Mit ‘Schweiz’ getaggte Beiträge

schlapphut

Deutsche Version unten

I had to laugh loud when I read that a Swiss_spy_was_arrested_in_Germany! Don´t these guys know that there are only two countries allowed to spy in Germany? Those countries are without doubt: the USA and Israel!

Andreas Schlüter

Schweizer Spion in Deutschland verhaftet!

Ich musste herzhaft lachen, als ich las, dass ein Schweizer-Spion in Deutschland verhaftet wurde. Wissen diese Leute denn nicht, dass es nur zwei Länder gibt, die in Deutschland spionieren dürfen? Die beiden Länder sind natürlich die USA und Israel!

Andreas Schlüter

 

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English version below

Vor nicht allzu vielen Wochen gab es die zehnte Wiederkehr des Jahrestages von „Nine Eleven“. Auf diesem Blog erschien ein Beitrag zu diesem aufwühlenden Ereignis, das viele Menschen das Leben kostete und das im Gefolge den „Krieg gegen den Terror“ mit mindestens 220.000 Toten hatte. Dieser Krieg dauert, inzwischen sozusagen in „Krieg für die Demokratie“ umbenannt, an (https://wipokuli.wordpress.com/2011/09/09/nine-eleven-vor-zehn-jahren-gedenken-gedanken-und-geheimnisse/). Dabei ist das wesentliche Konzept in nicht wenigen westlichen Köpfen schlicht die von Samuel Huntington formulierte Zuspitzung des „Clash of Civilizations“. Aber jederzeit wechselt auch der Tenor wieder zur Abwehr einer Pseudobedrohung in Form von „Massenvernichtungswaffen“, diesmal in Form von virtuellen Atombomben dem Iran untergeschoben. Nur vereinzelt blitzt dazwischen hervor die brutal ehrliche Frage „wie kommt unser Öl unter ihren Sand?“. Kurzum, Nine Eleven hat eine Ära der Wiederkehr der Kolonialkriege eingeleitet.

Verschwörungstheorie

Gern wird dieser Begriff denjenigen „um die Ohren gehauen“, die Zweifel an der Darstellung der Verschwörung durch Al Kaida und ihre islamischen Fanatiker zur Zerstörung von World Trade Center und Pentagon durch die offiziellen US-Stellen hegen. Nun ist diese Darstellung allerdings auch alles andere als bewiesen im juristischen Sinne. Der offizielle Report weist viele Lücken und viele wenig plausible Behauptungen auf. Allzu viele Beispiele scheinen offenbar zu werden, die die Skrupellosigkeit der wahren Macht in den USA belegen, wie sie z. B. das Buch „Family of Secrets“ des investigativen Journalisten Russ Baker zum Bush-Klan nahelegt (http://tinyurl.com/7wu7dv8). Dabei ist die Grundlage der vehementen „Verurteilung“ der „Ungläubigen“ gegenüber der US-offiziellen Darstellung schlicht der Glaubenssatz „so etwas tun die `demokratische´ US-Regierung und deren Dienste nicht!“, ganz so, als hätte es in der Geschichte keine Aktionen „unter falscher Flagge“ oder deren Planungen gegeben.

Ein weiterer „Ungläubiger“

Der Schweizer Historiker Daniele Ganser, durch seine Arbeit über die unglaublichen Machenschaften der USA in Europa im „Kalten Krieg“ („NATO Geheimarmeen in Europa“, http://tinyurl.com/5dmeqw, https://wipokuli.wordpress.com/2011/07/28/ein-bedeutender-teil-der-terror-geschichte/) mit politischer Skrupellosigkeit intim vertraut, hat sich mutig an die Seite der „Ungläubigen“ gestellt. Er hat das Geschehen um Nine Eleven zum nötigen Gegenstand der historischen Forschung erklärt (http://www.danieleganser.ch/). In einem eindrucksvollen Vortrag (auf Englisch gehalten) an der Baseler Universität hat er am 1. September dieses Jahres die Kardinalpunkte im Geschehen, die geklärt werden müssen dargelegt:

Daniele Ganser on Nine Eleven: https://www.youtube.com/watch?v=4fUT7XgLiTY

Es müssen auf seiner Homepage die einzelnen Kapitel des Vortrags jeweils angeklickt werden.

