Mit ‘Bundeswehr’ getaggte Beiträge

puppet-play

Deutsche Version untenstehend

An aknowledged Syrian Asylum seeker turns out to be first Lieutenant Franco_A of the German forces. He got regular payment as a refugee and had a room in an asylum hostel. Austrian police caught him in connection with an unregistered gun. He obviously planned a terror attack then to be blamed on an asylants.

The guy turned out to be a racist rightist. His master thesis has proven that. Obviously there´s a whole bunch of his likes in the forces (he was stationed in France). Media attention is focussed on his rightist extremism. But much more important: the whole double life could not have happened without protection from higher ranks. This indicates onliving Gladio structures! And for those structures always fascists have been recruited!

Andreas Schlüter

James Corbett on the case: https://www.youtube.com/watch?v=wAJ4g8RSKX4

Deutsche Version

Hier auf diesem Blog habe ich schon über den unglaublichen Vorgang des Doppellebens von Frano A., dem Oberleutnant der Bundeswehr, berichtet:

Syrien-Flüchtling”: ist hier bei der “Operation Gladio” wohl was richtig “schiefgegangen”?!: https://wipokuli.wordpress.com/2017/04/28/oberleutnant-der-bundeswehr-und-syrien-fluechtling-ist-hier-bei-der-operation-gladio-wohl-was-richtig-in-die-hose-gegangen/

Ausführlich berichten die Medien über seinen rechtsextremen Hintergrund und Gesinnungsgenossen in der Kaserne, wo er stationiert war. Dabei wird geflissentlich übergangen, dass dieses Doppelleben ohne Deckung durch Vorgesetzte nicht möglich gewesen wäre. Übrigens, er_hortete_1000_Schuss_Munition., zumeist aus Bundeswehrbeständen.

Es scheint doch wohl klar, dass dies kein deutsches „Watergate“ ist, sondern dass überlebende „Gladio“-Strukturen dahinterstehen! Nur, das kann die Bundesregierung schwerlich benennen, sonst muss sie wieder erinnert werden!

Andreas Schlüter

https://www.gmx.net/magazine/politik/ermittler-findenin-kaserne-wehrmachts-devotionalien-32309946

Linkliste zu “Gladio”, “NSU”-Morden und den Geheimdiensten: https://wipokuli.wordpress.com/2013/01/24/link-liste-meiner-artikel-zu-gladio-nsu-geheimdiensten-und-Staatsorganen/

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Ein erstaunlicher Vorgang: Am Mittwoch, dem 26. April wurde in Hammelburg ein Oberleutnant_unter_Terrorverdacht_festgenommen. Der Mann hatte sich Ende Dezember 2015 in einer Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen als syrischer Flüchtling registrieren lassen. Er soll nicht wirklich wie jemand aus der Gegend aussehen. Darüberhinaus spricht er kein Arabisch. 2016 stellte er im Januar einen Asylantrag, der genehmigt wurde. Er bezog entsprechende Leistungen und erhielt ein Zimmer in einer Asylunterkunft in einer Asylunterkunft. Naiv mag manch einer denken: der Sold als Oberleutnant hat ihm wohl nicht gereicht! Aber die Geschichte geht weiter. In der “Welt” ist zu lesen:

Am Flughafen Wien-Schwechat geriet der deutsche Soldat ins Visier der Fahnder. Die Pistole Kaliber 7,65 mm war bei Kontrollen aufgefallen. Der Soldat soll versucht haben, sie in einem Putzschacht zu verstecken. Möglicherweise um später damit einen Anschlag zu begehen.

Ja, nun gab es laut “Welt” auch 16 Durchsuchungen in Deutschland, Österreich und Frankreich. In letzterem Land soll der Oberleutnant stationiert gewesen sein. Er wird jetzt verdächtigt, eine schwere “staatsgefährdende Gewalttat”, nach § 89 StGB, vorbereitet zu haben. Plausibel ist tatsächlich, dass dies geplant war. Mit Fingerabdrücken wäre dann “herausgekommen”, dass die Tat von einem “syrischen Asylanten” verübt worden wäre. Übrigens soll der Soldat bisher nicht durch rechtsextreme Verbindungen aufgefallen sein. Wäre es zu so einer Tat und ihrer pseudo-Aufklärung gekommen, wäre das natürlich wahrlich Wasser auf rechtsextreme und “rechts-populistische” Mühlen gewesen!

