Mit ‘Griechenland’ getaggte Beiträge

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Griechenlands Wähler haben die SYRIZA mit ihrem „Frontmann“ Alexis Tsipras mit der schweren Aufgabe versehen, Griechenland aus der Krise zu führen. Dem Land und seiner politischen Führung ist dafür Glück zu wünschen!

Aber es liegen neben großen Chancen auch erhebliche Gefahren auf dem Weg. Eine der großen Chancen liegt in den beträchtlichen Bodenschätzen des Landes, nämlich u. a. großen Erdgasvorkommen im östlichen Mittelmeer. Umfänglich hat hierüber Dirk Müller auch in „Showdown“ berichtet:

http://www.amazon.de/gp/product/3426276054?*Version*=1&*entries*=0#reader_B00AAAG4F0

Diese Energievorräte könnten Griechenland und Europa wahrlich zum Segen dienen, und Griechenland eine blühende Zukunft bescheren. Angesichts dieser Möglichkeiten erschienen die nötigen Sanierungen der griechischen Situation durchaus als leistbar, ohne die Mehrzahl der Menschen in Griechenland in Dauerelend „zu halten“, wie es durch die bisherige Politik Griechenland gegenüber geschieht. Eine linke Regierung (auch, wenn sie auf problematische Bündnispartner angewiesen ist) muss sich diesen neuen Möglichkeiten zuwenden, aber die USA würden solche Stärkung Europas alles andere als gerne sehen.

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Gladio“, der „tiefe Staat“ und die Erinnerung an die „Obristen“

Wenn die neue politische Führung Griechenlands die Aufgabe, die Reichtümer des Landes zu erschließen ernstnimmt, und für die nötigen Investitionen an die (teils gut versteckten) Reichtümer der verkommenen griechischen Oligarchenschaft geht, um das Elend des Großteils der Bevölkerung zu beenden, wird sie sehr wachsam sein müssen, damit die unter US-Führung und im Verborgenen weiterlebenden Strukturen der „NATO-Geheimarmeen“, nach der italienischen Variante „Gladio“ genannt (https://www.youtube.com/watch?v=sd9o6kohI7I), keine Chance haben, das Land weiter zu destabilisieren. Es wird Einiges aufgeboten werden müssen, um die Sicherheit der neuen Regierung zu gewährleisten. Diese Gladio-Strukturen wurden nach dem zweiten Weltkrieg unter US- und britischer Führung aufgebaut, um bald durch „Staatsterror“ die Links-Entwicklung in Westeuroäischen Ländern zu verhindern. Der Ausdruck dieser Entwicklung war auch die Militärjunta, die die Macht in Griechenland vom April 1968 bis zum November 1974 innehatte. Es liegt mir fern, „den Teufel an die Wand zu malen“, aber völlig abwegig erscheint mir die Wiederkehr solch grauenhafter Entwicklung nicht.

Es fällt immer schwerer an „Zufälle“ zu glauben, und daher erscheint es sehr merkwürdig, dass am Tag der Amtsübernahme durch Alexis Tsipras auf einem NATO-Übungsplatz in Spanien ein griechisches Kampfflugzeug unter merkwürdigen Umständen abstürzt:

Bei den Toten handelte es sich um die beiden griechischen Piloten des Unglücks-Jets sowie acht französische Soldaten, wie der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy im TV-Sender Telecinco mitteilte. Verletzt worden seien fast ausschließlich Franzosen und Italiener.“

(http://www.sueddeutsche.de/panorama/nato-stuetzpunkt-zwei-tote-bei-absturz-von-kampfflugzeug-1.2322275)

So muss man feststellen: in die Freude über den linken Wahlsieg und die neue Regierung Griechenlands mischt sich die Sorge, dass das „Imperium“ sich noch eine Menge einfallen lassen könnte, um eine wirklich linke Politik in Griechenland zu verhindern.

