Mit ‘Machtelite’ getaggte Beiträge

Vorbemerkung:

Wer für eine gerechtere und friedlichere Welt kämpft, hat mächtige Gegner, eben die Machteliten. Selbst diese sind trotz ihrer gewaltigen Geheimdienstapparate oft auf „Einschätzungen“ angewiesen. Wieviel mehr trifft das für uns zu, die über keinerlei derartige Apparate verfügen. Aber auch die plausibelsten und schlüssigsten Einschätzungen der sozial gesinnten gesellschaftlichen „Gegenmacht“ werden von den mainstream-medialen Hilfstruppen der Macht gerne als „Verschwörungstheorien“ diffamiert. Wir sollten uns nicht viel daraus machen, denn wir sind nun mal auf Einschätzungen angewiesen, auch wenn diese keine Gewissheiten bedeuten.

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Die Macht des „letzten Imperiums“

Die USA werden aller formal-demokratischen Fassade zum Trotz letztlich durch eine kleine Machtelite von ca 100 bis 150 Menschen regiert (http://tinyurl.com/6psnw6c). Diese verfügt über einen gewaltigen Machtapparat, der seine Muskeln spielen lässt, sobald der US-Machtelite etwas auf der Welt nicht passt. Selbst Russland zuckt hin und wieder zusammen, wie Putins Worte zu Snowden zeigten: „Wenn er bleiben möchte, gibt es eine Bedingung: er muss seine Aktivitäten einstellen, die darauf abzielen, unseren amerikanischen Partnern zu schaden, so seltsam diese Worte von meinen Lippen klingen mögen“.

If he wants to go somewhere and there are those who would take him, he is welcome to do so. If he wants to stay here, there is one condition: he must stop his activities aimed at inflicting damage on our American partners, no matter how strange it may sound coming from my lips.”

http://www.express.co.uk/news/world/411690/Snowden-must-stop-leaks-Putin

Dazu muss man wissen, dass an dem Morgen vor Putins Worten eine russische Rakete mit drei Satelliten abgestürzt war.

(http://www.cbsnews.com/news/three-satellites-destroyed-in-russian-rocket-crash/)

Auch Verbündete beugen sich immer wieder dem Druck des „großen Bruders“, wenn er etwas moniert. Aber ein einziger enger Verbündeter der USA, obwohl finanziell von diesen äußerst abhängig, schert sich einen feuchten Staub um auch heftiges Stirnrunzel der US-Macht: Israel! Bei allen geostrategischen Vorteilen, die die USA aus der engen Bindung ziehen mögen, erscheint es oft rätselhaft, warum die letzte Supermacht der Erde sich von diesem kleinen Land am Nasenring vorführen lässt.

Ein Schlüssel?

Manch Simpel zieht sich gerne auf zweifelhafte Klischees zur US Politik zurück, aber es sollte eines klar sein: es ist ein Spiel zwischen der US-Machtelite und der Machtelite Israels. Es ist inzwischen „amtlich“: kein Land spioniert in den USA soviel wie Israel. Und die US-Machtelite hat sehr viele schmutzige Geheimnisse (http://tinyurl.com/bqqdwmv), und eine Fraktion der Machtelite (die über einige strategische Fragen tief gespalten ist) hat besonders schmutzige Geheimnisse: die Neocon-Fraktion (Neokonservatismus ).

Das schmutzigste Geheimnis mag in den Vorgängen um Nine-Eleven bestehen (http://tinyurl.com/3gy8otq). Es steht für jeden, der sich unvoreingenommen mit den Details der furchtbaren Anschläge beschäftigt hat, fest: es kann nur ein „Inside Job“ gewesen sein, ein Inside Job, der von der Neocon-Fraktion der US-Machtelite ausging!

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Der weiße Lieferwagen

Bei den Ereignissen, die sich um Nine Eleven abgespielt haben, gibt es nun einen besonderen Vorfall, der ein Licht darauf wirft, wer wohl tiefen Einblick in dieses Geschehen gewonnen haben wird. Im Angesicht der zusammenstürzenden Türme des World Trade Centers fiel Anwohnern eine Gruppe von „Nahöstlich aussehenden Männern“ auf, die vor bzw. auf einem weißen Lieferwagen tanzten und jubelten. Die Polizei wurde verständigt (https://www.youtube.com/watch?v=2DHMl7e1luk ), die Personen gesucht und gefunden. Sie stellten sich als Mossad-Agenten heraus. In ihrem Wagen wurde Sprengstoff gefunden. Zusammen mit vielen anderen Mossad-Agenten (von denen viele als Kunststudenten aufgetreten waren) wurden sie ohne Anklage nach Israel geschafft. Dort traten ein paar von ihnen in einer israelischen Talkshow auf und bekundeten, dass es ihre Aufgabe war, die Ereignisse festzuhalten ( https://www.youtube.com/watch?v=rStJ5BgadPs).

