyurl.com/3hfn66p) aus Nigeria war wieder fleißig. Großartige Arbeiten sind das Resultat. PDF-Datei hierüber anklicken!

Andreas Schlüter

Since decades the Near East conflict keeps the world breathless again and again. It does not only continue burning in the center of a region fought for because of its resources and about its formation following geopolitical ambitions, but plays a great part as a controversial topic and factor of confusion in the discourse for democratic and humanist aims. Many actors claim to aim at its solution. Since the late Seventies the Palestinian mainstream has basically agreed to the Two State solution. Never the less Western media portray the Palestinians as the true obstacle to it. Insiders in deed know that even Hamas would agree to such a solution, if the foundation would be the borders before 1967, notwithstanding some exchange of areas if fairly negotiated from both sides.

And Israel?

Leaving aside the notorious disregard for UN resolutions and International law in union with the US, many times it´s demanded from Israel to define its borders, especially in connection with Israel´s demand to acknowledge its “right to exist”. This demand has been fulfilled! But one wouldn´t find the place for the Palestinians even with a microscope, not even a “Vatican State”:

Israel´s „Two State Solution“

Source: http://www.moia.gov.il/Moia_en/Offices/Map.htm , click grafic to enlarge!

After many, many months this link is no more working!

Andreas Schlüter

Der Nahostkonflikt hält seit Jahrzehnten immer wieder die Welt in Atem. Er steht nicht nur geografisch im Zentrum einer Region, um deren Ressourcen und „Gestaltung“ globalstrategisch gerungen wird, er spielt auch eine gewichtige Rolle als Nebelwand und Verwirrfaktor in der Auseinandersetzung um demokratische und humanistische Ziele und Ideale. Viele Akteure behaupten, ihn lösen zu wollen. Spätestens seit Ende der 70iger Jahre hat der palästinensische Mainstream sich zur „Zwei-Staaten-Lösung“ bereit gefunden. Trotzdem werden die Palästinenser in den westlichen Medien notorisch als Hindernis für diese Lösung dargestellt. Kenner der Situation wissen tatsächlich, dass sich letztlich sogar auch die Hamas zu dieser Lösung bereitfinden würde, wenn die Grundlage die Grenzziehung von vor 1967 wäre, ungeachtet irgendwelcher Gebietsaustausche, sofern sie beidseitig fair ausgehandelt wären.

Und Israel?

Die notorische Missachtung von UN-Resolutionen und Völkerrecht im Verein mit den USA in der Nahostfrage einmal außen vor gelassen, wird von Israels Regierung immer wieder gefordert, die Grenzen des Staates Israel zu definieren. Diese Forderung ist erfüllt! Man wird aber nicht einmal mit einem Mikroskop das Gebiet finden können, das man den Palästinensern zugedacht hat, nicht einmal einen „Vatikanstaat“:

Karte des israelischen Einwanderungs-Ministeriums

Quelle: http://www.moia.gov.il/Moia_en/Offices/Map.htm , zur Vergrößerung auf das Bild klicken!

Nach vielen Monaten funktioniert dieser Link nicht mehr!

Andreas Schlüter

Was kann man von einem Menschen halten, der das vierte Mal beim selben Gebrauchtwagenhändler eine Schrottkiste ersteht, die ihm dann nach 100 Kilometern verreckt? Genau, das Wort, das einem dazu einfällt, ist, dem Betreffenden gegenüber ausgesprochen, justiziabel!

Was ist davon zu halten, wenn sich eine große Zahl von Menschen in eben dieser Weise verhält? Dann haben wir es mit einer Form des Massenirreseins zu tun!

Massenvernichtungswaffen, die Bedrohung des Weltfriedens und Hitlers „Wiedergänger“

Es gibt ohne Frage Kräfte, die zur Ausdehnung und Festigung ihrer Herrschaft über große Teile der Welt das Völkerrecht mit Füßen treten. Ein General a. D., nämlich der US General Wesley Clarke, hat sehr offen über seine Dienstherren in der damaligen US Regierung geplaudert:

http://www.youtube.com/watch?v=5-TZxI8m8ss

Nun ist der Mann zwar von etwas schlichter Denkungsart, wie seine Ausführungen am Ende zu Afrika belegen. Die Verengung ausschließlich auf den Öl-Aspekt greift fraglos zu kurz, wie die gleich folgenden Darlegungen in einem weiteren Video sehr schön demonstrieren. Aber das macht ihn keineswegs zu einem schlechten „Kronzeugen“, denn selbst aus seiner schlichten militärischen Logik heraus haben die angesagten Kriege offenbar nichts mit der simplen Sicherheit der USA und der Welt zu tun. Was noch alles eine wichtige Rolle bei dem martialischen Auftreten der USA und engster Verbündeter zu tun haben kann, wird hier deutlich:

http://rt.com/news/economy-oil-gold-libya/

Es müsste eigentlich davon ausgegangen werden, dass durchschnittliche Journalisten und politische Kommentatoren über genug Kenntnisse und Einsichtsvermögen verfügen, um den „Braten zu riechen“. Indessen, im Allgemeinen weit gefehlt. Im Falle des Iran wird durchgängig davon geredet, dass, würde der Iran in den Besitz einer Atombombe gelangen, es vorbei mit dem Weltfrieden und Israel so gut wie ausgelöscht sei. Als im Falle des Irak das Argument der „Massenvernichtungswaffen“ den Krieg vorbereiten sollte, gab es in Deutschland noch ausgedehnte Diskussionen (1) und die „Öffentlichkeit“ war keineswegs durchgängig bereit, „die Kröte zu schlucken“. Im Falle der völkerrechtswidrigen Bombardierung Serbiens (2) zuvor, 1999, war die mediale Landschaft weitgehend „gleichgeschaltet“. So verfemt Vergleiche mit dem Hitler-Faschismus und dem Holocaust sonst aus guten Gründen sind, wurde dieser Vergleich vollmundig und umfangreich insbesondere vom „Olivgrünen“ Cohn-Bandit und seinem Compagnon Joseph Martin Fischer, genannt Joschka, betrieben. Dabei spielte der angebliche serbische „Hufeisen-Plan“ (3), der vorgeblich der Ethnischen Säuberung des Kosovo von Albanern dienen sollte, eine besondere Rolle (4). Im Zuge dieser durchtriebenen „Polit-Operation“ wurden die „Grünen“ sozusagen „gentechnisch“ von einer Friedenspartei zur olivgrünen Kriegspartei gewandelt (5).

Als im Fall Libyens die „Flugverbots-Zone“ auf die Tagesordnung kam, stürzten sich dann auch viele von ihnen wie Falken auf die Bundesregierung, die ausnahmsweise einmal besonnen und zurückhaltend sich im Sicherheitsrat der Stimme enthalten hatte. Wer sehen will, der kann am Ergebnis fraglos feststellen, dass eine Flugverbotszone für ALLE, nämlich auch für die NATO, das Richtige gewesen wäre, die hätten aber wohl nur „Aliens“ einrichten können. Allerdings wird über die gruseligen Zustände, die man NATO-seitig herbei gebombt hat, ungern berichtet. Al Kaida dabei, antischwarzer Rassismus tobt sich aus, und mit den wirtschaftlichen Segnungen, die die Libyer bei aller politischen Repression unter Gaddafi vorher fraglos genossen, ist es zugunsten eines imperialen „Kuchen-Aufteilens“ vorbei. Am wirkungsvollsten sind dabei immer – wie gesagt, sonst verfemte – Hitler- und Nazi-Vergleiche. Ist ein Machthaber zum Wiedergänger des deutschen Massenmörders ausgerufen, dann kennt die „Neigung“ der „Öffentlichkeit“ keine Grenze mehr und sie küsst somit problemlos den Propagandisten die Füße. Jedenfalls, mit den „Massenvernichtungswaffen“ im Irak war´s nichts, mit dem „Hufeisenplan“ auch nicht, und die „Flugverbots-Zone“ hat zum Zerbomben Libyens geführt. Und, mit Verlaub, so widerlich Ahmadinedschad mir ist, ihn zum zweiten Hitler zu erklären, erscheint nicht nur historisch völlig kenntnislos, sondern auch als eine ungeheuerliche Verharmlosung des deutschen Massenmörders. Ach, und nebenbei, die Chancen für Frauen in Afghanistan zur Zeit der engen Sowjet-Bindung waren so groß wie nie zuvor und nie danach, aber heute tut man so, als sei das Hauptziel der Afghanistan-Besetzung der Bau von Mädchen-Schulen!

Letztendlich ist auch die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber gefragt: glaubt man wirklich, die Mehrheit der Afghanen, die Mehrheit der Iraker oder die Mehrheit der Libyer fühlte sich wirklich befreit?

Moral und Völkerrecht

Leider ist die programmierte Einfalt in vielen Teilen der Gesellschaft so fortgeschritten, die Sucht nach grundloser „Schwarz-Weiß-Malerei“ so enorm, dass der Kritiker dieses Treibens sich immer wieder genötigt sieht, deutlich zu bekunden: nein, ich verurteile die Serbien-Bombardierung nicht, weil ich ein Milosevic-Fan war, ich verurteile den Irak-Krieg nicht, weil ich ein Saddam-Hussein-Fan war, ich verurteile den Libyen-Krieg nicht, weil ich Gaddafi für einen „lupenreinen Demokraten“ gehalten hätte. Ich verurteile die Kriegsvorbereitungen gegen Syrien nicht, weil ich begeistert von Assad wäre oder die gegen den Iran nicht, weil ich nicht wüsste, dass das Mullah-Regime im Innern eine Demokratie und Freiheits-verachtende Politik triebe. Nebbich!

