Mit ‘Stuttgart’ getaggte Beiträge

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Ein Film des senegalesisch-ägyptischen Politologen Aziz Fall (http://azizfall.com/)

zum US AFRICOM,

US Africa Command, und seinen Machenschaften!

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https://www.youtube.com/watch?v=N3bV-VIdqiM

Begleittext zum Film

AFRICOM GO HOME : Alle ausländischen Militärbasen, raus aus Afrika! ist ein Dokumentarfilm im Zusammenhang mit dem 50. Jahrestag der „Unabhängigkeit“ der afrikanischen Staaten (OAS 1963-2013).

Dies ist ein nicht kommerzieller Anti-Propaganda Film, der das öffentliche Bewusstsein ansprechen und eine Diskussion anregen soll, mit soliden Informationen aus Archivmaterial als Grundlage.

Dieser Dokumentarfilm repräsentiert ausschließlich meine eigenen Ansichten über geopolitische Herausforderungen an Afrika und die weitere Welt. Die Inhalte dieses Films stehen in keinem Zusammenhang mit GRILA oder dessen Mitgliedern. Er richtet sich an afrikanische Führungspersönlichkeiten, alle Panafrikaner, Internationalisten, und insbesondere an die afrikanische Jugend, die im Strudel von Afrikas Position in der Welt gefangen ist.

AFRICOM GO HOME beleuchtet eine Vision von Freiheit, die klar erkennbar zu den Müttern und Vätern des Panafrikanismus zurückreicht und erhält diese Sicht aufrecht gegen die dominierende Gesellschaft, die heutzutage mit lokalen Verbündeten unter einer Decke steckt.

Dieser Dokumentarfilm zeigt aus einer persönlichen Sicht die Entwicklung der Ereignisse, nachdem ungefähr fünfzig Organisationen aus Afrika und Deutschland, die gegen die Existenz von AFRICOM auf afrikanischem oder deutschem Boden sind, die Erklärung von “AFRICOM Go Home” unterzeichnet haben. Der Film besteht aus einer Kollage von Bildern aus dem Internet und Ausschnitten anderer Filmemacher. Dennoch sind die Autoren dieser Bilder auf keine Weise verantwortlich für die Inhalte dieser Produktion, oder die darin vertretenen Ansichten.

Dieses Video wurde gemacht, um

–       die Ereignisse um die „AFRICOM Go Home“-Erklärung verständlich zu machen und aufzuzeigen, was bisher erreicht wurde.

–       Es wirft ein Licht auf Geschichte und Entwicklung imperialistischer, neokolonialer militärischer Kräfte in Afrika im Verlauf der letzten fünfzig Jahre.

–       Es entschleiert AFRICOM und seine Entstehung und erklärt seine Bedeutung, und hilft zudem, imperialistische Rivalitäten und Ambitionen zu interpretieren. Es wird sowohl erklärt, warum sie einander ausspionieren, als auch die Widersprüche enthüllt, die im “Krieg gegen Terrorismus” aufgekommen sind.

–       Es formuliert die Unglaubwürdigkeit der erklärten angeblichen humanitären Ziele derer, die AFRICOM für Afrika etabliert haben, nachdem sie ein ganzes Netzwerk an Militärbasen aufgebaut haben, die sogar bis Deutschland reichen.

–       Zudem untersucht es Widersprüche, die unter Afrikanern und innerhalb von afrikanischen Organisationen aufgekommen sind im Rahmen von Konflikten bezüglich der Selbstverteidigung bei der Ausbeutung von Ressourcen und der Beschlagnahmung des Landes ihrer Vorväter

–       Es zeigt die dringende Notwendigkeit pan-afrikanischen und internationalen Widerstandes sowie die re-Politisierung unserer Jugend für die zukünftige Demokratie.

–       Der Film folgt Präsident Obama auf seinem Besuch Deutschlands und Afrikas, zeigt die Haltungen europäischer, amerikanischer und afrikanischer Präsidenten sowie der Militärführer AFRICOMs. Außerdem gibt es Material über einige Männer und Frauen der Opposition.

–       Es nimmt Inventur von den Ausprägungen der Sicherheitspolitik auf dem Kontinent mit besonderer Aufmerksamkeit auf den Einfluss der amerikanischen Neokonservativen und zeigt, wie regionale Machtblöcke bereits einige ihrer politischen Ansätze in die Praxis umsetzen.

–       AFRICOM GO HOME stellt die Machenschaften des Imperialismus und des Neokolonialismus bloß und zeigt die Vereinnahmung unserer Eliten und Militärführer sowie unserer Zivilgesellschaft und Organisationen. Es zeichnet ein Bild davon, wie schädlich diese Militärbasen für die Afrikaner sind, wenn diese inmitten Afrikas etabliert werden.

–       Es ist klar, dass unsere lokalen Eliten dafür nicht weniger verantwortlich sind, als ihre  ausländischen Vorgesetzten.

–       Der Film regt alle Beteiligten an, die bereits auf dem afrikanischen Kontinent etablierten Militärbasen noch einmal zu betrachten, ebenso wie die Position der NATO, die Verletzlichkeit und Bevormundung der Afrikanischen Union, und die Gegenwart eines hungrigen Rudels aufstrebender Nationen, die unter BRIC zusammengefasst werden können.

–       Als Erklärung bedient sich dieses Video einer Hypothese, die sich mit der Repatriierung des deutschen Goldes befasst, das seit langem in amerikanischer, französischer und englischer Hand ist;  die mittlerweile dominierende Rolle Chinas im internationalen Währungssystem, sowie die Gründe, warum diese Militärbasis ausgerechnet in Deutschland etabliert wurde. Dann geht es zu den Ursachen der Krise in Mali über.