Keine falschen Schlüsse – die Sprache der Mächtigen

Um es gleich zu sagen, ich halte es mindestens für naiv, daraus den Schluss zu ziehen, der Mossad hätte Nine Eleven organisiert. Nicht, dass ich diesem Geheimdienst (wie allen anderen) Skrupel unterstellen würde, aber das hätte er gegen die Interessen der US-Machtelite nicht wagen dürfen. Wäre es so gewesen, wäre es unvorstellbar, dass diese Agenten sich so offenbart hätten, denn der Mossad beschäftigt keine Volltrottel. Sie sollten gefasst werden, dies war Teil einer Botschaft an die involvierte Fraktion der US-Machtelite.

Wir müssen verstehen, dass die Mächtigen der Welt untereinander unter bestimmten Umständen eine Symbolsprache „sprechen“. Diese Vorgänge hier lesen sich so: „Wir haben mit Begeisterung alles, was Ihr getrieben habt, aufgenommen, diese Informationen sind von größter Brisanz (Sprengstoff im Lieferwagen), wir haben aber auch die Vorgeschichte auf dem Schirm (durch die in der Talkshow eingestandene Vorkenntnis unterstrichen)!“

Wenn das mal keine eindeutige Ansage an die betreffenden Kreise der Mächtigen in den USA ist. Wissen ist Macht, hier die uneingeschränkte Erpressungsmacht!

Der Tragikomödie erster Streich

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Nun geht das sonderbare Spiel des vermeintlich mit dem Hund wedelnden Schwanzes aber schon länger als der furchtbare Terroranschlag zurückliegt. Aber es steht zu vermuten, dass es auch nicht das erste super-schmutzige Geheimnis eines Teils der US-Machtelite war, in das der Mossad seine Nase tief hineingesteckt hat. Auch ich war mir lange nicht klar darüber, dass bestimmte strategische Gewinne aus der engen Bindung zwischen beiden Ländern die immer wieder demonstrierte totale Einseitigkeit der US-Politik im Nahen Osten nicht komplett erklären können. Ja, die US-Machtelite hat sicher viele Vorteile vom „unsinkbaren Flugzeugträger“ (http://tinyurl.com/3fbepaw), aber auch in der Politik mit ihren übrigen Verbündeten und Statthaltern in der wichtigen Rohstoffregion viele Nachteile.

Ein weiterer wichtiger Schlüssel zum Verständnis der Gängelung der US-Politik durch Israel nach Kennedy mag eben dessen Ermordung sein (http://tinyurl.com/ndzt8ho). Auch hier hat fraglos ein Teil der US-Machtelite ihre Finger im Spiel gehabt, wie u. a. der US-amerikanische investigative Journalist Russ Baker in seinem umfänglichen Buch über den Bush-Clan offenglegt hat:

https://wipokuli.wordpress.com/2011/10/19/%e2%80%9eallmacht%e2%80%9c-usa-und-kein-ende-%e2%80%9efamily-of-secrets%e2%80%9c/

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Da gibt es Leute, die glauben, wegen Kennedys vehementer Gegnerschaft zur Nuklarbewaffnung Israels habe der Mossad selbst ihn umgebracht, Nebbich! Auch wieder nicht wegen moralischer Skrupel hätte der Mossad nicht davon träumen können, sondern, weil Israel zum damaligen Zeitpunkt auf noch schwächeren Füßen stand, und viel wichtiger: Kennedys Gegnerschaft zur Nuklearbewaffnung lag auf der Linie der US-Machtelite insgesamt, während es die Widersprüche Kennedys zu dem Teil der Machtelite („Warrior“), das vor den allergrößten Risiken einer Invasion Kubas (und einer nuklearen Konfrontation mit dem Ostblock) nicht zurückschreckte, waren, die Kennedys Todesurteil nach sich zogen (siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods).

Ja, es dürfte die Kenntnisnahme intimer Details der Ermordung Kennedys (http://tinyurl.com/k7gyt4n) sein, die den wirklichen Clou in der Geschichte der Beziehungen zwischen den USA und Israels darstellt. Sehr schnell fanden sich auch die Mächtigen beider Länder zu teuflischen „Operationen unter falscher Flagge“ zusammen, wie sich 1967 im Vorfall mit dem US-Spionageschiff „USS Liberty“ zeigte. Im Sechs-Tage-Krieg griffen israelische Flugzeuge und Schiffe dieses Schiff an, obwohl ihnen die Nationalität bewusst sein musste, mit dem klaren Ziel der Versenkung (was mislang), wohl um die Versenkung Ägypten anlasten zu können, um so eine Rechtfertigung für die US-Bombardierung Kairos zu erreichen:

https://www.youtube.com/watch?v=XW6XqphujDo

Hierbei wurden Leben und Gesundheit Dutzender von US-Seeleuten geopfert.

In der Folge gelang es dann leider, große Teile der Diaspora der USA, in der man traditionell eher links-liberal eingestellt war, durch die systematische Erzeugung von Hysterie und Panik zu Israels „Überleben“, zur bedingsungslosen Unterstützung von Israels brutaler Okkupationspolitik wie zur Unterstützung der Neocons und speziell der Republikaner zu treiben.

Aber, auf ewig?

Aber, wie lange werden die USA sich durch Israel im Nahen Osten dirigieren lassen? Die US-Machtelite ist überwiegend „WASP“ (white anglosaxon protestants), traditionell eher antijüdisch eingestellt (Henry Ford z. B. war Unterstützer der Nazis und „reüssierte“ mit Antijüdischen Hetzschriften), es ist – erst recht, wenn diese Analyse stimmt – keine Liebesheirat zwischen den beiden Machteliten der USA und Israels.