Zu gerne wird die Geschichte des Zweiten Weltkriegs bemüht, aber geflissentlich wird weggelassen, dass in den Nürnberger Prozessen (6) mit großem Recht einer der Hauptanklagepunkte neben den Massenmorden die Vorbereitung und Führung von Angriffskriegen (7) war. Das Völkerrecht ist keine Sache, die man einfach wegwischen kann, oder, wenn man das will, soll man es ehrlich sagen!

Ja, vielleicht wäre es möglich, dass ein gerechter und freiheitlicher Staat ein anderes Land „befreien“ kann, wenn es ihn denn gäbe. Wer nun noch nicht gesehen hat, dass die präsenten staatlichen Akteure wesentlich von Interessen geleitet sind, von den Wirtschaftsinteressen der jeweils Mächtigen, der wird auch wieder zum gleichen Gebrauchtwagenhändler rennen. Und, wenn man dieser Logik folgt, dann werden vielleicht sogar „neue“ Historiker kommen, und uns erklären, dass der Opium-Krieg der Briten im 19. Jahrhundert ein „gerechter“ war, weil das chinesische Regime Eunuchen-Produktion in Kompaniestärke betrieb und die chinesische Gesellschaft durch das millionenfache Verkrüppeln von Frauenfüßen „brillierte“. Und, wenn wir das dann akzeptieren, dann kommen neue und alte Nazis und zeigen uns auf, dass doch die Regime vieler von den Nazis überrannter Länder alles andere als demokratisch waren, na, Prost Mahlzeit!

Andreas Schlüter

Fußnoten:

1) Irak-Krieg: http://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg

2) Bombardierung Serbiens und „Kosovo-Krieg“: http://de.wikipedia.org/wiki/Kosovokrieg

3) „Hufeisenplan“: http://de.wikipedia.org/wiki/Hufeisenplan

4) Täuschung als Begründung:

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/jugoslawien/panorama.html

und: http://www.contraviento.de/kosovo/auswertung_clemens.html#Anker1

5) Uwe Ness über die Grünen: http://uweness.eu/gruene.html

6) Nürnberger Prozesse: http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%BCrnberger_Prozesse

7) Angriffskrieg: http://de.wikipedia.org/wiki/Angriffskrieg

Karl Marx

5. Mai 1818 bis 14. März 1883 —– 5th May 1818 to 14th March 1883

als junger Mann – as a young man

http://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx + http://en.wikipedia.org/wiki/Karl_Marx

oury

Am 7. Januar 2005 verbrennt in einer gefliesten Polizeizelle ein an Händen und Füßen gefesselter 36-jähriger Afrikaner, der aus Sierra Leone stammende und vor dem dortigen Bürgerkrieg geflüchtete Oury Jalloh.

Er war laut Aussagen der Polizei wegen Volltrunkenheit und Belästigung von Passantinnen sowie Widerstandes festgenommen worden. Die Tatsache, dass dieser junge Mann in der Verzweiflung der ungesicherten und ausgegrenzten Lebenssituation zum Alkohol griff, wurde ihm zum tödlichen Verhängnis, der „Polizeigewahrsam“ lieferte ihn offenkundig in Hände, die gnadenlos waren. Hier sollen die Einzelheiten, die aus den unten angeführten Internet-Links gut ersichtlich sind, nicht behandelt werden, auch nicht der unbefriedigende und unselige Verlauf der bisherigen „hilflosen“ Versuche der juristischen „Aufarbeitung“ (siehe die Links unten). Hier stellt sich eine andere Frage:

Staat im Staate?

Wir haben schon im Verlauf der bisherigen Enthüllungen zur Zwickauer Mordbande und der offenkundigen Unterstützung aus Bereichen des „Verfassungsschutzes“ (http://tinyurl.com/8a35ykh) den Eindruck bekommen müssen, dass es einen „Verfassungsschutz“ im Verfassungsschutz gibt, der das genaue Gegenteil des vorgeblichen Zwecks verfolgt. Dies kann vernünftig nur im Sinne des „tiefen Staates“ interpretiert werden, im Sinne dessen, was man in der jüngeren europäischen Geschichte unter das von US-amerikanischen „Diensten“ ins Leben gerufene und gesteuerte „Gladio“-Unwesen subsummiert, und was offenkundig das Ende des „Kalten Krieges“ überlebt hat (http://tinyurl.com/7mxe7k6). Diese Strukturen haben nicht nur die Geheimdienste Deutschlands wie auch anderer westeuropäischer Staaten mit einer inneren „Doppelung“ versehen, sondern auch durchaus die Polizei, wahrscheinlich auch Teile der Justiz betroffen. Dabei ist auf diesem Internet-Blog ausgeführt worden, was besonders die „neuen Bundesländer“ zum Ziel dieses Unwesen gemacht haben könnte. Diese „Schattenwelt“ rekrutierte (von Anbeginn an) insbesondere Rechtsradikale, rassistische und fremdenfeindliche Elemente.