Was ist plausibel?

Ist es plausibel, dass ein gut situierter Oberleutnant als Einzeltäter mit einer höchst riskanten Operation seine Existenz aufs Spiel setzt? Aber dies könnte theoretisch natürlich sein. Die Frage muss ein Stück vorher ansetzten: ist die Asyl-Geschichte glaubhaft, ohne dass “unsichtbare Hände” daran drehen? Ist es plausibel, dass so ein Doppelleben eines im Dienst befindlichen Offiziers gelingen kann, ohne dass unsichtbare und helfende Hände höher in der Hierarchie eben schützend über den Vorgang gehalten werden?

bw-gladio

Plausibel ist, dass hier eine Gladio-Operation, meinetwegen “Gladio 2.0”, durch die wachsamen Österreicher “vermasselt” wurde. Da konnte man die “Eskapaden” des Oberleutnants nicht mehr unter den Teppich kehren, schöne Schei…!

Man darf auch nicht vergessen, dass die meisten Leute in Polizei und Staatsanwaltschaft ordentliche Arbeit machen wollen. Will man “verdeckte Operationen” des Gladio-Typs unternehmen, dann bracht man “Nester” von Leuten in “Diensten” und Polizei, die “auf zwei Schultern tragen”, werden andere, gewissenhafte Polizisten auf den Plan gerufen, dann wird es “schwierig”. So ist die Geschichte als solche an die Öffentlichkeit gekommen. Ob sie aber je “rückhaltlos aufgeklärt” wird, da muss man seine Zweifel haben, wie der Fall Michèle Kiesewetter gerade wieder schlagend bewiesen hat.

Wenn der Mann mal nicht in der Haft „Selbstmord“ verübt!

Andreas Schlüter

https://www.gmx.net/magazine/panorama/fremdenfeind-falscher-fluechtling-32296518

https://www.tag24.de/nachrichten/frankfurt-am-main-terror-bundeswehr-soldat-leutnant-registrierung-fluechtling-waffe-illegal-243322

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/BRENNPUNKT/Ein-Fremdenfeind-und-falscher-Fluechtling-artikel9891905.php

http://www.augsburger-allgemeine.de/newsticker/Oberleutnant-soll-als-Asylbewerber-getarnt-Anschlag-geplant-haben-id41302462.html

http://www.fr.de/politik/anschlagsplaene-bundeswehr-leutnant-unter-terrorverdacht-a-1267913

http://www.taz.de/!5405118/

Aug in Aug (?) mit dem Monster (1)”: https://wipokuli.wordpress.com/2015/11/18/aug-in-aug-mit-dem-monster-1-der-nsu-prozess/

Hässliche Ereignisse für Frankreich und Deutschland!”: https://wipokuli.wordpress.com/2016/01/11/aug-in-aug-mit-dem-monster-2-wenn-man-diese-nicht-zuhaelt-eine-reihe-haesslicher-ereignisse/

Linkliste zu “Gladio”, “NSU”-Morden und den Geheimdiensten: https://wipokuli.wordpress.com/2013/01/24/link-liste-meiner-artikel-zu-gladio-nsu-geheimdiensten-und-staatsorganen/

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Ein weiterer CDUler hat sich heute einen Karnevalshut verdient! Der CDU-Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter hat heute in der Debatte zum Bundeswehreinsatz in Mali die Sache zum „Feuerwehreinsatz“ erklärt, Donnerwetter! Ja, die “Die Feuerwehr kommt nach Afrika”: https://wipokuli.wordpress.com/2014/02/04/die-feuerwehr-kommt-nach-afrika/

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Sicher, die Feuerwehr kommt nach Afrika, um die Rohstoffe vor den Menschen zu retten, die man vorher systematisch gegeneinander aufgehetzt hat. Wir sind nicht nur im Orwellschen Zeitalter, sondern auf dem Rückmarsch in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts! Und kaum einem fällt auf, dass der Kolonialismus fröhliche Urständ feiert (mit tatkräftiger deutscher Unterstützung):

the-germans-to-the-front

Für geschichtsvergessene Idioten: The Germans to the Front!

