Mit ‘Großer Bruder’ getaggte Beiträge

datenbrille

Der „Große Bruder“ ist dabei, sich mit der ultimativen „Waffe“ gegen Privatheit und Datenschutz zu bewaffnen. Vielleicht werden auch noch mehr Menschen auf diese Weise in Ihre Privatsphäre eindringen können, aber, seien Sie sicher, besagter Großer Bruder wird „die Nase immer vorn haben“. Ich weiß allerdings nicht, wenn ich jemandem mit so einer Brille begegnen würde, ob ich genügend Selbstbeherrschung hätte, sie ihm nicht von der Nase zu hauen (wenn diese Brille bis dahin nicht so sehr miniaturisiert wird, dass man sie nicht als solche erkennt)! Aber, Spaß beiseite, die Aussichten sind auch auf diesem Felde beängstigend. Widerstand verschiedenster Art tut not!

Man sollte sich diesen Film anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=rUXTXznfraM

ein besorgter Andreas Schlüter

Siehe auch:

Schöne Neue Welt: der finanzindustriell-geheimdienstliche Komplex! Bargeldlos? Wir müssten verrückt sein!“ https://wipokuli.wordpress.com/2013/12/04/schone-neue-welt-der-finanzindustriell-geheimdienstliche-komplex-bargeldlos-wir-mussten-verruckt-sein/

hahn-kopf-ab

Der Optiminsmus war verfrüht! Offenbar ist die wallonische Regionalregierung eingeknickt! Schöne Schei…! Hat man die Schock-Strategie angewandt? Hat man der Wallonie klargemacht, dass sonst die Zusammenarbeit mit dem „Großen Bruder“ in der Abwehr von Terror ein Ende hat? Merde!

Andreas Schlüter

Bei aller Empörung über das, was offenbar Frauen am Sylvesterabend geschehen ist, zu Köln nur soviel: Es stinkt zum Himmel nach einer Inszenierung! Das hat der Justizminister wohl auch langsam erschnuppert („organisierte Kriminalität“):

http://www.heute.de/sexuelle-attacken-in-koeln-und-hamburg-maas-neue-dimension-organisierter-kriminalitaet-41686680.html

Dabei kann man nicht ausschließen, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der so viel später auflaufenden Anzeigen vielleicht ein weiterer Teil der Inszenierung ist.

Für einen Teil meiner Leserinnen und Leser nicht unbekannt, scheue ich mich nicht, mich „weit aus dem Fenster zu hängen“, was Denkmöglichkeiten zu undurchsichtigen politischen Ereignissen angeht. Ich möchte daher hier Deutungsmöglichkeiten für eine Reihe von Ereignissen anbieten, die sich durch das letzte Jahr bis in dieses ziehen.

aug-in-aug-wenn-man-sehen-will

Wie sagte ich nach dem vom „großen Bruder“ USA verabscheuten (man konnte den „kleinen Bruder“ Cameron nach dem Abkommen vor der Kamera „schäumen“ sehen) bisher recht erfolgreichen Versuch Frankreichs, Deutschlands und Russlands, mit der Ukraine den Konflikt deutlich runterzufahren (https://de.wikipedia.org/wiki/Minsk_II): auf Frankreich und Deutschland werden hässliche Ereignisse zukommen!

Diese Bemühungen waren natürlich längere Zeit vorm Abschluss schon im Gange, daher stelle ich diese Reihe auf:

Charlie Hebdo

http://www.paulcraigroberts.org/2015/01/13/charlie-hebdo-paul-craig-roberts/

(Leider auf Englisch)

Kopenhagen-Anschlag mit dem französischen Botschafter:

http://web.de/magazine/panorama/terroranschlag-kopenhagen/franzoesischer-botschafter-augenblick-horrors-30447932

Absturz der französischen Spitzensportler in Südamerika:

https://www.youtube.com/watch?v=yxl-E5XodZk

Germanwings-Absturz:

https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/04/germanwings-absturz-nur-eine-tragodie-oder-ein-staatsterroristischer-akt/

Absturz des Militär-Airbus in Spanien:

https://www.hna.de/welt/airbus-a400m-absturz-sevilla-koennte-ursache-sein-zr-4992983.html

VW-Skandal (Autohersteller sind Banditen, aber der Zeitpunkt!)