Man könnte vermuten, dass der Teil der US-Machtelite, die „Soft Power Fraktion“ (ein orwellscher Name, denn auch diese Fraktion ist bereit, ganze Nationen zu erdrosseln, „lässt aber lieber machen“), die nicht in diese Dinge verwickelt war, und ihre Kämpfe mit den Strategie-Gegnern hat, versucht wäre, die Geheimnisse offenzulegen, um die Konkurrenten herauszukicken und sich zu befreien. Vereint sind sie aber mit den Neocons im Bestreben der Weltkontrolle. Ein Offenlegen würde zu viel von der US-Machtelite an sich offenbaren und den Stand der USA in der Welt massiv schwächen. Von diesem Widerspruch her ist die Befreiung der US-Politik aus der nahöstlichen „Zwangsjacke“ nicht zu erwarten. Was eher vermutet werden kann, wäre eine gewaltige „False Flagg Operation“ der „harten Jungs“, um sie Israel (und der „Israel-Lobby“) anzulasten. So oder ähnlich hat man sich schon vieler ehemaliger Verbündeter entledigt. Das würde mit gewaltigen gesellschaftlichen Wirrnissen einhergehen, die wohl die „Reservetruppe“ der Rechten, die Milizanhänger, KKK-Anhänger und generell weißen „Suprematisten“ einbeziehen würde.

Es ist klar, eine grundlegende Änderung der US-Politik zu mehr Fairness und Gerechtigkeit, zum Respekt vor Völkerrecht und Souveränität für die übrige Welt (einschließlich die der Palästinenser, sowie für die Minderheiten in den USA selbst) kann nur das Ergebnis umfassender sozialer Kämpfe für eine andere Gesellschaft in den USA sein.

Andreas Schlüter

Links:

Von Nine Eleven zur Sprengung Europas?” https://wipokuli.wordpress.com/2015/09/30/von-nine-eleven-zur-sprengung-europas/

https://wipokuli.wordpress.com/2014/02/17/link-liste-meiner-artikel-zu-den-usa/#Muss

https://wipokuli.wordpress.com/2014/07/15/wir-sind-weltmeister-im-wegschauen/

https://wipokuli.wordpress.com/2014/04/08/ruanda-eine-halbe-wahrheit-ist-eine-ganze-luge-zwanzig-jahre-tolldreiste-desinformation/

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Entsetzlich, was in Boston beim Marathon geschehen ist! Die Opfer haben mein tiefes Mitgefühl, genauso wie die Opfer des Imperialismus´ im Kongo (1), in Libyen, Mali, West-Papua und Syrien, und genauso, wie die Opfer von Nine Eleven und von Oslo (2).

Ein Akt des Terrors

Obama hat diesen Anschlag völlig zu Recht als „Akt des Terrors“ bezeichnet und zu Recht offen gelassen, ob vielleicht im Inland organisiert worden sei. Und finstere Gedanken drängen sich auf. Wieder einmal ist die US-Machtelite darauf aus, Regierungen anderer Länder „umzulegen“ und weitere Kriege anzuzetteln. Dabei geht ein tiefer Riss durch die US-Machtelite. Die „Softpower“ Fraktion mag zwar ganze Volkswirtschaften erdrosseln, scheut aber mit gutem Grund vor direkten Kriegen zurück. Die Neocon Fraktion will die direkte Aktion und den Soldatenstiefel auf dem Boden, oder zumindest US Bomben auf fremdem Boden: http://tinyurl.com/bne6lnr

Es geht ein verdeckter Krieg zwischen den beiden Fraktionen vor sich (3), vergleichbar den Auseinandersetzungen zwischen dem Teil der US-Machtelite, die hinter Kennedy stand und dem Teil, der die Operation Northwoods wollte, die von Kennedy gestoppt wurde. Er hat danach nicht mehr sehr lange gelebt (4). Mit der Operation Northwoods sollte in den USA das gleiche betrieben werden, was die Geheimdienste der USA zum Beispiel so ausgedehnt in Europa mit Gladio (5) betrieben.

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Das alte Konzept lebt

Sehr naiv wäre es, den Medieneinschätzungen, die es zwar wagen, Gladio zu erwähnen, diese „Organisationsform“ aber ausschließlich als der Epoche des „Kalten Krieges“ zugehörig darstellen, zu glauben. So wenig, wie die wirkliche Macht in den USA daran dachte, nach dem Ende des Kalten Krieges und der Auflösung des Warschauer Paktes die NATO aufzulösen, so wenig hat sie natürlich daran gedacht, diesen „Apparat“ aus der Hand zu legen. Das, was diese Kräfte so umfangreich überall auf der Welt betrieben und betreiben, könnte nun (wieder einmal) in die USA zurückgekehrt sein. Auch der größte Anschlag in den USA, „Nine Eleven“, drängt in vielen Einzelheiten den Verdacht auf, es könne sich um einen „Inside Job“ gehandelt haben – http://tinyurl.com/3gy8otq

Es würde unter diesen Voraussetzungen nicht überraschen, wenn bald merkwürdige „Indizien“ auftauchten, die in Richtung Iran, Nordkorea oder Venezuela „deuten“. Aber vielleicht ist es auch „einfach“ nur eine „Mahnung“ an Obama, sich nicht zu weit von den „Wünschen“ der Neocons zu entfernen.