Andreas Schlüter

http://www.ak-regionalgeschichte.de/html/gladio__geheime_terrorgruppen_.html

Angesichts der derzeitigen politischen Entwicklung hochaktuell:

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Die Diskussionsrunde „Inselgespräche“ mit Einführungsvortrag findet an jedem ersten Samstag im Monat zur genannten Zeit statt!

Andreas Schlüter

 

Immer wieder setzt einen die Doppelmoral im Verhalten westlicher Staaten in Erstaunen. Noch mehr tut dies allerdings das Verstummen der großen Medien gerade in Deutschland zu diesem Umstand. Nehmen wir einmal die Vorgehensweisen der EU, gerade auch die der Bundesregierung, zu Griechenland: Jeder Druck auf Griechenland ist erlaubt, um die Vorgaben der großen europäischen Wirtschaftsmächte gegen Griechenland durchzusetzen. Auch, wenn das angesichts des ungeheuren Potentials Griechenlands, Europas Haupt-Energielieferant zu werden, höchst unsinnig erscheint – wie Dirk Müller das in seinem neuen, überaus zu empfehlenden Buch „Showdown“ überzeugend darlegt

(http://www.droemer-knaur.de/buch/7786781/showdown

& http://www.cashkurs.com/kategorie/hintergrundinfos/beitrag/showdown-quellenverzeichnis/).

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Was dagegen geschieht gegenüber Israel, dessen Regierung mit ihren neuerlichen Siedlungsprojekten in Westbank und Ost-Jerusalem gerade wieder in aller Öffentlichkeit die Axt an die jünsten Gespräche mit den Palästinensern legt? Dabei hätten die EU und natürlich die USA Möglichkeiten im Überfluss, um Israel dazu zu zwingen, sich völkerrechtskonform und entsprechend den UN-Beschlüssen zu verhalten! Stattdessen sieht man tatenlos diesem Treiben zu: zwei-staaten-loesung

Näheres: https://wipokuli.wordpress.com/2012/02/12/israel-und-die-zwei-staaten-losung/

Und, die allermeisten Medien schweigen, anstatt den Vergleich zu ziehen!

Andreas Schlüter

Nur für starke Nerven (so wie die Wirklichkeit)!

Manche haben den Zugang bisher nicht gefunden,

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Andreas Schlüter

Wem „Volkes Meinung“ die Grundlage der Demokratie zu sein scheint, hat den Schritt des griechischen Ministerpräsidenten Papandreou als Schritt hin eben zur Demokratie werten müssen, auch, wenn dieser Ministerpräsident damit wohl die Zustimmung der Mehrheit zum von Europas Mächtigen erzwungenem „Knebelsparen“ einholen wollte. Nun aber scheint die Tragödie zur Schmierenkomödie zu verkommen, denn heute Nachmittag hat er das Referendum abgesagt um den Weg frei zu machen, für die Bildung einer „Übergangsregierung“ mit der Opposition. Da möchte man leicht verkürzt sagen: das Volk vom Parlament entmachtet. Volksherrschaft geht anders rum!

Die im vorigen Artikel geäußerten Gedanken scheinen brutal bestätigt zu werden. Hier bahnt sich ein Konfliktszenarium an, das gefährliche Weiterungen in sich tragen könnte. Es will scheinen, dass im Hintergrund Kräfte am Werk sind, die Sprengstoff anhäufen:

https://wipokuli.wordpress.com/2011/11/02/griechenland-deus-ex-machina/

Diese Machenschaften kommen aus verschiedenen Ecken. Zum Einen ist die Wiedereinführung des demokratischen Elementes sicher nicht im Sinne des europäischen Kapitals, das so fleißig daran bastelt, die EU zur Aushebelung der Demokratie zu nutzen. Von diesem unbemerkt könnte aber auch das angloamerikanische Kapital alles daran setzen, eine schwere Krise zu inszenieren, die gar Bürgerkriegspotential für Griechenland in sich birgt. Diese Kräfte scheuen nicht davor zurück, ganze Regionen in Brand zu setzen, wenn es ihnen nützlich erscheint, Libyen, Syrien und das erneute Säbelrasseln dem Iran gegenüber beweisen es (http://www.youtube.com/watch?v=SXS3vW47mOE). Europa wünschen diese Kräfte weder soziale Gerechtigkeit, noch Stabilität, noch Wachstum.