Wenn ich hier „humorig“ von Karnevalisten spreche, dann nur, um nicht vor Wut zu explodieren!

Andreas Schlüter

Linksammlung zu meinen Artikeln über Afrika und Nahost: https://wipokuli.wordpress.com/2012/11/16/artikelsammlung-zu-afrika-und-zum-nahen-osten/

Watt ham mer jelacht!” (Was haben wir gelacht!): https://wipokuli.wordpress.com/2017/03/30/watt-ham-mer-jelacht-was-haben-wir-gelacht/

Eine kleine Vorrede

Im November 2006 bin ich damals in die Linkspartei/PDS eingetreten. Mit meiner Hamburger Herkunft hätte der Eintritt über die Linkspartei/WASG vielleicht nahegelegen, aber in Berlin zierte sich die Linkspartei/WASG der Vereinigung zur LINKEn gegenüber. Mit dieser Geschichte des Zusammenschlusses kann ich also praktisch sagen: ich bin also seit fast 10 Jahren Mitglied in DIE LINKE. Immer wieder hat mir besonders die opportunistische Tendenz meiner Berliner LINKEn zu schaffen gemacht, schon damals habe ich mich in der ersten Mitgliederversammlung meines Bezirks Tempelhof-Schöneberg beim Meinungsbild gegen die Fortsetzung der „Rot-Roten“ Koalition ausgesprochen.

Aber Berlin hin, Berlin her, die Bundes-LINKE war (und ist) für mich etwas Anderes und der gehört meine Solidarität. Dennoch, ich muss sagen, ich habe mir damals nicht vorstellen können, wie gewaltig ich mich innerparteilich würde ärgern können. Ich habe es allerdings in weniger als einem Jahr geschafft, meinem Berliner Landesvorsitzenden und dem Landesgeschäftsführer herzlich zuwider zu sein.

Genug mit der „Prahlerei“, und zum Ernst der Sache: ich bin mir nicht sicher, ob ich es schaffen werde, mein zehnjähriges Mitglieds-Jubiläum zu erreichen. Dennoch mache ich meinen Mund immer wieder auf, beziehungsweise greife in die Tastatur (http://tinyurl.com/hh24m9c).

Was lässt mich nun wieder zweifeln, ob ich es schaffen werde, dieses zehnjährige Jubiläum zu erreichen?

Bodo Ramelow: hat er den Schuss nicht gehört oder will er ihn nicht hören?

Seit geraumer Zeit müht sich die US-Machtelite nicht nur, einen Feuerring um Europa zu legen (wobei ihr europäische Regierungen immer wieder zur Hand gehen), http://tinyurl.com/ju3ao3a), sondern auch, einen neuen Kalten Krieg zügig voranzubringen:

Wahnsinn, Kriegstreiberei und Wirklichkeit: die „Methode Reagan“ lebt!“ https://wipokuli.wordpress.com/2016/07/09/kriegstreiberei-und-wirklichkeit-die-methode-reagan-lebt/

Dabei spielt die NATO eine außerordentlich wichtige Rolle. Das Treiben nimmt immer tollere Formen an und es ist Eines klar: wenn der Wahnsinn weitergeht und diese Kräfte es schaffen, die Kriegsflamme anzufachen, dann wird Europa pulverisiert!

Die Soziale Frage ist für die LINKE zentral (oder sollte es zumindest sein), aber ohne Frieden keine Lösung der Sozialen Frage! Die Bedeutung der LINKEn liegt darin, Systemalternative zu sein, sozialökonomisch und friedenspolitisch. Sie hat auch ein Parteiprogramm:

https://www.die-linke.de/partei/dokumente/programm-der-partei-die-linke/iv6-wie-schaffen-wir-frieden-abruestung-kollektive-sicherheit-und-gemeinsame-entwicklung/frieden-in-solidaritaet-statt-kriege/

Hieraus ergibt sich, dass DIE LINKE sich für die Auflösung der NATO einsetzt, zuförderst für den Austritt Deutschlands aus den NATO-Strukturen. Es folgt daraus auch, sich vehement gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr zu stellen, was DIE LINKE auch im Bundestag tut:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/086/1808656.pdf

ramelow

Einen (nicht den einzigen) aber schert das nicht: den „Genossen“ Bodo Ramelow, Ministerpräsident Thüringens. Denn er wittert „Morgenluft“, da könnte doch ein Amt als Bundesminister winken?

