Mit ‘Lateinamerika’ getaggte Beiträge

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Deutsche Version unten

See also:

Colonialism Alive and Well, Better Say as Bad as Ever! Part 1 – Der Kolonialismus lebt und feiert fröhliche Urständ! Teil 1”: https://wipokuli.wordpress.com/2017/05/27/colonialism-alive-and-well-better-say-as-bad-as-ever-part-1-der-kolonialismus-lebt-und-feiert-froehliche-urstaend-teil-1/

Colonialism Alive and Well, Better Say as Bad as Ever! Part 2

Soon the Monroe_Doctrine was interpreted by the US Power Elite the way: “all of the Americas belongs to the US (Power Elite)! Almost all countries of the Double-Continent experienced that interpretation, leaving even aside that one third of the US territory was stolen from Mexico. Especially the countries with a high majority of Indigenous Americans or Black people like in Haiti or Grenada got the least formal respect for their sovereignity. Haiti has been ruined not only by the US including the US directed UN but also by the Clinton_Foundation.

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Killing_Hope” was and still is the principle of the US Power Elite in general towards the global South but in particular to Latin America. The “Shock_Doctrine” is reigning. Cuba gained independence from US Neocolonialism and preserved it since Castro. Let´s hope they´ll not find a deadly embracement now. The US have waged a “Roll Back” in the recent years, including some sort of Coup d´Etat in Brazil.

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Venezuela: „Syria 2.0” Ahead?

Of very special interest to the US Power Elite is Venezuela. The first CIA inspired coup attempt against Chavez was turned down by a mass_uprising in 2002. Even the New York Times admitted the “CIA_knew_of_a_coup_plot”. In 2014 Counterpunch stated that Venezuela was under US attack again. And can you believe, in 2015 the “US_declared_Venezuela_a_national_security_threat”! And in deed obviously the_attack_is_stepped_up! Actually the question doesn´t appear absurd: Could Venezuela become a “Syria 2.0”? But this question put by “International_Policy_Digest” appears a bit fishy, like a “Prophecy” expressed saying neither who really brought the mess to Syria nor saying who´s behind the turmoil in Venezuela!

And, what do you think is to be found in Venezuela? The Worlds_biggest_oil_reserves!

At the core of all this: globalized Capitalism! The forces representing it also fear Venezuela to become an example for other parts of the world, especially in Africa.

Andreas Schlüter

One Thing Must be Clear to the World: The US Power Elite Regards the Whole Globe as Their Colony!“: https://wipokuli.wordpress.com/2016/10/26/one-thing-must-be-clear-to-the-world-the-us-power-elite-regards-the-whole-globe-as-their-colony/

Deutsche Version

Der Kolonialismus lebt und feiert fröhliche Urständ! Teil 2

Sehr bald wurde die Monroe-Doktrin so verstanden: ganz Amerika der US-Macht (Elite)! Fast alle Länder des Doppelkontinents mussten diese Erfahrung machen, Lateinamerika wurde_zum dauernden_US-Terroropfer! Besonders die Länder mit einem großen indigenen Bevölkerungsanteil oder mit mehrheitlich schwarzer Bevölkerung wie Haiti oder Grenada haben nicht einmal formalen Respekt vor ihrer Souveränität zu erwarten. Übrigens spielen die Clintons auch in Haiti eine unselige, besser gesagt, verbrecherische Rolle.

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Killing_Hope” (die Hoffnung zerstören) ist die Maxime der US-Macht, auch hervorragend in “Die_Schock-Strategie” von Naomi Klein beschrieben. Kuba hat sich durch Castro und seine Revolution aus diesem Zustand befreit, abzuwarten ist, ob das Land nun nicht in eine “tödliche Umarmung” durch die USA gerät. Vielleicht bewahrt Trumps “Getrumpel” davor. Tatsächlich ist das große “Roll Back” der linken Entwicklung durch die USA in gange, wie auch der “Putsch” in Brasilien gezeigt hat.

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Venezuela: „Syrien 2.0” in Sicht?

Seit der “Bolivarischen Revolution” unter der Führung von Hugo_Chavez befindet sich Venezuela im Fadenkreuz der US-Machtelite. Schon 2002 unternahmen die USA einen gescheiterten Putschversuch_gegen_Chavez. Der_Krieg_gegen_Venezuela geht unvermindert weiter. Dies ist auch ein Handels- und Finanzkrieg gegen das Land, um die Bevölkerung “mürbe” zu machen, die Unzufriedenheit zu schüren und die Regierung zu vermehrter Repression gegen die Konterrevolution zu zwingen. Die westlichen Medien sind dabei “verlässliche” Helfer. Dies erinnert fatal daran, wie die US-Machtelite mit ihren europäischen Vasallen zusammen den Krieg in Syrien vorbereitet hat.

Und, was mag wohl in Venezuela zu finden sein? Wahrscheinlich die weltweit größten Reserven an Erdöl in einem einzelnen Land!

Und niemals vergessen, im Kern dieser furchtbaren Entwicklungen: der globalisierte Kapitalismus!

