Berlin, Saarstraße 3: gehen die merkwürdigen elektronischen Spiele weiter?

Veröffentlicht: Mai 3, 2015 in Politik, Wissenschaft
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Möchten Sie angesichts der bedrohlichen elektronischen Entwicklung sowohl in der Ausspähung als auch in der Manipulation durch Geheimdienste in Ihrer Umgebung eletronische Geräte, die offenkundig nicht dem durch ihre äußere Gestalt vorgeschützten Zweck dienen, haben? Ich tippe auf die Antwort: „Nein“! Sehen Sie, ich auch nicht!

Begonnen hat das „Spiel“ am 4. August 2014, während der Zeit, als wir wegen einer Sanierung unserer Wohnung woanders wohnten, aber zwischenzeitlich nach dem Fortschritt der Arbeiten schauten. Da fand sich eines Tages dies im Garten vor dem Schlafzimmerfenster der Eigentumswohnung meiner Lebensgefährtin:

zuleitung

Äußerlich als Wettermessgerät erscheinend, war das Gerät eigenmächtig aufgestellt ein Ärgernis. Am nächsten Tag konfrontierten wir den Aufsteller, einen der beiden Eigentümer der über uns liegenden Wohung.

Zum Einen war er ohne die Zustimmung der übrigen Wohnungsbesitzer (ohne Frage noch Ankündigung) schlichtweg nicht zur Aufstellung berechtigt. „Korinthen-Kacker“, mögen da einige denken, aber so einfach ist das nicht, erst recht nicht, nachdem wir mit dem Aufsteller geredet hatten.

Auf die Frage, wer ihm die Aufstellung des Gerätes im Garten (der Gemeineigentum ist) erlaubt hätte, kam die Antwort „ich selbst“. Auf die Frage, ob er das im Kontakt mit einem meteorologischen Institut getan hätte: „nein“. Auf die Frage, ob er Hobby-Meteorologe sei: „nein“. Er habe das Messgerät privat gekauft. Er müsse sich auch nicht rechtfertigen! Übrigens war das Geräteschild an dem Apparat entfernt.

Nun muss man hinzuziehen, dass die Messung durch solche Geräte nur Sinn zur lokalen, regionalen oder weiträumigen Wettererfassung macht. Das bedeutet, dass ein einzelnes solcher aufwendigen Geräte eigentlich reiner Unfug wäre, insbesondere für jemanden, der mit Meteorologie rein gar nichts zu tun hat.

Wir bestanden daher auf der schleunigen Entfernung, was auch noch am Nachmittag geschah. Am nächsten Tag war auch der Mast verschwunden. Gut, möchte man denken, damit hat es sich! Aber weit gefehlt. Zweieinhalb Wochen später schaute ich in den Hintergarten, und siehe da, nun befand sich ein ähnliches, aber kleineres Gerät am Fenster über unserem Schlafzimmerfenster.

neue-installation

Und kurze Zeit später hatte es „Zuwachs“ bekommen, durch einen ähnlichen Apparat am gleichen Tragarm:

neues-geraet

Diesmal konfrontierte ich die Eigentümer nicht, aber schrieb wieder einen Artikel über den Vorfall auf meinem Blog: http://tinyurl.com/njwhzp4

Wenige Tage später war dann erstaunlicherweise auch diese neue Installation wieder verschwunden: http://tinyurl.com/prllpwj

Routinemäßig schaue ich seither immer wieder in den Hintergarten, um nun, am Donnerstag, dem 30. April, erneut so ein Gerät zu entdecken!

 new-installation-1

Warum nur dieses Misstrauen?