Andreas Schlüter

4)      https://wipokuli.wordpress.com/2012/01/08/kennedy-und-warum-es-nichts-mit-change-ist/

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Als ziemlich alter Mensch, dem mit 65 die Jahre immer schneller durch die Finger rinnen, und der mehr und mehr an seine Kinder, Enkel und jüngeren Mitmenschen denkt als an sich, wenn er das Wort „Zukunft“ in den Mund nimmt, kommen mir die üblichen Neujahrswünsche für ein „glückliches Neues Jahr“ immer alberner und phrasenhafter vor. Das hat nicht wenig damit zu tun, dass für eine große Zahl von Menschen auf dieser Welt die Aussichten auf ein solches glückliches Jahr alles andere als rosig sind. Im Kongo (1, 2), in anderen Teilen Afrikas (3), in West-Papua (4), in Libyen (5), in Syrien (6) und vielen anderen Ländern des „Südens“ tobt die Hölle, die aber nicht „selbstgemacht“ ist, sondern um des Profits willen aus dem Westen heraus, insbesondere durch die US-Machtelite angerichtet wird. Aber selbst in im reichsten Land der Welt, den USA, dem Sitz der institutionalisierten Gier, finden sich Bereiche schlimmster Armut und Hoffnungslosigkeit. Der Süden Europas wandelt sich vom „Anschlussgebiet“ des Wohlstands in einen Ausläufer der „Dritten Welt“. Verglichen mit jenen Zuständen erscheint das HARTZ IV Schicksal immer noch „milde“, aber man sollte sich nicht täuschen lassen, wohin die Reise geht, wenn man nicht Widerstand leistet!

Vor 30 Jahren wäre es sowohl in der alten Bundesrepublik wie in der DDR undenkbar erschienen, dass das Gesundheitswesen einmal privatisiert werden und zum „Krankheitswesen“ werden würde, in dem die Patienten zynisch „Kunden“ heißen. Energieversorgung und Telekommunikation erschienen als selbstverständliche Felder von Staat und Gesellschaft. Man lasse es sich gesagt sein: werden die Bürgerinnen und Bürger nicht widerständig und stehen auf, dann wird es in weiteren dreißig Jahren nur noch Privatschulen geben! Naomi Klein beschreibt unter anderem auch diese Tendenzen in ihrem großartigen Buch „Die Schock-Strategie“ (7). Nach und nach schrumpfen die Aufgaben des Staates auf die Rettung sich verzockender Banken! Auch uns kann „Griechenland“ drohen! Oder zumindest ein entdemokratisiertes Europa unter einer „Kommissions-Diktatur“.

Wo bleibt DIE LINKE?

Gegen die Macht des entfesselten Kapitals hilft nur sich selbst organisierender Widerstand der Bevölkerung mit dem klaren Ziel, den Vorrang der Politik vor den Kräften der kapitalistischen Wirtschaft herzustellen, und zwar einer unabhängigen, ausschließlich am Gemeinwohl orientierten Politik. Das aber stellt nach Lage der Dinge eine Revolution dar! Diese ist keineswegs an sich gewalttätig, sie wird aber auf Gewalt stoßen. Wappnen für die Auseinandersetzungen kann man sich eben nur durch Organisation. Aber die Partei, die für sich in Anspruch nehmen könnte, diesen Widerstand zu organisieren, scheint noch zu schlafen, zumindest dann, wenn sie in ihren Reihen Leute duldet (8), die rechte und kriegstreiberische Politik an Stelle des Programms der LINKEN setzen wollen (9).

Und diese Partei kommt nicht umhin, ihre Gegner klar zu benennen. Und der größte Gegner einer sozialen, demokratischen und friedlichen Politik, die nicht die Leiden der westlichen Gesellschaften weiter mit der Zerstörung der übrigen Welt abmildern will, das ist die US Machtelite. Diese Kraft hat immer wieder in Europa linke Entwicklungen nicht nur mit widerlichen Tricks, sondern brutaler Gewalt verhindert (10). Dabei hat sie intensiv die NATO Geheimarmeen in Europa, nach der italienischen Variante allgemein „Gladio“ genannt, benutzt. Fraglos bestehen diese Strukturen auch nach dem Ende des Kalten Kriegs weiter, so, wie die NATO sein Ende und die Auflösung des Warschauer Paktes auch überdauert hat (11). Das ganze Unwesen der sogenannten NSU (nach dem von den Tätern selbstgewählten Namen, der Nationalsozialistische Untergrund abgekürzt) in Verbindung mit den unglaublichen Vertuschungsaktionen durch Teile des Verfassungsschutzes (12) deutet in höchstem Maße auf diese Strukturen hin. Dubiose Terrorattacken wie der jüngste Bombenfund in Bonn (13) fordern zur Deutung heraus, dass die Bundesregierung an ihren Vasallenstatus erinnert werden soll.