–       Dieser Film entschleiert die AFRICOM Basis in Deutschland vor den Augen der Welt. Wir zollen den heroischen Anstrengungen von Mitgliedern der Linken und einigen ihrer parlamentarischen Repräsentanten Aufmerksamkeit und erkennen ihre gerichtlichen Schritte gegen AFRICOM’s Drohnenattacken und gezielten Tötungen an.

–       Neben der Sicherheitsfrage zeigt dieses Video auch, dass die Krise des Kapitalismus und die vorherrschende Unterentwicklung Kulturalimus, Integrationalismus, Populismus und Terrorismus fruchtbaren Boden bieten, die als Werkzeuge sowohl für Spaltungen dienen können, als auch dazu, Unabhängigkeit zu verhindern.

–       AFRICOM und NATO benutzen beide den Vorwand, angeblich Afrika retten zu wollen.

–       Dennoch ist dieser Film ein Appell an größere Selbstbestimmung und Balance in Afrikas Entwicklung. Er fordert die Wiederentstehung progressiver Flügel Afrikanischer Staaten und eines Planes für die Beschleunigung panafrikanischer Integration im Kontext von Internationalismus und einer polyzentrischen Welt, die das allgemeine „Gute“ für die Menschheit unterstützt.

       Aziz Fall

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      Siehe auch:

https://wipokuli.wordpress.com/2013/05/25/afrika-vor-50-jahren-grundung-der-oau/

Andreas Scchlüter

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25th May 1963

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50 years ago the Organisation of African Unity (OAU) was formed with the perspective to free the continent from the claws of Western plundering and domination. Essential element was the insight that this could only happen with a high grade of unity. Sadly the West has managed to keep this aspiration by and large a dream; there´s even the impression that Western policy under the guidance of the US is marching back to patterns of the 19th Century (http://tinyurl.com/b5jown9). In July 2002 the African Union substituted the OAU.

The special symbol of the revived colonial policy is AFRICOMUnited States Africa Command – with its headquarter Kelley Barracks, Stuttgart, Germany. On this colonial institution GRILAGroup for Research and Initiatives for the Liberation of Africa – has given a declaration which should be supported by all anti-imperialist, democratic and anti-racist groups!

Declaration by GRILAhttp://www.grila.org/index_grila.php?gri=org&org=231200&lang=en – click here

After Centuries of Slavery, Colonialism and Neocolonialism and the terrible wars everyone being aware of Imperialism and Racism should endorse this declaration! Endorsements should be send either to grilacan@gmail.com or admin@grila.org with the necessary details. Important with the coming about of this declaration was Aziz Fall (http://www.azizfall.com/), well known to Anti-Imperialists (http://tinyurl.com/d6ynjon) and also having given important contributions in connection with AfricAvenir (http://www.africavenir.org/nc/home.html):

http://vimeo.com/55048293

We all should join on this day of commemorating the call for an

End to Colonialism and Colonial Institutions:

 no-to-colonial-institutions

Andreas Schlüter

Further links:

https://wipokuli.wordpress.com/2013/02/22/crimes-on-congo-part-1-from-destruction-to-destroyed-independence/

https://wipokuli.wordpress.com/2013/05/23/staging-a-new-bogeyman/

Am 25. Mai 1963afrikas-traum

Vor 50 Jahren wurde die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU) in der Hoffnung gegründet, den Kontinent aus den Klauen der westlichen Ausplünderung und Bevormundung zu reißen. Wesentliches Element dabei war die Erkenntnis, dass dies wohl nur mit einem hohen Maß an Einheit zu erreichen sei. Leider hat der Westen es geschafft, dass diese hochfliegenden Ziele bisher weitgehend Traum geblieben sind, ja, man hat den Eindruck, dass die westliche Politik unter der Führung der USA zunehmend zur Vorgehensweise des 19. Jahrhunderts zurückkehrt (http://tinyurl.com/66ougjp). Im Juli 2002 fand die Gründung der Afrikanischen Union (AU) statt, die die OAU ersetzte.

Besonderes Symbol der wiederkehrenden Kolonialpolitik ist AFRICOM, das United States Africa Command, das in Deutschland, nämlich in Stuttgart, sein Hauptquartier hat. Gegen diese Einrichtung des Kolonialismus hat die Gruppe GRILA – Group for Research and Initiatives for the Liberation of Africa – eine Erklärung herausgebracht, der sich alle antiimperialistischen, demokratischen und antirassistischen Gruppen anschließen sollten!

Erklärung von GRILAhttp://www.grila.org/index_grila.php?gri=org&org=231204&lang=en – anklicken

Eine Unterstützung dieser Erklärung ist eigentlich für demokratische Deutsche, die ihrer eigenen beladenen Geschichte (neben dem Nazi-Irrsinn sei u. a. an die Berliner Kongokonferenz erinnert) bewusst sind, eine Ehrensache! Zuschriften als Unterstützer (mit den für solchen offiziellen Schritt nötigen Angaben) gehen an grilacan@gmail.com oder admin@grila.org. Eine wichtige Rolle beim Zustandekommen der Erklärung spielte auch Aziz Fall (http://www.azizfall.com/), der vielen Antiimperialisten in Deutschland mittlerweile eine bekannte Persönlichkeit sein dürfte (http://tinyurl.com/d6ynjon) und insbesondere im Zusammenhang mit AfricAvenir (http://www.africavenir.org/nc/home.html) viele erhellende Vorträge gehalten hat:

http://www.africavenir.org/de/news-archiv/newsdetails/datum/2012/08/28/tagesworkshop-mit-aziz-fall-thomas-sankara-leben-vision-und-der-internationale-kampf-gegen-straf.html

Gerade zu diesem bemerkenswerten Tag der Erinnerung sollte man einstimmen:

 nein-zu-africom

Andreas Schlüter