Mit ‘Naziherrschaft’ getaggte Beiträge

me-at-momument

Deutsche Übersetzung unten!

Thanks, Red Army, thanks for allowing me to grow up in Hamburg without Nazi-Regime! I´ll never forget that the people of the Soviet Union suffered the most terrible losses by the crimes that Nazi-Germany perpetrated! I´ll also not forget that millions of Soviet soldiers carried the bulk to end the Nazi barbary! Thanks also to the soldiers of all the armed forces in the Anti-Fascist coalition! But I´ll also not forget that parts of the US Power Elite did a lot to push the Nazis into power (http://azvsas.blogspot.de/2009/05/how-us-capitalism-supported-hitler.html).

This had two geo-strategic aims: on one side to kick the geo-strategic competitor Great Britain „out of the game“ (GB lateron became the „51st State“) and on the other side to get the Soviet Union bombed „into Stone Age“. The second aim wasn´t „fully reached“, but sinister forces are still „working“ on today Russia (https://www.youtube.com/watch?v=z5SjPLJOjqc, hear George Friedman).

Let´s stand with all people who celebrate the 71st anniversary of Nazism´s defeat as well as the victory of the Red Army and the Anti-fascist Coalition, and let´s join in the demand:

End to Fascism, Racism and Imperialism,

no more wars for world domination and imperial plunders!

Danke, Rote Armee!

Danke, Rote Armee, danke dafür, dass ich in Hamburg ohne Nazi-Regime aufwachsen konnte! Ich werde niemals vergessen, dass die Sowjetunion furchtbare Verluste durch die Verbrechen Nazi-Deutschlands erlitt, ich werde auch nicht vergessen, dass die Sowjetsoldaten die Hauptlast trugen, die Nazi-Barbarei zu beenden. Danke auch allen Soldaten der anti-faschistischen Koalition! Ich werde aber auch nicht vergessen, dass wichtige Teile der US-Wirtschaftsmacht viel taten, um die Nazis an die Macht zu bringen (http://de.indymedia.org/2007/04/172951.shtml).

Dies hatte zwei Ziele: zum Einen den geostrategischen Hauptkonkurrenten Großbritannien „aus dem Spiel“ zu katapultieren (man spricht heute nicht umsonst von Großbritannien als dem 51. Bundesstaat der USA), zum Anderen, die Sowjetunion „in die Steinzeit zu bomben“. Das zweite Ziel wurde nicht wirklich erreicht, aber „man arbeitet“ weiter am heutigen Russland (https://www.youtube.com/watch?v=z5SjPLJOjqc, man höre bzw. lese hier George Friedman)

Lasst uns mit allen zusammenstehen, die die 71-jährige Wiederkehr des Sieges über das Nazi-Regime durch die Rote Armee und die anti-faschistische Koalition feiern! Lasst uns mit Allen zusammenstehen, die fordern:

Schluss mit Faschismus, Rassismus und Imperialismus!

Schluss mit den Kriegen zur Weltbeherrschung und imperialen Ausplünderung!

Andreas Schlüter

Red Army Choir: https://www.youtube.com/watch?v=Wy22pTWQ3HI

 

d-day

Heute, am 6. Juni, vor siebzig Jahren landeten die westlichen Allierten in der Normandie und es begann der letzte Akt der Befreiung Europas vom Nazi-Horror. Wahrlich ein Tag, der zum Gedenken auffordert!

Aber, man sollte sich der ganzen Geschichte erinnern: Ein Teil der US-Macht- und Wirtschaftselite hatte viel getan, um die Nazi-Bande an die Macht zu bringen und sogar durch den zweiten Weltkrieg hindurch mit den Nazi-Mördern kolaboriert (http://tinyurl.com/bqqdwmv). Diese waren ihnen nützlich dabei, die Sowjetunion nahezu in den Abgrund zu bomben und den Hauptkonkurrenten Großbritannien aus dem „globalen Spiel“ zu kicken. Ohne dass dies historische deutsche Schuld schmälert, klebt auch an diesen us-amerikanischen Kräften Mitschuld an sechs Millionen ermordeter europäischer Juden, an über zwanzig Millionen toter Zivilisten in der Sowjetunion, an Millionen von Opfern in anderen Ländern und Abermillionen toter Soldaten. Es wäre also eine naive Illusion, die USA als „Mutterland des Antifaschismus´“ zu sehen (http://tinyurl.com/6798tjr).

Verneigen muss man sich aber vor den vielen allierten Soldaten, die in der Normandie ins Feuer liefen, um dem Nazi-Spuk ein Ende zu bereiten, und dann mit der Roten Armee (die die „Hauptlast“ trug) den Nazis den Todesstoß versetzten. Ganz besonders muss man sich vor den Afroamerikanischen Soldaten verneigen, die in ihrem eigenen Land immer noch vielerorts mit einer Rassengesetzgebung konfrontiert waren, die einen Vergleich mit den Nürnberger Rassegesetzen „nicht zu scheuen brauchte“, auch, wenn es für sie keine Todeslager (von den Gefängnissen mit ihren „Chain-Gangs“ abgesehen), sondern nur den „Volkssport“ des Lynchens gab. Auch den westlichen Truppen aus den Kolonien ist von daher ihr Einsatz besonders hoch anzurechnen, da sie selbst mit Rassismus und Chauvinismus konfrontiert waren.

Ein neues „Festival der Heuchelei“?

Dass dieser Teil der Geschichte bei den Feierlichkeiten zum D-Day nicht zur Sprache kommt, ist Routine und nicht weiter bemerkenswert. Aber diese Veranstaltung droht zusätzlich vor Heuchelei „überzulaufen“, denn man sitzt ja nun über Putin „zu Gericht“, der die Frechheit besitzt, sich den dreisten Ausdehnungsversuchen der NATO an den „Pelz des russischen Bären“ zu widersetzen. Dass der Westen dabei keine Probleme hat, sich mit ukrainischen Faschisten gemein zu machen, kann zwar eigentlich nicht mehr verwundern, aber ist gerade an diesem Tag von besonderer Pikanterie. Nicht weniger pikant ist übrigens die olivgrüne Komplizenschaft in diesem Spiel (http://www.jungewelt.de/2014/06-06/034.php) sowie die opportunistische Haltung aus der Führung der LINKEn gegen Genossinnen, die dieses anprangern (http://tinyurl.com/qc7kchk ).

Wieder ist festzustellen: wer nicht aus der Geschichte lernen will, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen (http://tinyurl.com/lebr9uc)! Und die Europäer der EU begreifen in großer Zahl offenbar nicht, dass sie diesmal dabei sind, sich durch TTIP (Transatlantisches Freihandelsabkommen) endgültig dem Faschismus, nämlich dem US Unternehmensfaschismus, auszuliefern!

Andreas Schlüter