„gekaufte WM“

Anschläge in Paris

Köln Sylvester!

Und nun die „Posse“ mit dem erschossenen Axt-Angreifer auf zwei Polizisten in Paris, mit einer Sprengstoffgürtel-Attrappe:

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/7889918/terrorverdaechtiger-war-schon-in-deutschland-kriminell.html

Ein merkwürdig irrer Selbstmord! Ich denke bei so etwas leicht an das US-Programm MKULTRA (https://de.wikipedia.org/wiki/MKULTRA).

Korrektur der Einschätzung des letzten Falles: Dabei scheint diese „Attacke“ nun die Vertuschung der absoluten Fehleinschätzung einer Situation durch panische Polizisten zu sein. Da ist wohl nachträglich ein Anschlag konstruiert worden, um die Erschießung eines Verwirrten zu rechtfertigen. Aussage eines Augenzeugen: <<er hat nicht versucht, das Kommissariat zu betreten, er hatte keine Waffe, er hat nicht „Allahu akbar“ gerufen, er hatte keinen Sprenstoffgürtel>>

https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=1114210225265256&id=100000288677867

Ich möchte einen Besen fressen, wenn hinter vielen dieser Vorkommnisse nicht das Händchen des großen Bruders hervorschimmert!

Andreas Schlüter

Weitere Links:

Meine Beiträge zu den USA: https://wipokuli.wordpress.com/2014/02/17/link-liste-meiner-artikel-zu-den-usa/

Gladio, “NSU” & Geheimdienste: https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/12/%e2%80%9egladio-eine-%e2%80%9euntote-organisation/

 

Nach einigen „Kaspereien“ wird es nun im „elektronischen Hinterhofspiel“ (https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/08/berlin-saarstr-3-neuigkeiten-nicht-nur-zum-lachen/) wieder ernster. Die Herrschaften, die nach eigenen Einlassungen recht wenig mit Meteorologie zu tun haben, haben erst versucht, meine Bedenken und Erwägungen zu ihrem Treiben mit ein paar Clownerien lächerlich zu machen:

spionage-karikatur

Dann wurde, ein wenig durch einen Blumenkasten von unten getarnt, erneut ein kleines Gerät der zwischenzeitlich verwendeten Art angebracht:

neues-spielzeug

Nun hat man den „dicken Klopper“ (der ursprünglich dreist an einem Mast im Garten aufgestellt worden war, https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/03/berlin-saarstrase-3-gehen-die-merkwurdigen-elektronischen-spiele-weiter/) an den weiter dort befindlichen Tragarm gebaut:

dickes-ding

Hatte der Innenminister de Maizière nicht zur Wachsamkeit aufgerufen (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/de-maiziere-ruft-buerger-zu-wachsamkeit-auf-13363647.html)? Oder gilt dies nur den von „Diensten“ geleiteten Islamisten gegenüber (http://www.rtdeutsch.com/21087/headline/irfan-peci-wie-der-verfassungsschutz-und-das-james-bond-leben-eines-jungdschihadisten-finanzierte/)? Fraglos sollte es aber auch merkwürdigen Vorkommnissen gegenüber gelten, die den Verdacht aufkommen lassen können, hier könnten „Spielereien“ wie Spähen und elektronisches Manipulieren des „großen Bruder“, also letztenendes Aktivitäten wie Landesverrat, stattfinden.

Ach ja, ein wirklich auf meteorologische Datensammlung ausgerichtetes Arrangement sieht etwa so aus:

professionelle-wetterstation

Das ganze Zeugs über unserem Schlafzimmerfenster muss schleunigst weg! Solche „Spielereien“ werden nicht geduldet werden!