Wer für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden kämpfen will, hat insbesondere die Machtelite der USA zum Feind. Darüber muss man sprechen, sonst fügt man sich in die verlängerte „Breschnew-Doktrin“ von der „eingeschränkten Souveränität“, die in Wahrheit zumindest so US-amerikanisch ist, wie sie sowjetisch war. Wer aber zuerst darauf schaut, dass es viele Berührungspunkte mit SPD und (Oliv)-Grünen geben möge, der begibt sich in Gemeinschaft mit den Kräften, die den Vasallenstatus Deutschlands längst akzeptiert haben. DIE LINKE kann diese Erhebung für Gerechtigkeit, Demokratie und Frieden nur mit führen, wenn sie aufhört, eine „normale Partei“ sein zu wollen. Die „normalen Parteien“ ziehen es vor, die Gesellschaft für den „Großen Bruder“ und die eigenen Wirtschaftsmächtigen am Gängelband zu führen. Meine Aufforderung an alle Ausgegrenzten, Lohngedrückten, Sozialgesinnten, Demokraten, Friedensfreunde, Antirassisten, Internationalisten und die Linken in der LINKEN:

Erhebt Euch!

Andreas Schlüter

Verweise:

1)      Kongo: http://www.youtube.com/watch?v=cHYFZzD9KM4

2)      Über 100 Jahre Plünderung: http://www.youtube.com/watch?v=a-V5hppHc0E

3)      Plünderung Afrikas: http://www.extremnews.com/berichte/weltgeschehen/6d4e1437270e321

4)      West-Papua: http://www.freewestpapua.de/index.php/west-papua/

5)      Libyen: http://www.sopos.org/aufsaetze/4e05addf369be/1.phtml

6)      Syrien: http://www.uweness.eu/maerchen-ueber-syrien.html

7)      Die Schock-Strategie: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schock-Strategie

8)      5. Kolonne in der LINKEN: https://wipokuli.wordpress.com/2012/01/13/es-reicht-ein-unvereinbarkeits-beschluss-muss-her/

9)      Katharina König: https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/30/ist-die-linke-noch-eine-friedenspartei-zeit-tacheles-zu-reden/

10)   US-Machtelite: https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/17/us-machtelite-wir-wissen-was-ihr-vor-wahrend-und-nach-dem-zweiten-weltkrieg-gemacht-habt/

11)   Gladio: https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/12/%e2%80%9egladio-eine-%e2%80%9euntote-organisation/

12)   NSU & VS: https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/05/verfassungsschutz-und-nsu-der-skandal-der-nicht-begriffen-werden-soll/

13)   https://wipokuli.wordpress.com/2012/12/16/usa-unser-groser-bruder-und-willst-du-nicht-mein-bruder-sein/

Wie heißt es in der Spielbank? Die Bank gewinnt immer! So, wie das Lottospielen dem einfachen Menschen die Illusion vermitteln soll, „jeder kann Millionär werden“, so vermittelt in der US-amerikanischen „gelenkten Demokratie“ die Wahl, von der viele Amerikaner ausgeschlossen sind (http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/usa-wahl-haeftlinge-wahlverbot), die Illusion das Schicksal ihres Landes und (angesichts der überragenden Macht der USA) der Welt mitzubestimmen.

Wer sich wirklich mit der politischen Situation in den USA beschäftigt hat, weiß natürlich, dass es diverse Hindernisse gibt, zu wirklich demokratischen Entscheidungen zu kommen, d. h. die Mehrheit gemäß ihren eigenen Interessen und also gemäß dem „Allgemeinwohl“ entscheiden zu lassen. Sowohl die gesellschaftliche Situation als auch die Probleme unterliegen in den Medien einer kommerziell von Interessen gesteuerten verzerrten Darstellung als auch die Kandidaten in ihren Verbindungen und Motivationen. Minimale Unterschiede werden ggf. zu großer Bandbreite aufgeblasen. Aber viel bedeutender noch, Kandidaten werden durch enorme finanzielle Mittel „gemacht“. Hier sind solche Summen im Spiel, sodass die durchschnittliche Bevölkerung nicht den Ausschlag geben kann, sondern eben die Vermögenden und damit ihre Interessen.

Kennedy und warum es nichts mit „Change“ ist

Längst hat sich in den USA eine Machtelite etabliert, die nicht nur eine eiserne Faust ihre Interessen im Ausland durchsetzen lässt, sondern auch im Lande selbst. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs waren die USA das einzig verbliebene kapitalistische – selbst, wenn man die Sowjetunion als (nicht-kapitalistisches) Imperium bezeichnen würde – Imperium, ungeachtet der Tatsache, dass es andere entstehende Mächte gibt. Wenn die USA etwas anderes wären als was sie vorgeben zu sein, nämlich eine wirkliche Demokratie, dann wäre das eine alarmierende Situation; und, man sollte sich wirklich sorgen, sie sind schon lange keine Demokratie mehr! Und die wirklichen Mächte im Staat sind nicht die bekannten Kräfte, die normalerweise schlichter Reichtum und Wissensvorsprung mit sich bringen, auch nicht schlichte und offene Gewalt, wie das üblicherweise in der Geschichte gewesen ist. Die Kräfte, die die Demokratie zersetzten und die Macht übernommen haben, sind schon von Kennedy und seinem Vorgänger Dwight D. Eisenhower beschrieben worden. Alles deutet darauf hin, dass diese Machtelite sogar über Leben und Tod der US-Präsidenten entscheidet (http://tinyurl.com/6psnw6c), wobeidem Präsidenten der Rahmen seiner Handlungen eindringlich vorgegeben wird, sodass ihm klar wird, wo die „roten Linien“ sind. Wer diese Machtelite und das Funktionieren ihres Umfeldes richtig einschätzen will, sollte Professor Krysmanski lesen (http://www.nachdenkseiten.de/?p=14741), der sich als Soziologe von der „Reichenforschung“ ausgehend der Struktur und dem Umfeld der eigentlichen „Machtelite“ zugewandt hat.