Ich rate meiner Partei, an der Nato-Frage diese Koalitionsmöglichkeit nicht unmöglich zu machen„, meint Bodo Ramelow.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/bodo-ramelow-rot-rot-gruen-sahra-wagenknecht-thueringen-nato

Und munter schwadroniert er:

Wir sollten unser Verhältnis zur Bundeswehr klären. Unaufgeregt, ruhig und sachlich. Für mich ist die Bundeswehr als Verteidigungsarmee nötig, für mich sind die Standorte der Bundeswehr in Thüringen wichtig. Und ich finde es nicht in Ordnung, dass die Bundeswehr schlechte Gewehre, schlechte Schiffe und schlechte Hubschrauber hat, aber als Landesverteidigungs- und nicht als Interventionsarmee.“

http://www.rp-online.de/politik/deutschland/bodo-ramelow-pazifismus-ist-nichts-fuer-deutschland-aid-1.5138927

Hat der Mann denn nicht gemerkt, dass die Bundeswehr in der NATO längst zur Interventionsarmee geworden ist? So dumm kann er nicht sein, aber Regierungsbeteiligung ist offenbar wichtiger! Daher:

an der Nato-Frage diese Koalitionsmöglichkeit nicht unmöglich zu machen

http://web.de/magazine/politik/ramelow-linke-rot-rot-gruen-bund-bewegen-31676066

Wie weiland die SPD?

Der „Genosse“ Ramelow möchte fraglos die „Sozialdemokratisierung“ der LINKEn vorantreiben, er würde damit vielleicht sogar in die Geschichte eintreten können, wenn man eines Tages vielleicht auf den Trümmern Europas überlegt, wer „mitgewirkt“ hat: http://www.geschichtsseiten.de/htm/urkatast.htm

Da hat vielleicht sogar der Kretschmann (ehemals Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschland) in seinem im Dezember 2014 dem „Tagesspiegel“ gegenüber abgegebenen Urteil zu Ramelow Recht, wenn wir von der frechen Anmaßung des Olivgrünen hinsichtlich der Bundes-LINKEn mal absehen:

Bei den Bundes-Grünen setzen manche immer noch auf Rot-Rot-Grün nach 2017. Kann man mit den Linken eine Wirtschaftsnation wie Deutschland regieren?

Die Linke ist bundespolitisch derzeit mit Sicherheit nicht regierungsfähig. Sie tut so, als lebten wir noch in einer Nationalökonomie. Wir leben aber in einer globalisierten Welt. Ich halte eine rot-rot-grüne Koalition nach der Bundestagswahl 2017 derzeit für vollkommen ausgeschlossen, auch und vor allem wegen der Außenpolitik. Die Linke hat sich doch mit ihrer prorussischen Position in der Ukraine-Krise in einem Ausmaß desavouiert, das ich nicht für möglich gehalten hätte.

Verbindet Sie nichts mit einem Pragmatiker wie Bodo Ramelow, der als erster linker Ministerpräsident Thüringen regiert?

Die Grünen vertreten eine eigenständige, neue Idee in der Politik, das ist die Nachhaltigkeit. Die Linke ist nur eine radikalisierte Form der Sozialdemokratie, an ihr ist nichts originell, aber auch gar nichts. Der Kollege Ramelow scheint mir eher ein biederer Sozialdemokrat zu sein. Im Kreise der Ministerpräsidenten werden wir sicher vernünftig zusammenarbeiten. Da geht es darum, die Landesbelange zu formulieren und sich im Bund Gehör zu verschaffen.

http://www.tagesspiegel.de/politik/winfried-kretschmann-die-linke-ist-im-bund-nicht-regierungsfaehig/11162070.html

Nun, Kretschmanns Nörgelei an der „prorussischen“ Position der LINKEn könnte vielleicht Ramelows Ohr erreichen und sein „Herz erweichen“, da ginge doch auch noch was! Vielleicht nochmal ein paar flotte Sprüche dazu?