Andreas Schlüter

Links:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/05/16/neue-kriege-usa-streben-globale-kontrolle-ueber-oel-industrie-an/

http://www.handelsblatt.com/finanzen/maerkte/devisen-rohstoffe/oelpreis-venezuela-wirft-usa-oel-krieg-vor/11170154.html

https://deutsch.rt.com/14435/international/venezuela-grossmanoever-gegen-befuerchtete-us-invasion/

https://amerika21.de/2017/03/172396/usa-venezuela-energie-erdoel

Nicht wenige am Weltgeschehen Interessierte haben sich beim Rücktritt von Papst Benedikt XVI. gefragt, was die Gründe hierfür über die verkündeten hinaus gewesen sein mögen. War auch er in einige der klerikalen Skandalthemen, seien es sexuelle, finanzielle oder ähnliche verwickelt, sei es auch nur im Sinne oberster Verantwortung als Pontifex Maximus, der es nicht schaffte, dem Treiben Einhalt zu gebieten. Hierüber soll an dieser Stelle nicht weiter spekuliert werden. Aber:

„Habemus Papam“

cover-up-operation

Nun ist ein neuer Papst “gewählt”, ein “Lateinamerikaner”! Einige Euphorie rauscht durch die westliche Presse, auch ein Grund für Lateinamerika und die südliche Hemisphäre, euphorisch zu sein? Hat die sogenannte Wahl nur etwas mit geistlichen und seelsorgerischen Aspekten zu tun?

Man sollte sich einiger Dinge erinnern! Es gibt viele Verbindungen zwischen der katholischen Kirche und den mächtigen Eliten des Westens. Johannes Paul II. spielte nicht nur eine wichtige Rolle in seinem Heimatland Polen beim Zusammenbruch des Ostblocks, sondern auch bei den Bemühungen der US Machtelite, das vom Sowjetsystem „inspirierte“ polnische System nicht in eine Wirtschaftsdemokratie verwandeln zu lassen, sondern das polnische Volkseigentum in die Hände entfesselten Neoliberalismus geraten zu lassen, entsprechend dem Schema, dass Naomi Klein in „Die Schock-Strategie“ so treffend beschreibt.

Man sollte nicht glauben, dass die Kardinäle nur nach religiösen Gesichtspunkten wählen würden. Der Machtapparat insbesondere der USA, die Geheimdienste, kennen ihr „Privatleben“ sehr genau und haben genug „Einsicht“ darein, um in hohem Maße „dirigieren“ zu können, was vor sich geht! Wenn man also um die skrupellosen Einflussmethoden auf die Kirche und durch sie auf die Gesellschaft weiß (wie sie sich z. B. in der „P2“ – Propaganda Due), muss man sich fragen: warum jetzt ein „lateinamerikanischer“ Papst (der übrigens italienische Eltern hatte)? Und man falle nicht in die Grube: „die Mehrheit der Katholiken lebt ja in Lateinamerika“! Die Mächtigen nehmen keine Rücksicht auf Mehrheiten, sie „rechnen“ höchstens mit ihnen.

Die Antwort könnte sehr einfach sein: Lateinamerika unternimmt sehr große Anstrengungen, sich aus der Umklammerung durch den „Großen Bruder“, die Machtelite der USA, zu winden! Linke Regierungen sind auf dem Vormarsch, herausragende politische Führungsfiguren erlangen Kultstatus. Eine große Persönlichkeit ist soeben gestorben und es hängen Fragen in der Luft (http://tinyurl.com/ad9xpug). Die Idee, die Ressourcen eines Landes zur Ernährung seiner Bewohner zu nutzen, greift um sich. Auf der anderen Seite ist der Katholizismus eben in Lateinamerika tief verwurzelt. Mit einem neuen Papst aus dieser Weltregion, der für seine Willfährigkeit der „Macht“ gegenüber während der argentinischen Militärjunta bekannt ist (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.franziskus-und-die-militaerjunta-die-zwei-gesichter-des-neuen-papstes.cf93d61c-ea30-48be-889d-953b1f4b4e81.html), könnte sich der „Große Bruder“ Chancen ausrechnen, die Lateinamerikaner ein wenig von „gefährlichen Ideen“ wegzuführen!

Andreas Schlüter

1901 wurde die Firma Monsanto von John F. Queeny gegründet und produzierte damals Saccarin (Süßstoff) und Koffein. In den Vierziger Jahren kam die Produktion von polychlorierten Biphenylen (eine Stoffklasse aus dem „dreckigen Dutzend“ von Stoffen, die seit 2001 durch die „Stockholmer Konvention“ verboten sind) hinzu. Die Produktion und die damit verbundene Verseuchung forderte nicht nur am Produktionsort viele Krebstote, sondern hat die ganze Welt bis in die Polregionen verseucht. Die Schadensersatzurteile sind am Profit gemessen wohl als jämmerlich zu beurteilen. 1960 erweiterte man den Geschäftsbereich drastisch auf Agrochemie und verändertes Saatgut. Im Vietnamkrieg war Monsanto intensiv an der Herstellung des Entlaubungsmittels „Agent Orange“ beteiligt. Eine Klage der vietnamesischen Opfer dieses „Teufelszeugs“ wurde im März 2005 von einem US-Gericht abgelehnt.