Das „ewige“ Gewinnspiel

Es ergibt sich aus der Analyse des politischen Systems der USA, dass aus den beiden großen Parteien der USA tatsächlich gar kein wirklicher Wandel hervorgehen kann. Dieser kann sich nur aus einer sozialen Revolution (wie friedlich – hoffentlich – auch immer) ergeben. Solange es der Machtelite gelingt, die Spielregeln zu bestimmen, bleibt sie bei der Wahl immer Sieger. Sie spielt mit mehreren Teams. Ein Team besteht aus Pseudo-Antirassisten, die gerne die „Demokratie“ für die armen „Barbaren“ herbei bombt und das mit einer Art „Menschenrechts-Internationalismus“ dekoriert, das zweite Team besteht aus den Apologeten entfesselten (Finanz)-Kapitalismus´, die behaupten, dass nur „Kapitalismus pur“ die Welt heilen kann. Das dritte Team besteht aus gefälschten „Ökos“, die gerne aus pseudoökologischen Projekten gewaltige Gewinne schlagen und problemlos Millionen verhungern lassen, in dem sie Nahrung in den Tank füllen oder versuchen, oder, als „grüne Revolution“ getarnt, die Nahrungskette der Welt unter ihre Kontrolle zu bringen (Monsanto, http://tinyurl.com/6x6vxro). Das vierte Team, das „Reserve-Team“, treibt als rechtsradikaler „Bürgerschreck“ entweder offen mit Ku-Klux-Klan-Parolen oder etwas weichgespülter mit Romney-Rhetorik und „Steinzeit“-Christentum den drei andern Teams die Menschen zu. Sollte es mal „hart auf hart“ kommen, ist das auch die faschistische Reservearmee des Imperiums.

Da nun aber andererseits klar ist, dass die Probleme der Welt nicht auf der Grundlage von Eigennutz und Profitinteresse gelöst werden können, muss die Menschheit der Übermacht dieser Formation Zügel anlegen, freiwillig wird sie aber nicht „ins Geschirr schlüpfen“. Hoffen wir, dass dies auch eine größere Zahl von Menschen als bisher in den USA begreift und Kampfgeist entwickelt!

Andreas Schlüter

Weitere Links:

Bush-Clan: https://wipokuli.wordpress.com/2011/10/19/%e2%80%9eallmacht%e2%80%9c-usa-und-kein-ende-%e2%80%9efamily-of-secrets%e2%80%9c/

Politische Inszenierungen: https://wipokuli.wordpress.com/2012/04/27/die-schone-neue-welt-der-inszenierungen/

„Nine-Eleven“: https://wipokuli.wordpress.com/2011/09/09/nine-eleven-vor-zehn-jahren-gedenken-gedanken-und-geheimnisse/

Auch auf diesem Blog habe ich es bereits mehrfach zugegeben, ich bin ganz froh, nach meiner Geburt im August 1947 in Hamburg und nicht in Ostberlin aufgewachsen zu sein. Ich bin auch jederzeit bereit einzuräumen, dass nicht nur der Stalinismus sondern auch der Post-Stalinismus widerliche Formen der Gängelung und Repression hervorgebracht haben, die mich in meinem Lebensglück fraglos beeinträchtigt und mich vielleicht zu einem glühenden Gegner des Regimes gemacht hätten, hätte ich in seinem Machtbereich gelebt. Ich bin auch gerne bereit einzuräumen, dass man bei allen Ungerechtigkeiten und übrigens auch beruflicher Repression (Berufsverbote) dennoch gemessen an der gesamten Welt in der alten Bundesrepublik sozusagen auf einer „Insel der Glückseligen“ gelebt hat. Ergibt sich daraus aber eine Weltsicht und der Glaube, „wir waren die Guten“ und das Gesamtsystem des Westens, das sich nach dem Zusammenbruch des „real existierenden Sozialismus´“ noch erheblich ausgeweitet hat, sei das „Reich des Guten“, dann ist man überaus naiv und in der Gefahr, politisch gefährlich zu agieren.