Aber erstmal reichen die freundlichen Worte „zur Truppe“ ja schon mal. Da „scherzt“ man auf einer der LINKEn nicht ganz ohne Grund nicht so freundlich gesonnenen Seite:

Der Ramelow ist ein bisschen schwanger“, http://duckhome.net/tb/archives/14177-Der-Ramelow-ist-ein-bisschen-schwanger.html_1468221737

Ich erwarte allerdings von der LINKEn, den thüringischen Schwadroneur zur „linken Ordnung“ zu rufen und ihn ans Parteiprogramm zu erinnern, auch, wenn Thüringen ein ganz „besonderes Biotop“ ist!

Andreas Schlüter

Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung von der Nazi-Herrschaft. Dem 8. Mai 1945 ging ein unsägliches Morden und Sterben voraus. Massenmord an Zivilisten und millionenfaches Sterben von Soldaten sind zu beklagen und das Ende des deutschen Faschismus ist zu begehen.

Leider sind im Großen und Ganzen die Schwüre aus deutschen Nachkriegsmündern: „von Deutschem Boden soll nie wieder Krieg ausgehen!“ weitgehend vergessen. Der grundgesetzmäßige Boden der „Landesverteidigung“ für die Bundeswehr ist längst verlassen und diese mindestens seit der völkerrechtswidrigen Bombardierung Serbiens zu einer imperialen Eingreiftruppe verkommen! Die SPD und die „Friedenspartei“ der Grünen bringen Stimmen hervor, die sogar noch kriegslüsterner klingen, als sich die Bundesregierung mit ihrer relativen Zurückhaltung in der Libyen-Frage gezeigt hat. Ein trauriges Zeichen, wenn die großen angeblichen „Fortschrittsparteien“ sogar in ihrer „Friedensfähigkeit“ noch hinter reaktionäre und antisoziale konservative Parteien zurückfallen! Aber auch das HARTZ IV-Elend und das endgültige Öffenen der Schleusentore gegenüber der Wirtschaftslobby-Arbeit in Bundesministerien ist ja unter „Rot-Grün“ bewerkstelligt worden.

Hier sei es noch einmal anlässlich des Tages der Befreiung gefordert: strikte Friedenspolitik und strenge Beachtung des Völkerrechts nicht nur gegenüber starken Industriestaaten, sondern auch gegenüber den Staaten der sogenannten „3. Welt“, also speziell in Afrika und dem Nahen Osten! Schluss mit der Wiederauflage von Kononenboot- und Kolonial-Politik!

Vor einem Jahr fiel dieser wichtige Gedenktag des 8. Mai mit der Öffnung des ehemaligen Flughafens Tempelhof in Berlin für die Öffentlichkeit zusammen. DIE LINKE, speziell die Bezirksverbände Berlin Tempelhof-Schöneberg (mein Bezirk) und Berlin Neukölln beteiligten sich in bseonderer Weise daran, den Tag nicht zum „Luftbrücken-Hype“ im Sinne einer Kalten-Kriegs-Orgie verkommen zu lassen, sondern den Bezug zwischen diesem ehemaligen Flughafen und dem Nazi-Wahn sowie dem durch den antifaschistischen Kampf ermöglichten Tag der Befreiung herzustellen. Daher stelle ich hier das Flugblatt zu diesem Anlass ein.

Andreas Schlüter

100508_flugblatt_8_mai

Außerdem ein nachdenklicher Link:

http://das-blaettchen.de/2011/04/nachdenkliches-zum-8-mai-4635.html

 

Heute ist er (noch in zweifelhaften „Ehren“) entlassen worden und der mediale „Gentleman-Minister“ hat die Stelle des „Glamour-Medienstars“ übernommen. Innenminister ist nun Hans-Peter Friedrich (CSU), der sich bei der nur zu berechtigten Empörung der Opposition im Bundestag dazu hinreißen ließ, sinngemäß zu wüten: was die Opposition hier liefere, sei nicht Opposition, sondern eine „Unverschämtheit“. Dabei war ihm sicher selbst nur zu klar, das die wirkliche Unverschämtheit im wahren Wortsinn wohl bei zu Guttenberg lag, auf den schon eine Welle juristischer Konsequenzen zurollt (laut Internetangaben sind allein 80 Strafanzeigen allein nur in Hof gegen ihne eingegangen).