Eines lässt sich aus Äußerungen von Mainstream-Politikern wie Mainstream-Medien in Europa zur eben geplanten und nun abgesagten Volksabstimmung in Griechenland aber auch lesen: demokratisches Aufbegehren in der arabischen Welt ist gut, wenn der Westen es in „Entstaatlichung“ dieser Länder umdrehen kann. In Europa aber hat die Demokratie nichts zu suchen!

Andreas Schlüter

Diese „Lehnübersetzung“ ist die Bezeichnung für den im alten griechischen Schauspiel durch die Bühnenmaschinerie zur Erscheinung gebrachten Gott, der eine schier unentwirrbare Situation klärt, quasi durch das Durchhauen des „Gordischen Knotens“. Tatsächlich könnten demokratisch gesinnte Menschen den Eindruck bekommen, dass die „griechische Krise“ nun im „Heimatland der Demokratie“ (so unvollkommen die altertümliche Athener Demokratie auch war) derselben nun in Europa wieder auf den Schild hülfe. Die „bürgerliche“ Presse nutzt allerdings die Chance, die „Gefährlichkeit“ des Volksentscheides an die Wand zu malen.

Europa und das demokratische „Ideal“

Die vermeintlich fortschrittliche Entwicklung weg vom engen Nationalismus hin zum „größeren“ Europa, begonnen im Zuge des Kalten Krieges mit dem Ziel, Westeuropa unter der Führung der USA gegen den Ostblock zusammenzuschließen, hin und wieder auch später angereichert mit dem flauen Versuch, Europa von den USA etwas unabhängiger zu machen, hat zwar größere Kriege zwischen europäischen Mächten absurd erscheinen lassen. Aber es ist keine Entwicklung zu einem europäischen „Volk“ und seiner Herrschaft geworden, sondern es mit den gegebenen Strukturen vornehmlich Mittel gewesen, die jeweiligen Demokratien weiter auszuhebeln. Es ist bisher keine Entwicklung zu einer europäischen Demokratie, sondern zum Kungeln der Regierungen am Band des Kapitals gewesen (Prof. Hans Jürgen Krysmanski, http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Krysmanski und http://www.uni-muenster.de/PeaCon/wemgehoertdieeu/). Wird die Übergabe der Frage, ob unsoziales „Knebel-Sparen“ statthaft ist, an das griechische Volk der Auftakt zu einer demokratischen Renaissance? Ist das überhaupt so gedacht? Man muss wohl weiter ausholen.

Griechenland, der angloamerikanische Griff und „Gladio“

So, wie die US-amerikanische und die britische Regierung die demokratische Bewegung (in der die Kommunisten eine wichtige Rolle spielten), nach dem Zweiten Weltkrieg systematisch schwächten und die Royalisten und Faschisten wieder hoffähig machten, erschlugen sie auch das Wiedererwachen der Demokratie 1967 durch den von den USA geförderten Militärputsch, der das „Obristen-Regime“ an die Macht brachte. Dieses währte bis 1974. Dabei spielten auch die „NATO-Geheimarmeen in Europa“, vom Schweizer Historiker Daniele Ganser beschrieben, eine überaus wichtige Rolle (http://www.danieleganser.ch/NATO_Geheimarmeen_in_Europa_1211310734.html). Ähnliche Machenschaften der USA gab es auch in der Türkei und es erscheint sehr plausibel, zu vermuten, das das Ausspielen des historischen Konfliktpotentials zwischen den beiden Ländern prächtig im Sinne von „devide et impera“ klappte. Übrigens hing auch der wichtige griechische Wirtschaftszweig der griechischen Seefahrt über Niarchos und Onassis eng am Band des militärisch-industriell-geheimdienstlichen Komplex´ der USA (Russ Baker, „Family of Secrets“, S. 56 u. S. 129, http://tinyurl.com/2bbn3hz).