Andreas Schlüter

PS: wären alle Bedenken abwegig und würden wirklich meteorologische Interessen oder berufliche Notwendigkeiten vorliegen, hätten wohl Versuche stattgefunden, gütlich um Verständnis zu werben. Zumal vor der ganzen Geschichte unsererseits wegen geplanter Wohnungssanierung darauf verzichtet wurde, die Herrschaften über uns wegen eines Wasserschadens haftpflichtig zu machen. Dieser war übrigens durch ein sonderbares Bohren von oben in der Decke zustande gekommen!

 nuland

Es gibt zur Zeit wahrlich nicht viel in der Welt, über das man sich freuen könnte, aber gestern morgen war mir nach Tanzen und Springen zu mute.  Seit geraumer Zeit eine gewaltige Wut im Bauch über die Untätigkeit der deutschen Regierung gegenüber der US-Spionage (http://tinyurl.com/o2aol34) und großer Sorge über die Cyber-Dominanz des „Großen Bruders“ (http://tinyurl.com/qeh6tcx), spitzte ich die Ohren, als ich von der Veröffentlichung des Telefonats Victoria Nulands mit dem US-Botschafter in der Ukraine hörte, in dem das saftige Wort „fuck the EU“ fiel.

Tatsächlich ist die EU ziemlich weit davon entfernt, eine demokratische und friedliche Konstruktion zu sein, und ist trotz aller geschwollenen Proklamationen eher darauf angelegt, Europa zum Anhängsel der US-Machtpolitik zu machen.  Insofern traf die Bemerkung den Charakter der EU recht gut. Großartig war aber, dass die Menschen in der Europäischen Union so klar hören konnten, was sie alle für die US Machtelite sind: unbedeutende Vasallen! Das Tollste aber war, dass die russische Politik den USA den berühmten Mittelfinger gezeigt hat: was Ihr die ganze Zeit mit der Welt macht, können wir auch mit Euch tun! So empfinde ich diesen Vorgang wahrlich als einen – kleinen – Befreiungsschlag der „Welt“ gegen den „Großen Bruder“!

me-too

Tatsächlich waren auch die „Warnungen“ der US „Dienste“ vor Terror-Anschlägen auf die russische Olympiade in den letzten Tagen darauf angelegt, Besucher abzuschrecken, mal abgesehen davon, das der meiste „Terror“ direkt oder indirekt von den USA oder ihrem „Kind“ Al Qaida ausgeht. Man muss der russischen Politik dankbar dafür sein, den USA einmal gezeigt zu haben, „was eine Harke ist“! Das die westlichen Einkreisungsversuche – wie jetzt wieder in der Ukraine – den russischen Geheimdiensten das Geschäft noch vergnüglicher gemacht haben, ist nur zu verständlich.

Es ist zu hoffen, dass einige europäische Regierungen sich wenigstens ansatzweise ein Beispiel nehmen. Danke, russicher Bär!

Andreas Schlüter

http://www.faz.net/aktuell/politik/aeusserung-fuck-the-eu-merkel-absolut-nicht-akzeptable-entgleisung-12789929.html

So brav wie wahrheitsgemäß gebe ich gleich hier am Beginn kund, dass ich es zufrieden bin, in Hamburg und nicht in Ostberlin aufgewachsen zu sein. Bin ich deswegen im „Reich des Guten“ groß geworden? Mitnichten!

„Mein großer Bruder“, der fraglos dafür gesorgt hat, dass mich keine Ostberliner Verhältnisse „heimsuchten“, hat mich mit aus vielen Teilen der Welt Geraubtem gefüttert. Während er versuchte, mich mit Milde gegenüber meinem „Tätervolk“ gewogen zu machen und viele wirkliche Täter entkommen ließ, hat er brutal Menschen anderswo in der Welt von ihrer Freiheit und den Früchten ihrer Arbeit abgehalten, die Köpfe ihrer Freiheitsbestrebungen abgeschlagen (wie Lumumba), dafür gesorgt, dass „unser Öl“ unter „deren Sand“ nicht in deren Hände geriet, faschistische Putsche gesteuert und Hunderttausende von Menschen in Südostasien mit Napalm verbrannt. Er hat das rassistische Apartheidregime in Südafrika gestützt, die Entrechtung der Palästinenser befördert und die Bewohner des Bikini-Atolls verstrahlt. Ach ja, und sogar im eigenen Land auf rassistischer Grundlage Menschen entrechtet und gar für medizinische Experimente missbraucht.