Terror

Diese beschriebenen Kräfte entwickeln natürlich auch „Eigendynamik“ und folgen ihren menschenverachtenden Gefühlen wie Denkschemata. In diesen liegen auch „Bestrafungsfantasien“ wie sie sich weiland in den USA in grauenhafter Lynch-„Justiz“ ausgetobt haben. Es mag auch menschenverachtende Quälerei „aus dem Ruder gelaufen“ sein. Aber, ob von Vornherein angestrebt oder nicht, der Vorgang erzeugt insbesondere durch die nicht wirklich stattfindende gerichtliche Ahndung Angst und Schrecken besonders unter Afrikanischen Migranten. Er steht in einer Linie mit den rassistischen Morden durch die „Zwickauer Zelle“, dem Terror des Rechtsradikalismus gegen Linke, gegen alle Minderheiten, überhaupt gegen Menschen, die sich nicht dem „Mainstream“ zuordnen lassen. Er könnte aber hier speziell Menschen aus anderen Kontinenten zeigen wollen, wie gefährlich es ist, in die „Festung Europa“ „einzudringen“. Da fällt es schwer, hier keinen Zusammenhang zu sehen!

und mehr Terror

Am 7. Januar dieses Jahres fand eine Gedenkkundgebung zum Tode von Oury Jalloh in Dessau statt. Als wolle die Polizei noch einmal zeigen, „wer Herr im Hause“ ist, trat sie mit einem gewaltigen Aufgebot an. So  fand dann offenbar eine polizeiliche Gewaltorgie satt, bei der Demonstranten verletzt wurden. Die Fragen werden dadurch nicht weniger (http://vimeo.com/34900515)!

Andreas Schlüter

Zum Fall Oury Jalloh:

http://www.jungewelt.de/2012/01-07/028.php?sstr=Oury%7CJalloh

http://de.wikipedia.org/wiki/Oury_Jalloh

http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/presse/

http://www.youtube.com/watch?v=F2-D4sRKkBg&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=KowCoqFRYxs&feature=related

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1333198/Der-raetselhafte-Brandtod-des-Asylbewerbers-Oury-Jalloh.html

http://www.prozessouryjalloh.de/

http://www.dw-world.de/dw/article/0,,5092137,00.html

http://www.schattenblick.de/infopool/buch/sachbuch/busar533.html

http://www.youtube.com/watch?v=Rj01-uuA008

http://www.youtube.com/watch?v=EiKkKUyzXz4&feature=related

Polizeibrutalität auf der Kundgebung am 7. Januar 2012:

http://www.jungewelt.de/2012/01-09/055.php?sstr=Oury%7CJalloh

http://www.jungewelt.de/2012/01-10/038.php?sstr=Oury%7CJalloh

http://www.jungewelt.de/2012/01-16/033.php?sstr=Oury%7CJalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/214987.sieben-jahre-ohne-gewissheit.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/215098.sieben-lange-jahre.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/215028.mordthese-laesst-sicherungen-durchbrennen.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/215176.minister-versetzt-beamten-nach-demo-einsatz.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/215365.versetzung-nach-pruegeldemo-verteidigt.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/215496.ein-schlag-ins-gesicht.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.neues-deutschland.de/artikel/216012.eskalation-in-dessau.html?sstr=Oury|Jalloh

http://www.taz.de/!85273/

http://umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/070112oury_jalloh.html

http://initiativeouryjalloh.wordpress.com/2012/01/10/pm-der-fraktion-die-linke-zu-vorfallen-in-dessau/

http://thevoiceforum.org/node/2374

Zum rassistischen Rechtsterror und „Gladio“:

https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/18/richter-adam-nachdenkliches-zum-hintergrund-der-zwickauer-zelle/

https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/15/gedanken-zum-psycho-profil-der-%e2%80%9ezwickauer-zelle%e2%80%9c-und-zu-den-deutschen-%e2%80%9ediensten%e2%80%9c/

https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/12/%e2%80%9egladio-eine-%e2%80%9euntote-organisation/

https://wipokuli.wordpress.com/2011/07/28/ein-bedeutender-teil-der-terror-geschichte/