Euro und Europäisches Kapital

So sehr die politische Entwicklung der EU in vielem der demokratischen Entwicklung zuwider läuft, gibt es doch Interessenunterschiede zwischen dem US-Kapital und dem europäischen Kapital, das nicht in dem Maße wie in den USA auf Deindustrialisierung und komplette Dominanz des Finanzkapitalismus´ gesetzt hat (mit Ausnahme der britischen Entwicklung). Der Euro hat insgesamt sowohl den europäischen Kapital-Interessen gedient und sie gegen die des US-Kapitals gestärkt als auch insgesamt die europäische Wirtschaft befördert, sehr zum Unmut eben des US-Kapitals. Daher der intensive Währungskrieg der entsprechenden US-Kreise gegen den Euro. Gleichzeitig hat die Eurozone aber Ungleichgewichte und „Quasi-koloniale“ Entwicklung in Europa gefördert. Griechenland konnte von seinen und den übrigen europäischen Kapitalisten kräftig geplündert werden, was fraglos US-Kreisen eine gute Grundlage für ihren Währungskrieg bietet. Die Spekulation gegen Griechenland (die durch die Finanzwelt Europas nicht wirklich verhindert wird) hat aber auch eine schier unerträgliche Situation für viele Menschen in Griechenland hervorgerufen. Die griechische Regierung steht vor einer explosiven Situation, wie sich in den letzten zwei Jahren immer wieder gezeigt hat. Sie will sich nun wahrscheinlich durch das Referendum zu den Sparplänen neu legitimieren. Dabei kann sie sich sehr verrechnen, auch, wenn man  vorerst „publikumswirksam“ die „Finanzhilfen“ aus Europa (ja als „Köder“ gedacht) aussetzt. Ganz unwürdig wird Papandreou von Merkel und Sarkosi zum Rapport bestellt, Demokratie, nein danke? Er wird wohl wahrscheinlich versuchen, ihnen klar zu machen, dass man mit „Zuckerbrot und Peitsche“ die Griechen schon bei der Stange halten kann und, dass er durch ein Votum die Unruhen in den Griff bekommen muss. Aber was, wenn es nicht funktioniert?

US-Einkreisung Europas?

Viel beachtet wurden Peter Scholl-Latours Analysen der US-Einkreisungspolitik Russland gegenüber. Bedeutsam ist auch das Bemühen der USA, immer neue Keile zwischen Russland und das übrigen Europa zu treiben, um ein engeres Zusammengehen zwischen dem Industrieriesen EU und dem Energieriesen Russland zu vermeiden. Wie weit sie dabei gehen, kann z. T. nur vermutet werden (Artikel von Andreas Schlüter in „DIE LUPE“, erste Seite unten: http://www.dielinke-tempelhof-schoeneberg.de/fileadmin/tempelhof-schoeneberg/lupe/2007/Lupe0701.pdf). Aber auch das Bemühen seitens der USA, Europa mit Problemen „einzukreisen“ kann mehr als nur erahnt werden.

„Gut gelungen“ war es den USA durch ihr „Arbeiten“ an Ex-Jugoslawien, im Südosten Europas Probleme zu schaffen. Auch gegenüber Europa, jenseits des Mittelmeeres, hat man es mit tatkräftiger Unterstützung von Briten und (vielleicht gierigen, aber ahnungslosen) Franzosen geschafft, nicht nur Gaddafis Bemühungen, zur wirtschaftlichen Unabhängigkeit Afrikas beizutragen, zu liquidieren und „unser Öl unter ihrem Sand“ zu sichern, sondern wahrscheinlich eine neue Al Kaida Hochburg und quasi „somalische“ Probleme entstehen zu lassen. Dass man damit einen Keil in den „Arabischen Frühling“ getrieben, dem Aufbegehren gegen autoritäre Regime im Sinne der „Schock Strategie“ (http://www.fischerverlage.de/sixcms/media.php/308/LP_978-3-10-039611-2.pdf) eine chaotische Wendung gegeben hat, war sicher keine unerwünschte Nebenwirkung. Im Zuge der arabischen Entwicklung gewinnt das US-Imperium aber auch immer mehr Erkenntnisse, wie man versuchen kann, das allzu berechtigte Aufbegehren gegen Autoritäres zur Chaotisierung und fortschreitenden Entstaatlichung der Region zu nutzen. Das sehr gefährliche Entwicklungen in Libyen mit realer Terrorgefahr, die man zielgerichtet erzeugt hat, insbesondere Europa treffen könnten, wird sicher in entsprechenden US-Kreisen nicht betrauert.