Luftbrücke und Bombenteppich

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Es ist auch linken „Westlern“ im Allgemeinen bewusst, dass US-amerikanische Flugzeuge für einen ehemaligen Westberliner einen anderen Symbolwert haben als für einen Vietnamesen. Was aber auch eher linksgestimmten Menschen in Deutschland heute weitgehend abgeht, ist die Erkenntnis, welche Gefahr durch die Jahrzehnte von dem führenden Machtapparat des Westens, dem Machtapparat der USA, für die Welt ausgegangen ist, und, wie diese Gefahr sich noch seit den letzten 11 Jahren vermehrt hat. Auch linksgestimmte Menschen in Deutschland sind sehr dazu geneigt, sich im Glauben einlullen zu lassen, es müsse zwar Vieles massiv verbessert werden (wie z. B. die Situation der von HARTZ IV Betroffenen und die Umweltsituation), aber das ginge sozusagen „innerhalb des Systems“, ein wirklicher Bruch sei nicht nötig. Woher kommt dieser fromme Kinderglaube?

Die „Haussklaven“ im Schaufenster

Keine Frage, konstituierend für die deutsche Bewusstseinslage ist eben die Entwicklung in der alten Bundesrepublik Deutschland. Man hatte dort natürlich schon nach dem zweiten Weltkrieg ein – eher verschämtes – Gefühl dafür, dass dieses Land ungeheure geschichtliche Schuld auf sich geladen hatte. Wie sehr auch Wirtschaftskräfte in den USA daran mitgewerkelt hatten, die Nazis an die Macht zu bringen (http://www.youtube.com/watch?v=RqgZoStjfRY&feature=youtu.be), dessen war man sich nicht bewusst, war aber überglücklich, in den Machtbereich der USA (und ihrer westlichen Verbündeten) gefallen zu sein. So hatten ja auch schon Wehrmachtssoldaten geglaubt, sie könnten gleich nach der Kapitulation mit dem Westen gegen die Sowjetunion marschieren. Bis auf die prominentesten Schurken des Regimes kamen auch die übrigen Nazis recht glimpflich davon, dass unglaubliche Täter wie Klaus Barbie mit Unterstützung der USA entschlüpften, war allerdings vielleicht in „Insiderkreisen“ bekannt, aber nicht weithin. Jedenfalls war man einer nationalen Bestrafung alsbald entkommen und durfte bald wieder wirtschaftlich am massiven Nord-Süd-Ungleichgewicht als nördlicher Profiteur mitmachen. Da galt es, die USA bei Laune zu halten und sie als den „gerechten großen Bruder“ zu feiern. Es spielte dabei keine Rolle, dass Leute wie Hans Globke oder Hanns Martin Schleyer im Staate wieder wichtige Positionen übernehmen durften, oder, dass die deutschen Geheimdienste von den USA mit Hilfe von Altnazis wie Reinhard Gehlen aufgebaut wurden. „Wir sind wieder wer“ war die Devise! Und man saß im Schaufenster, das für die Reklame gen Osten gebaut wurde – einige fast so, wie gewisse Damen auf einer Straße in St. Pauli im Schaufenster sitzen. Politisch aber entwickelte sich statt einer wirklichen Abkehr von den moralischen Übeln der deutschen Vergangenheit eine Haussklavenmentalität. So wie Malcolm X zu recht die Mentalität des Haussklaven, der ein wenig an Wohlstand und Pracht des Herrn partizipieren darf, der menschlichen Befreiung, nämlich der Befreiung der vielen für den Herrn schuftenden Feldsklaven, als abträglich gekennzeichnet hat, so blind waren die guten Bundesbürger für die Leiden der Menschen in der vom Westen ausgeplünderten „Dritten Welt“, von jugendlichen Aufwallungen im Vietnamkrieg abgesehen, oder von den kurzfristigen Protesten gegen den Irak-Krieg.

Das Schaufenster wird geräumt

Nun, da die Systemkonkurrenz gefallen ist, und auch in Deutschland die Segnungen der „sozialen Marktwirtschaft“ schwinden und einer wirklichen „Amerikanisierung“ der Lebensverhältnisse Platz machen, nun, da das Schaufenster im Zuge des sozialen Ausverkaufes geräumt wird, ist man nur zögerlich bereit, sich zum Protest zu finden. Und fatal, die brutalen, aber gut getarnten Strukturen der Beeinflussung europäischer und gerade auch deutscher Politik durch die US-Machtelite, bestens wissenschaftlich herausgearbeitet z. B. durch den Schweizer Historiker Daniele Ganser, nämlich die sogenannten Gladio-Strukturen (die fraglos weiter bestehen), werden allzu gründlich ignoriert und nicht bekämpft (https://wipokuli.wordpress.com/2012/07/05/verfassungsschutz-und-nsu-der-skandal-der-nicht-begriffen-werden-soll/). Die deutsche Politik, in Teilen zaghaft willens, sich ein wenig aus der Transatlantischen Umklammerung zu lösen, wagt aber nicht über die Fesseln zu sprechen und lässt lieber Opfer und potentielle Opfer der „Strategie der Spannung“ den Preis bezahlen.

Die Mär von der „Westlichen Wertegemeinschaft“

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Lange „Weißer Volkssport“ in USA: Lynching!