Daniele Ganser, Nine Eleven reloaded (English version)

Not many weeks ago we had the tenth anniversary of “Nine Eleven”, the moving incident that costed so many lives and had as a “consequence” the “War against Terror” taking at least 220,000 lives. This war goes on, at times somehow renamed into “War for Democracy”. In reality the prevailing concept in many Western heads is the “Clash of Civilizations”, as formulated by Samuel Huntington. But any time it´s becoming again a war to prevent pseudo threats this time attributed to Iran in shape of virtual atomic bombs. Nevertheless the brutally honest question “how did our oil get under their sand?” is blinking from time to time. In short Nine Eleven has reopened the era of colonial wars!

Conspiracy Theory

This term is slammed every now and than on the heads of those who are “nonbelievers” in the official presentation of the conspiracy by Al Qaida and its Muslim fanatics to bring down WTS and the Pentagon. Now that official presentation is far from legally proven. The official report shows many gaps and many assumptions lacking plausibility. Too many examples can be found proving the unscrupulous character of true power in the US, as shown by the investigative journalist Russ Baker in his voluminous book “Family of Secrets” on the Bush clan (http://www.familyofsecrets.com/). Actually the foundation of those slamming on the “nonbelievers” is simply the naïve believe “such a thing could not be done by our `democratic´ government and its secret services”, just as if there wouldn´t be many examples in history of “false flag operations”.

Another nonbeliever

The historian Daniele Ganser from Switzerland intimate with the political wretchedness by his work on NATO secret armies in Europe during the “Cold War” (http://www.danieleganser.ch/) has stepped bravely aside the skeptics. He has declared the events around Nine Eleven a subject of historical analysis. On 1st of September he´s held a lecture (in English) at the University of Basel working out precisely the neuralgic point in the matter:

Daniele Ganser on Nine Eleven: https://www.youtube.com/watch?v=4fUT7XgLiTY

You´ve to click on the particular topics one by one!

Andreas Schlüter

Wahrlich zu Recht muss man sehr misstrauisch sein, was die Motive westlicher Politiker bei ihren „Hilfsaktionen“ für das libysche Volk angeht, dem es besser als allen anderen Völkern Afrikas geht. Diese „Helfer“ wollen einen  Kolonialkrieg um Öl und gegen Gaddafis Beiträge zur Dollarunabhängigkeit und zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit Afrikas. Gaddafi wird nun mit dem Internationalen Strafgerichtshof gedroht. Den boykottieren bezeichnenderweise die USA. Sie hatten das Abkommen unterzeichnet, aber die Unterschrift zurückgezogen und agieren darüberhinaus in vielfältiger Weise gegen die Institution. Dies wirft ein bezeichnendes Licht auf die gängigen Doppelstandards der Supermacht.

Eine Person gehörte schon seit Langem vor diesen Gerichtshof: Dr. Wouter Basson, ehemals Arzt im Generalsrang der Südafrikanischen Streitkräfte.

wouter-basson

Das Projekt des „Rassenkrieges“

1981, Basson arbeitete als Arzt für den Staatspräsidenten Südafrikas, P. W. Botha, wurde er als Generalarzt angeheuert, um Informationen zu Südafrikas Möglichkeiten der chemischen und biologischen Kriegsführung im Rahmen des sogenannten „Project Coast“ zu sammeln, dessen Projekt-Chef er alsbald wurde. Mit einem Jahresetat von ca 10 Millionen Dollar ausgestattet heuerte er etwa 200 Wissenschaftler aus aller Welt an. Das besondere Interesse galt nachweislich Anthrax, Cholera, Botulinum, aber auch Chemikalien wie Exstacy, Nervengasen und Mitteln zur Erschlaffung der Muskel. Er bereiste viele Länder und war u. a. an der Tötung von ca 200 gefangenen Angehörigen der SWAPO (South West African Poeple´s Organization) beteiligt sowie an der Auslösung von Cholera-Epedemien in Mozambique beteiligt.