Was ist hier denn nun zu tun?

Dies mögen sich die wirklich Mächtigen in den USA zu Griechenland denken. Wie werden sie die Situation, die sich in Griechenland ergeben könnte, zu nutzen suchen, wenn die Griechen sich gegen die Euro-Diktate wirklich zur Wehr setzen? Man würde wohl zu weit gehen, zu befürchten, dass sie einen neuen Militärputsch inspirieren würden, wogegen sicher keine moralischen Skrupel stehen würden. Die Methoden des Finanzkrieges sind aber wohl ausgefeilt genug, um ihrerseits zu versuchen, einen „Domino-Effekt“ in Europa zu fördern. Wie sehr die Griechen von den USA und speziellen Verbündeten derselben erpressbar sind, das hat der unwürdige Akt staatlicher Piraterie seitens der griechischen Regierung gegen die „Gaza-Flottille“  gezeigt (https://wipokuli.wordpress.com/2011/07/03/griechenland-neue-beflaggung/). Im Sinne der zitierten Schock-Strategie ist auch nicht auszuschließen, dass die USA (vielleicht sogar im Verbund mit dem europäischen Kapital) alles tun würden, um bei einem demokratischen Entscheid gegen das Totsparen eine ökonomische „Superbestrafung“ durchzuführen und ein Exempel zu statuieren.

Es wird in hohem Maße darauf ankommen, wie kräftig die linken Parteien und Bewegungen wie die „Occupy“-Bewegung in Europa werden und wie sie sich gemeinsam gegen den Demokratie-Abbau in Europa wehren. Nur, wenn die Menschen in Europa erfolgreich auf demokratische Erneuerung drängen, können sie auch die nötige Solidarität schaffen, damit nicht ein neuer Krisenherd als Einfallstor für die Machtgelüste des Imperiums entsteht. Teil dieser Bemühungen muss auch die Überlegung werden, wie man sozialverträglich zu einer staatlichen Insolvenz kommt, die die Gesellschaften aus dem Würgegriff des Finanzkapitals befreien kann.

Andreas Schlüter

Flaggensprache

Arm dran ist Griechenland als Opfer der angloamerikanischen Finanzspekulation. Und schon lauern die Geier, ob sich nicht auch die Akropolis privatisieren ließe. Aber die ist schon besetzt! Sie ist zum Hauptquartier der Piraten AG gemacht worden. Die entsprechende Beflaggung wird nicht lange auf sich warten lassen! Oben die Pläne für die Neuerung.

Es ist schon ein tolles Piraten-Stück, was die ausverkaufte griechische Regierung sich mit der Gaza-Flottille leistet. Aber sie wie die übrigen beteiligten Regierungen riskiert auch etwas. Im Zeitalter des Internets wird wahrscheinlich die Strafe der Hacker-Angriffe nicht lange auf sich warten lassen.

Leider steht auch meine Partei, DIE LINKE, nach ihrem beschämenden Fraktionsbeschluss, der einer traurigen Distanzierung von der ehemals gelobten Aktion des Gaza-Blockadebruchs entspricht, in der internationalen Solidaritätsbewegung für die Rechte der Palästinenser und für das Völkerrecht ziemlich dumm da.

Andreas Schlüter