Meine ansatzweise „gemütlichen“ Jugendjahre verdanke ich aber auch der Oktoberrevolution, nicht nur, weil die Rote Armee und die Menschen der Sowjetunion den ungeheuerlichen „Blutzoll“ (ein widerliches Wort) dafür entrichtet haben, dass ich nicht im Nazi-Staat groß werden musste. Keine Frage, die Situation in der Bundesrepublik war für die große Zahl Menschen in der alten „BRD“ so „komfortabel“ wie kaum irgendwo sonst vorher, und bestimmt auch nicht für die große Zahl der Menschen im Lande des „großen Bruders“ selbst. Das teilten wir übrigens mit den Menschen in der DDR, denen es auch im Mittel besser ging als denen im Lande ihres „großen Bruders“. Warum war man so „nett“ zu mir? Weil es den Ostblock gab. Als er verschwand, war´s bald zu Ende mit dem „sozialen Zauber“.

Zur Sache

Wer wirklich etwas über Geschichte wissen will, weiß es: der Westen hatte ein großes Interesse daran, die DDR zu destabilisieren und es ist allerhand unternommen worden, um was dazu zu tun – dass die brutale Hand des Stalinismus´ eine große Zahl an Menschen in der DDR ihr nicht unbedingt gewogen machte, selbstverständlich eingeräumt. Als man dicht vorm Ziel war und das von Moskau hochgradig abhängige Regime sich nicht anders zu helfen wusste, baute es das, an das nach Ulbrichts Bekundungen zwei Wochen vorher angeblich noch niemand gedacht hatte, und am 13. August 1961 wurde die wahrlich grausame Mauer hochgezogen. Und in der Tat, Washington wusste, wie weit man gegangen war. Man wollte schließlich nicht das ganz große Schießen. Man hatte auch einen Teilerfolg erzielt. Die Attraktivität des „anderen Deutschland“ war für noch mehr Bundesbürger dahin, dieselben ihrem großen Bruder noch dankbarer. Der Fluss gefährlicher Gedankenkonzepte weitgehend unterbunden.

Kabarett oder/und Eselei?

Am 50. Jahrestag dieses wahrlich für viele Berliner einschneidenden Ereignisses hat nun die Junge Welt zusammen mit einem Papier aus der LINKEn, das sehr differenziert auf alle Aspekte des damaligen Geschehens eingeht (http://www.jungewelt.de/2011/08-13/003.php?sstr=13082011), auch eine deutlich ironische und kabarettistische „Danksagung“ an diesen historischen Vorgang sowie seine Akteure für bestimmte Folgen der Abschottung veröffentlicht:

„Wir sagen an dieser Stelle einfach mal: Danke

für 28 Jahre Friedenssicherung in Europa

für 28 Jahre ohne Beteiligung deutscher Soldaten an Kriegseinsätzen

für 28 Jahre ohne Hartz IV und Erwerbslosigkeit

für 28 Jahre ohne Obdachlosigkeit, Suppenküchen und »Tafeln«

für 28 Jahre Versorgung mit Krippen- und Kindergartenplätzen

für 28 Jahre ohne Neonaziplakate »GAS geben« in der deutschen Hauptstadt

für 28 Jahre Geschichtswissenschaft statt Guidoknoppgeschichtchen

für 28 Jahre Club Cola und FKK

für 28 Jahre ohne Hedgefonds und Private-Equity-Heuschrecken

für 28 Jahre ohne Praxisgebühr und Zwei-Klassen-Medizin

für 28 Jahre Hohenschönhausen ohne Hubertus Knabe

für 28 Jahre munteren Sex ohne »Feuchtgebiete« und Bild-Fachwissen“

Da ist natürlich auch Einiges weggelassen, nämlich die Toten und Verletzten dieses „Friedenswalls“, das Zerschneiden von Familienbanden und Vieles mehr. Aber das, was da steht, ist irgendwie auch nicht zu bestreiten. Und es ist die „vordere Kehrseite der Medaille“, die Seite, die man heute auch sehen könnte, wenn man wollte.

Bei allem Verständnis hätte man der Redaktion mehr Feingefühl gewünscht, etwas, was auf der Website des Ostberliner Historikers Rudolf Reddig sich so produktiv mit historischem Verständnis wie mit sozialer Gesinnung mischt: http://www.geschichtsseiten.de/htm/berliner.htm . Indes, man wollte nicht auf den kabarettistischen Effekt verzichten, was allerdings auch das Recht eines Journalisten ist. Aber darauf hatten Einige nur gewartet.