Einschub: ein Bruder im Geiste

Hier muss ein weiterer Mann vorgestellt werden, Steven Hatfill, dessen Name im Zusammenhang mit den Milzbrandbriefen in den USA nach „Nine-Eleven“ in die Öffentlichkeit kam. Druck einer Expertin hatte dafür gesorgt, dass sein Haus in Maryland durchsucht wurde. Dieser Mann, der zum Beispiel von 1997 bis 1999 mit Ebola-Viren im US-Army Medical Research Institute in Fort Detrick und danach bei der Firma SIAC in San Diego arbeitete, die u. a. biologische Waffentrainingsprogramme für die CIA veranstaltet, hat auch eine Spur in Afrika hinterlassen.

Er war zwischen 1978 und 1984 im damals von weißen Rassisten beherrschten Rhodesien (heute Simbabwe) und später in Südafrika. Hatfil war nach eigenen Angaben Mitglied der brüchtigten rhodesischen „Selous Scouts“, die viele Regimegegner umbrachten. Zur Zeit seines Rhodesienaufenthalts „brach dort die größte Milzbrandepidemie der Geschichte aus. 182 Menschen starben. 10000 wurden krank – die meisten davon Schwarze“, wie der „SPIEGEL“ in 29/2002 schrieb. Der Südafrikaner Basson hatte viele Kontakte, so u. a. in die USA, nach Israel, Taiwan. Der US-Amerikaner Hatfil hatte enge Kontakte zu den weißen Rassisten im südlichen Afrika, Brüder im Geiste. Es ist wohl keine unzulässige Spekulation anzunehmen, dass sie Kontakt miteinander hatten. Ein Geflecht von Firmen wurde von Basson gegründet, Recherche, Geldbeschaffung, „praxisnahe“ Forschung und „Produktion“ betreffend.

Die „schwarze Bombe“

Teils wird Bassons Tätigkeit vornehmlich als gegen einzelne Regimegner gerichtet dargestellt. Es wurde auch fleißig vergiftet und gemordet. Aber das, wovon man in Bassons Einheit wirklich träumte, war eine biologische Waffe, die aufgrund von kleinsten genetischen Unterschieden ausschließlich schwarze Menschen treffen sollte, die „schwarze Bombe“. Es wurde daran gedacht, auf diese Weise massenhaft schwarze Frauen unfruchtbar zu machen. Für Menschenexperimente gab es genug „Material“ in Gestalt der zahllosen Inhaftierten. Angeblich soll das Streben nach dieser völkermörderischen Waffe erfolglos geblieben sein, und natürlich haben die Schurken in ihrem rassistischen Wahn fraglos die Genetik falsch eingeschätzt. Aber, was ist, wenn sie eine solche Waffe in Gestalt eines Erregers gefunden hätten, der auf der einen Seite wegen der Apartheid und der Lebenssituation schwarzer Südafrikaner in Armut und Hoffnungslosigkeit und daraus resultierender Verhaltensweisen besonders sie träfe, die Angst auch bei gutwilligen Weißen „vorm schwarzen Mann“ hervorkitzeln würde (immerhin wurde die Apartheit dann endgültig in einem Referendum durch die Mehrheit der Weißen beendet, die „Furcht“ der Faschisten, dass die Mehrheit der Weißen „einknicken“ könnte, war also nicht „unbegründet“) und auch noch die umliegenden Afrikanischen Länder träfe?!

