Though Wanting in a Number of Aspects: a Cineaste Highlight, „Things to come“

Veröffentlicht: August 31, 2016 in Kunst, Literatur, Politik
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A few weeks ago I came across the film „Things to Come”. It was released in February 1936 and based on H. G. Wells’s´ book „The Shape of Things to Come”, published in 1933. The plot was also written by Wells.

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In a way the book as well as the film are somehow prophetic as far as they predicted the outbreak of World War II, including lots of atrocities. It predicted a decades long war. This missed the reality if we don´t take the Cold War as a continuation of WWII. The film is after all somehow Eurocentric in portraying the further future, though Wells was by no means a racist. Illusionary is the prediction of the „Airmen´s“ later rule for the good of the world.

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The vision of a „World Government“ got perverted by reality into the attempt of the US Power Elite to rule the world in favor of themselves.

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Additional to the prediction of WWII the film is also outstanding by its special effects being already produced in 1936.

See the film:

https://www.youtube.com/watch?v=atwfWEKz00U

The film inspired me to turn to H. G. Wells again. He was an outstanding influential author inspiring many other writers. In deed he was a remarkable personality!

Andreas Schlüter

The Shape of Things to Come“ as an ebook:

http://gutenberg.net.au/ebooks03/0301391h.html

https://www.soziologie.uni-freiburg.de/personen/leanza/leanza-die-geschichte-des-kommenden.pdf

Kommentare
  1. Tony sagt:

    Hallo Andreas,

    danke für die Erinnerng an H.G. Wells. War damals als junger Mensch begeistert. Inzwischen weist die Geschichte der Gegenwart immer deutlicher in die Zukunft. Ich sehe H. G. Wells heute anders.

    Ich glaube, ich sehe auch die Grenze zwischen Literatur und Geschichte und Historizität anders als Matthias Leanza, daher mein Kommentar.

    Matthias Leanza: „To what extent does future itself have a history?“
    Und weiter:
    Matthias Leanza: „Der vorliegende Aufsatz teilt eine gewisse Faszination für die Geschichte der Zukunft, wenngleich die folgenden Ausführungen diesseits der Grenze zur literarischen Welt verbleiben.“

    Es geht, wie im Untertitel steht, um die „Historicity“, also die „historical actuality“ of the „history of the future“, ein Begriff, der auch von Autoren im Subgenre der „speculative“ oder „science fiction“ verwendet wird.

    Zu den beiden Aussagen von Matthias Leanza:

    Mein Dozent für Geschichte in Oxford (Roger Griffin) Anfang der 1980er Jahre, an die deutschen Studenten gerichtet, wies darauf hin, daß das Fach nicht wie in Deutschland Geschichtswissenschaft heißt, sondern History, und er sprach es aus als „his story“.

    Die andere Frage ist also: To what extent does the past have a history (die nicht „his story“ ist)?

    Eine Geschichtsschreibung, die sich „literarisch“ nennt und sich als solche zu erkennen gibt, kann lehrreich und unterhaltend sein. Wir alle wissen, daß 30 Schüler vom selben Ausflug 30 verschiedene Aufsätze schreiben.
    Die Realität ist aber so, daß „Geschichte von den Siegern geschrieben“ wird. Der Lehrer hat die Möglichkeit, Thema und Ergebnis vorzugeben. Auch – und gerade – hinter Wissenschaftlichkeit ist die Grenze zur literarischen Welt leicht zu verbergen und Fiktion als Fakt zu „weihen“.

    H.G. Wells ist selbst Geschichte, also „Gegenstand“ von „his story“. Er selbst bezeichnete sich als „socialist“. Er hielt den „world state“ für unvermeidlich. Er meinte, progressive Führer müssten „liberale Faschisten“ sein. Zu Galton meinte er:…. „It is in the sterilisation of failure, and not in the selection of successes for breeding, that the possibility of an improvement of the human stock lies“. Er war in seinen Äußerungen kein Rassist. Er zog in Betracht, daß es keine schlechte Idee wäre, den Menschen durch eine andere Spezies zu ersetzen. Er war begeistert von „rejuvenation“. Und er war ein Verfechter der „human rights“. Was wissen wir von H.G. Wells, was nicht „his story“ ist? Was jenseits der Grenze zur literarischen Welt ist?

    Geschichte wird von denen geschrieben, welche die Macht haben. Die auch die Macht haben, zu sagen, Geschichte wiederhole sich nicht.

    Die Frage ist, ist die Historizität von Vergangenheit, Gegenwart (Zeitgeschichte) und Zukunft nicht immer „his story“?

    Wird die Geschichte von H. G. Wells geschrieben? Welche? Welcher H. G. Wells? Jetzt gerade?

    • Schlüter sagt:

      Danke für diesen gedankenvollen Kommentar! Ja, in der Tat war Wells eine sehr vielschichtige Persönlichkeit. Wells und Huxley sind fraglos als die „Väter der Social SF“ zu bezeichnen. Beste Grüße

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