Ein lästiges Korrektiv auf dem Weg in den „Mainstream“

Es ist kein Geheimnis, dass DIE LINKE eine hochkomplexe und vielfältige Partei ist. So nötig und so segensreich sie im bürgerlichen Parteiensumpf von CDU bis zu den Grünen ist, so sehen doch nicht alle in ihr die Gegnerschaft so klar, und eine ganze Reihe von Funktionsträgern haben nicht unerhebliche Sehnsucht, in diesen Sumpf ein bisschen mehr einzutauchen. Sie möchten sich dabei so wohl fühlen, wie die Grünen, denen die Wandlung von der Friedens- zur Kriegspartei so „gut“ getan hat, oder wie die SPD, die durch die Mutation von der Sozialdemokratie zur „Sozialabbau-Diktatur“ so viel bürgerlichen Applaus eingefahren hat. So haben sich diejenigen, die sich zu förderst das Ziel auf die Fahne geschrieben haben, vom Kommerz-medialen Mainstream sowie SPD und den Grünen das Etikett „regierungsfähig“ und „koalitionsfähig“ verliehen zu bekommen und zur „ganz normalen Partei“ zu werden, insbesondere in der parteiinternen Strömung „Forum Demokratischer Sozialismus“ zusammengeschlossen. Ihre „Jung-Kader“ finden sich im „Bundesarbeitskreis Shalom“ der Linksjugend `solid“, wo sie fleißig für Israels Politik und für die USA Reklame machen, dabei sind ihre Schutzpatrone Bodo Ramelow und Petra Pau.

Diesem bunten Treiben und der Zielsetzung, „gesetzte Normalität im System“ für DIE LINKE zu erreichen, ist die Junge Welt immer wieder in die Quere gekommen. Sie erfreut sich dabei insbesondere bei den Genossinnen und Genossen, die die Systemfrage und die Verwandlung einer neoliberalen Gesellschaft in eine demokratische und ergo sozialistische noch ernst nehmen, besonderer Beliebtheit. Das sie dabei nicht immer nur solidarisch war, ist etwas, mit dem man wohl leben müsste. Aber ihre oft sehr ausführliche und präzise Information sowie der scharfzüngige Stil sind auch eine ernsthafte Konkurrenz für das manchmal „gähn-verdächtige“ „Neue Deutschland“. Jedenfalls ist die Junge Welt für die LINKE auch ein wichtiger Partner und ein nötiges Forum, es ist wohl nicht verfehlt, sie als das Haus-Blatt der Linken in der LINKEn zu sehen.

Jetzt aber!

So ist die Freude bei einigen „LINKEn“ nun riesengroß, im Verein mit dem Mainstream und den anderen Parteien über Die Junge Welt herfallen zu können und alles in Gang zu setzen, sowohl die Linken in der LINKEn als auch die Junge Welt unter erheblichen Druck zu setzen. Dazu haben sie die Kampagne „No to Junge Welt“ ins Leben gerufen. Diese wird im Wesentlichen von den Leuten in der LINKEn betrieben, denen auch die linke Aktion „Freiheit durch Sozialismus“ (http://www.freiheit-durch-sozialismus.de/) ein Dorn im Auge ist, und die dagegen die (FDS)-Aktion „Freiheit und Sozialismus“ aufbauen. Dabei wollen diese Kräfte der Partei nun diktieren, keine Anzeigen mehr in der JW zu schalten und sie bei Veranstaltungen auszuschließen, sie wollen die Junge Welt schlicht kaputtmachen. Sollten sie damit durchkommen, stünde es deutlich schlechter um die Chance, unsere Partei als Gegengewicht zum grassierenden Neoliberalismus und der orwellschen „Friedenliebe“, also der verkappten Kriegslust der übrigen Parteien, auszubauen. Hätten sie damit Erfolg, müssten auch wir etwas ironisch an die Verantwortlichen der JW dies richten: „Wir sagen noch einmal Danke!“

Lasst es nicht dazu kommen, stärkt die Linken in der LINKEn, gerade, wenn Euch die Pseudolinken abgeschreckt haben mögen, tretet in DIE LINKE ein, stärkt die linke LINKE!

Andreas Schlüter