Die verbrecherische Ideologie war da, die fast unbegrenzten Mittel, die Zielsetzung und die hinter den Kulissen fast ungebrochene westliche Unterstützung (auch die Schweiz war in Zusammenarbeit verwickelt). Bald verbreitete sich der AIDS-Virus rasend schnell in Südafrika. nachdem ursprünglich Uganda und benachbarte Gebiete die AIDS-Hauptregion war, überflügelte Südafrika den ostafrikanischen Herd schnell. Ist es da eine absurde „Verschwörungstheorie“, einen Zusammenhang zu sehen?

Mit dem Apartheid-geprägten Gesundheitssystem wäre es ein Leichtes gewesen, in den Krankenhäusern „für Schwarze“ infizierte Injektionsnadeln einzusetzen. Werden diese Kriminellen auf solche „Chance“ verzichtet haben? das Apartheidregime haben sie auch im Verein mit der Südafrikanischen Atombombe (die wohl auch Israels Zusammenarbeit zu „danken“ war) nicht „retten“ können – wenn es auch dem westlichen Neoliberalismus gelungen ist, die Menschen Südafrikas um die materiellen Früchte der Revolution zu betrügen – und es kam schließlich der 1994 ANC an die Hebel vermeintlicher politischer Macht, auch, wenn diese Hebel bald ins Leere griffen.

Schon 1990 soll der damalige Präsident F. W. de Klerk das Ende der „Chemie-Küche“ angeordnet haben, aber die Aktivitäten gingen weiter (auch umfangreiche Drogenlieferungen in die schwarzen Communities), bis schließlich nach weiteren Chemieattacken 1992 in Mozambique den USA und GB das Spiel ihrer bisherigen Verbündeten zu brisant wurde und sie Südafrika zum Ende des Projekts „Coast“ zwangen.

Der Mantel der Gnade

Als 1994 der ANC die Wahl gewann und Nelson Mandela Präsident wurde, hätte man nun erwarten sollen, dass es dem Satan in Menschengestalt an den Kragen gegangen wäre, aber weit entfernt davon. 1995 heuerte die Südafrikanische Regierung wohl auf US- und britischen Druck wieder an, und zwar im Transportwesen (es gab sicher noch eine Menge zu transportieren). Allerdings begann 1996 die „Wahrheitskommission“ sich für ihn zu interessieren. Es ist allerdings angesichts des vorrangigen Ziels „Schwarz und Weiß miteinander zu versöhnen“, zweifelhaft, ob das Interesse an den finsteren Dingen tief im trüben Wasser allzu groß war, denn das hätte die schwarze Wut in allzu berechtigte Höhen treiben können!

1997 wurde der „Arzt“ dann mit 1000 Exstacy-Pillen und einer Wagenladung „Project Coast“-Unterlagen verhaftet. Aber auch dann passierte ihm nichts, obwohl die „Wahrheitskommission“ 1998 entschied, dass er vor Gericht gestellt werden sollte.  Im Oktober 1999  begann sein Prozess und endete im April 2002 praktisch mit einer Amnestie durch Richter Hartzenberg. Das Oberste Gericht schlug eine Wiederaufnahme des Verfahrens 2003 nieder. Er tourt durch die Welt, hat eine Praxis eröffnet und erfreute sich kleiner Geplänkel mit dem südafrikanischen Health Professions Council of South Africa (HSPSA) im Mai 2010.

Wer zieht diesen Mann zur Rechenschaft? Und nicht vergessen: der engste offene Verbündete des Apartheidregimes war Israel!

Andreas Schlüter

Links:

http://www.zeit.de/2002/03/Der_Giftmischer_der_Apartheid

Biologische Waffen: „Project Coast“, der Giftmischer der Apartheid und Ebola (Video)

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-23215469.html

http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Biowaffen/rhodesien.html

http://bit.ly/jD2tt8

http://en.wikipedia.org/wiki/Wouter_Basson

http://www.iol.co.za/news/south-africa/wouter-basson-back-in-court-1.482980

http://martinstoll.ch/die-sudafrika-connection/

http://www.solifonds.ch/d/secrets.html

http://www.woz.ch/dossier/apartheid.html

http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/1317545/