Was trieb die Kanzlerin?

Aber weg von allen feuilletonistischen Betrachtungen hin zu der Frage, warum die Kanzlerin, die von der ganzen Affäre mindestens einen Streifschuss abbekommen hat, so lange so offensiv am Blender festgehalten hat. Da drängt sich die Vermutung auf, dass es in der Tat mit der Funktionalität des „Verteidigungsministeriums“ zu tun hatte. Dabei, so vermute ich, ging es weder um die „gut eingespielte“ Katastrophe in Afghanistan, auch nicht um die Bundeswehrreform und die „Aussetzung“ der Wehrpflicht (die ohnehin nur noch eine Minderheit der Wehrpflichtigen betraf, und keineswegs als „Einschnitt“ mit dem Einschnitt der „Vereinigung“ oder dem Umprogrammieren der Bundeswehr auf imperiale Kriegspolitk zu vergleichen ist) und die von zu Guttenberg eher schlampig vorbereitet wurde, sondern es ging um die „Aufgaben“, die sich offenbar die Bundesregierung in der Nordafrikanischen Entwicklung zuzieht.

Die akuten „Aufgaben“ der Bundeswehr

Eindeutig planen die Strategen des Westens (in erster Linie die USA) das „Gegenfeuer“ (siehe Artikel „Gegen Feuer mit Feuer), an dessen Entstehen der Westen hochgradig beteiligt war, in vollem Umfang und schleichend militärisch auszunutzen. Man hat Gaddafi kräftig ausgestattet, ihn in seine „Weltkriegsstrategie gegen den Islamismus“ eingebunden, was er auch jetzt noch mit seinen histerischen Hinweisen auf Al-Qaida dokumentiert (vielleicht hat man ihm in der Vergangenheit auch ein paar geplante Anschläge des Popanz vorgespielt). Natürlich reagiert der heutige Sonderling nun wild auf das Verhalten seiner „neuen“ Freunde, was für eine wunderbare Ausgangslage!

Auch deutet Vieles darauf hin, dass man rückwärtsgewandte Kräfte (mit nostalgischen Sympathie-Anwandlungen für den ehemaligen König Idris) ermutigt hat. Dies mischt sich mit dem überaus berechtigten Aufbegehren großer Bevölkerungsteile und bietet wirkungsvolle Ansatzpunkte für die Ausdehnung der Einmischung. Schon finden Operationen der Bundeswehr in Libyen statt (deren Legitimation als „Palamentsarmee“ mir zweifelhaft erscheint).

Worum es wohl wirklich ging

Da war der ausgewiesene „Transatlantiker“ zu Guttenberg fraglos zwar nicht völlig unverzichtbar, aber ein Ministerwechsel bedeutet schon einigen „Sand im Getriebe“, auch, wenn de Maizière durchaus schon bewiesen hat, dass er amerikanische Spiele brav mitmacht (er hat uns mit einer US-Geheimdienst-„Ente“ in jedem Sack eines Wehnachtsmannes eine Bombe vermuten lassen). Es besteht nun die „Gefahr“, dass das Ministerium in einer Phase der internen Verunsicherung seine „Aufgaben“ im westlichen Spiel nicht reibungslos wahrnehmen kann. Oder es können gar „Lecks“ entstehen, denn Ministerwechsel führen auch zu weiteren Reibungen, da es Ministerialbeamte gibt, die glauben, es sei egal, „wer unter ihnen Minister sei“, und dann eines Anderen belehrt werden.

Vor diesem Hintergrund scheint es der Kanzlerin sogar egal gewesen zu sein, dass die verschleppte zu Guttenberg-Affäre nicht unbedeutende „Kollateralschäden“ für den Wahlkampf nach sich ziehen könnte. Und die anklagenden Worte von der angeblichen „Heuchelei“ der letzten Tage, die eher Verzweiflung über die eigene vergebliche Taktiererei ausdrücken, werden ihr auch noch auf die Füße fallen. Aber für eine Kanzlerin „Angie“ ist es letztlich wichtiger, „weltpolitischen Gleichschritt“ mit dem großen Bruder zu halten. Sie muss das Prinzip der „begrenzten Souveränität“ noch ganz gut aus Breschnew-Tagen kennen!

Andreas Schlüter