(heute von der rassistischen Polizei ausgeführt)

Natürlich sind Freiheit, Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und Friedfertigkeit allgemeine menschliche Werte, denen in vielen Kulturen zu Recht gehuldigt wird, auch, wenn sie vielerorts von den Mächtigen mit Füßen getreten werden. So sind diese Werte natürlich auch bei vielen Menschen im Westen geachtet. Dass sie aber in westlicher, wesentlich durch die USA dominierter Politik eine übergeordnete Rolle spielen würden, ist eine wohlfeile Lüge, die nichts desto trotz gerade deutschen Medien gebetsmühlenartig wiederholt wird. Und, was nun die „demokratischen Werte“ angeht, da wird die Verlogenheit auf die Spitze getrieben und nicht einmal Fragen hierzu spielen eine mediale Rolle, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Weder spielt die Demokratie in den USA noch eine ausschlaggebende Rolle (trotz aller demokratischen Rituale) noch spielt das Völkerrecht und die die Souveränität anderer Staaten eine solche. Die Sprache der deutschen Mainstreammedien ist aber voll von solchen Bezügen und liefert pausenlos Rechtfertigungen für die tollsten Schurkenstückchen westlicher Politik wie im letzten Jahr zu Libyen und jetzt zu Syrien. Natürlich feiert die verlogene Rhetorik auch zum Nahostkonflikt permanent fröhliche Urständ.

Was aber am meisten enttäuscht

Was aber wirklich am meisten enttäuscht, ist, dass auch meine Partei, DIE LINKE, sich dieser Scharade unterwirft! Es verursacht zumindest trauriges Kopfschütteln, dass trotz ausgedehnter Bemühungen in den USA, den Machtapparat zur Offenlegung der Vorgänge um „Nine Eleven“ zu zwingen, von der LINKEN kein Wort dazu kommt. Es frustriert zutiefst, dass das Gladio-Thema von meiner Partei nicht offensiv aufgegriffen wird. Es gibt keine Befreiung von sozialer Ungerechtigkeit, von Kriegstreiberei und von menschengefährdender Naturzerstörung unter der „Obhut der USA“, sprich unter der Obhut ihrer Machtelite! Und für linke Politik kann es keine „Staatsraison“ geben, wie Gregor Gysi im Zusammenhang mit der nötigen Kritik an Israel vor einiger Zeit behauptete. Auch DIE LINKE muss sich wohl von der optischen Täuschung, wir lebten „im Reich des Guten“, lösen!

Zusatz am 24. Juni 2015:

Aber Oskar Lafontaine ist immer wieder für klare Worte gut! „Fuck the US Imperialism!“ Wie recht er hat! Glückwunsch, Oskar! Ich schließe mich dieser Aussage aus vollem Herzen an.

https://www.facebook.com/oskarlafontaine?fref=ts

Andreas Schlüter

Links zum Thema:

Meine Artikel zu den USA: https://wipokuli.wordpress.com/2014/02/17/link-liste-meiner-artikel-zu-den-usa/

https://wipokuli.wordpress.com/2011/10/19/%e2%80%9eallmacht%e2%80%9c-usa-und-kein-ende-%e2%80%9efamily-of-secrets%e2%80%9c/

https://wipokuli.wordpress.com/2012/04/27/die-schone-neue-welt-der-inszenierungen/

https://wipokuli.wordpress.com/2012/01/08/kennedy-und-warum-es-nichts-mit-change-ist/

https://wipokuli.wordpress.com/2012/01/25/us-prasident-%e2%80%9eder-prachtigste-mann-der-welt-diener-zweier-herren/

https://wipokuli.wordpress.com/2011/09/09/nine-eleven-vor-zehn-jahren-gedenken-gedanken-und-geheimnisse/

Natürlich weiß der kritische Zeitgenosse sehr genau, die Sklaverei ist nicht überall auf der Welt verschwunden, ebenso wenig wie die Leibeigenschaft. Er oder sie weiß ebenso, dass der „Westen“, sprich seine Machtelite bzw. seine Wirtschaftsmächtigen, an diesem Umstand nicht unbeteiligt sind. Das meiste dieser Art spielt sich allerdings in den vom Westen dominierten Ländern des „Südens“ ab, wenn man auch das HARTZ IV-Regime als einen gefährlichen Weg aus der Freiheit einstufen muss.

“Brave New World”, oder „Brave New Germany“

In einer modern hochtechnologischen Gesellschaft sind ihre Daten fast untrennbar mit dem Wohl und Wehe einer Person verknüpft. Wer die Daten eines Menschen sowie sich zusätzliche Informationen beschafft, kann vielfältig manipulieren, und sei es nur durch gezielte Werbung. Es ist übel genug, dass der Datenmissbrauch durch die Wirtschaft auch nicht ansatzweise wirkungsvoll durch Gesetzgebung und Exekutive bekämpft wird. Dass aber auch staatliche Stellen unsere Daten verkaufen, ist ein bürgerrechtlicher Skandal ohne Gleichen. Das ein neues Gesetz (nur vorgeblich eindämmend) locker zur Zeit der Europameisterschaft an vergnügungssüchtigen Abgeordneten vorbei gelotst wird, setzt dem Fass die Krone auf:

http://www.sueddeutsche.de/digital/umstrittenes-meldegesetz-staedte-duerfen-daten-ihrer-buerger-verkaufen-1.1404929

 

 

Seid Euch bewusst, wer Eure Daten verkauft, verkauft auch Euch!

Andreas Schlüter