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Die Krake wächst

Seit 1974 nahm Monsanto die Produktion von „Roundup“, einem Unkrautvernichtungsmittel, oder besser gesagt, Pflanzenvernichtungsmittel, auf. Angeblich sollte es biologisch abbaubar sein und die Umwelt nicht belasten, was gelogen war, es wird noch davon die Rede sein. 1994 wurde die Produktion eines Hormons zur Steigerung der Milchproduktion von Kühen aufgenommen. Die Vorgänge um dieses Produkt liefern eine Geschichte der Einschüchterung von Experten (inklusive der Vernichtung wissenschaftlicher Karrieren) und Korruption insbesondere im Sinne des „Drehtürprinzips“, des Wechsels von Funktionsträgern der US-Administration und dem Konzern. 2008 verkaufte man Rechte und Produktion an Eli Lilly & Company. 1997 wurde Calgene, ein weiterer Lanwirtschaftskonzern (Hersteller einer besonderen Tomatenzüchtung) übernommen. Anfang 2005 wurde Semenis übernommen, ein Hersteller von Obst- und Gemüsesaat. Insgesamt wurden über 50 Saatguthersteller von Monsanto übernommen.

Gift und „Gegengift“

Wenn man Gifte wie „Roundup“ herstellt, ist es ein „genialer“ Coup, auch die „Gegengifte“, beziehungsweise resistente Pflanzen herzustellen. Und so machte sich Monsanto daran, durch Genmanipulation resistente Pflanzen zu erzeugen, sogenannte „Roundup-Ready“-Pflanzen, angefangen mit Soja. 1996 ging es richtig los. Die Bush-Administration hatte vorbereitet und Clintons Regierung zog danach willig mit. Hinzu kamen weitere Genmanipulationen, um weitere Resistenzen zu erzeugen (die oft die Resistenz gegen Schädlinge verminderten). Die so erzeugten Pflanzen waren natürlich patentiert und ein rigides System wurde eingeführt, dem nicht wenige US-Farmer  zum Opfer fielen, die von der „Monsanto-Polizei“ gnadenlos auch schon wegen des Verdachts der illegalen Aussaat (es darf nichts von der Ernte als Saatgut zurückbehalten werden, dieses muss erneut von Monsanto gekauft werden) verfolgt wurden. Aber auch der nächste Schritt wurde getan: die „Terminator-Technologie“, eine gentechnische Veränderung von Pflanzen, die verhindert, dass Saat, die nicht in bestimmter geheimer Weise biochemisch behandelt wird, eigenständig auskeimt. Diese Technologie wurde von Delta & Pine entwickelt, eine Firma, die 2005 ebenso wie die Firma Emergent Genetics Inc. (Hersteller von Baumwollsaat) von Monsanto übernommen wurde. 2009 kam Westbred, Hersteller von Weizensaatgut, hinzu.

Der Griff nach der Welt

In den übrigen Industrieländern gibt es immer wieder Auseinandersetzungen um die Fragen der genveränderten Pflanzen, auch, wenn durch Druck selbst von Tony Blair seinerzeit offenbar in Großbrittanien Monsanto-freundlich eingegriffen in die Auseinandersetzungen eingegriffen wurde. Aber besonders schutzlos sind viele Länder der „Dritten Welt“ bzw. „Schwellenländer“ den Machenschaften ausgeliefert. So versucht Monsanto, den Saatgutmarkt Indiens zu beherschen, mit katastrophalen Folgen insbesondere für die Baumwollfarmer. Eine breite Selbstmordspur von in ihrer Existenz vernichteten Kleinbauern zieht sich durch den indischen „Baumwollgürtel“.

Insbesondere die lateinamerikanische Maisproduktion wird durch die einkreuzungsmäßig bedingte Zerstörung uralter Maissorten schwer geschädigt, unsägliche Monokulturen breiten sich aus. Und dann der Griff nach Afrika! Südafrika gestaltet mittlerweile seine Bestimmungen zu Monsantos voller Zufriedenheit). der ehemalige Vizepräsident von Monsanto, Robert Hosch, und Kent Lawrence, Jurist aus dem Umfeld Monsantos, stießen zur „Bill and Melinda Gates Foundation“, die sich mit philantropischem Gepränge anschickt, Afrika fest in den Griff der Gentechnologie zu bringen, insbesondere durch die „AGRA“-Initiative für eine „zweite Grüne Revolution“ soll dies geschehen. Sogar die für Afrika äußerst wichtige kassava-Pflanze (maniok) will man gentechnisch verändern.

Ansehen sollte man sich im Interbet den ARTE-Bericht „Mit Gift und Genen“:

Dieser Film belegt eindrucksvoll, dass dieser Konzern im Verbund mit anderen US-amerikanischen Konzernen die Nahrungsketten der Welt unter seine Kontrolle bringen will.

Offenbar kann man die obige Frage nur mit „ja“ beantworten, eine kriminelle Vereinigung mit erheblichem terroristischem Potential!

Andreas Schlüter