Das Sprichwort sagt: wenn es aussieht wie eine Ente, läuft wie eine Ente und quakt wie eine Ente, dann ist es eine Ente. Damit möchte sich jemand beruhigen, der nicht versteht, dass, wenn jemand wirklich meteorologische Ambitionen und deswegen solche Installation aufgestellt hätte, dieses glaubhaft zu erklären ein Interesse haben würde. Hier war nichts davon zu spüren. Auch ein Nachbarschaftsstreit, der barsches Verhalten erklären könnte, lag nicht vor. Vorliegt eine Ente, die sich letztlich nicht wie eine Ente verhält! Es kommt der Verdacht auf, dass die äußere Erscheinung der Geräte ein Fake sei, zumindest die Aufstellung keine meteorologischen Zwecke verfolgen möge. Eine weitere Merkwürdigkeit: meine Lebensgefährtin hat den anderen Wohnungseigentümer bei einer Eigentümerversammlung noch einmal auf die merkwürdigen Vorkommnisse angesprochen, worauf dieser sinngemäß spitz antwortete: glauben Sie, da hätte jemand eine Kamera darin versteckt? (solchen Blödsinn hatte niemand unterstellt), dann wörtlich hinzufügte: „und ich schon gar nicht!“ Das allerdings war eine sehr merkwürdige bezeichnende Aussage, hat sich da jemand verplappert?

Fragen, die ich mir stelle

Könnte es sich um eine irgendwie gegen mich gerichtete Attacke handeln? Die Frage ist nicht absurd, wenn man meinen Blog kennt. „WiPoKuLi“, Wissenschaft, Politik, Kultur und Literatur, ja, aber das meiste ist Politik. Hier finden sich politische Analysen, die einer Seite bestimmt nicht schmecken: dem US-amerikanischen Machtapparat! Und ich habe schon merkwürdige Dinge erlebt: http://tinyurl.com/ng64zju

Im letzten Sommer war mein Labtop für 10 Tage außer Gefecht gesetzt. Oder ich fand solche Meldungen:

sonderbare-meldung

Da mag manch einer denken: „der Mann ist größenwahnsinnig!“ Wirklich? Gerne wird ausgiebig über die Stasi berichtet und über ihre Repressions- und Manipulationsmittel. Filme wie „das Leben der Anderen“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_der_Anderen) sind hochbeliebt. Der Stasi traut man alles zu. Lehrreich wäre es, sich die Frage zu stellen, ob die ganze ja nun nochmal zutage gekommene Spionierei der NSA und ihrer „Töchter“ reines „Spannertum“ sei, oder ob sich nicht auch daran handfeste Aktionen anschließen könnten. Man frage sich, ob die US-Machtelite nicht sowohl noch weit mehr Mittel als das marode DDR-Regime damals hat, und man frage sich, ob sie nicht noch weit mehr zu verlieren hätte! Da wird auch so ein analytischer Internet-Schreiberling wie Andreas Schlüter als Gefahr gesehen, zumal, wenn er im Monat April den bestbesuchten Monat auf seinem Blog hatte, mit 4697 Zugriffen.

Ja, ich mache mir so meine Gedanken, und dass die beschriebenen „Aktionen“ etwas mit Attacken zu tun haben könnten, kann ich wirklich nicht mehr ausschließen, egal, ob es sich um Lauschangriffe, elektronische Störangriffe durch „Jammer“, gar Mikrowellenattacken, oder aber auch nur psychologische Versuche zur Verunsicherung und Destabilisierung handelt.

Eines ist sicher, der Apparat wird wieder verschwinden müssen!

Andreas Schlüter

Fortsetzung mit neuesten “Entwicklungen”: https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/08/berlin-saarstr-3-neuigkeiten-nicht-nur-zum-lachen/

Links zum Thema:

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Gesellschaft/Intimsphaere/News/89861.php

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40606629.html

http://www.totalitaer.de/waffentechkurio.htm

http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Mikrowellenstrahlung-Kronjuwelen-der-Geheimdienste/forum-260632/msg-23819178/spm-eNqrViosTS2qVLJSys3MLsovT83JSc1T0lEqLk5NLgGKGgLZ-WlpxakgjoFSLQCUfQ-A185cf5/read/

http://www.medizinfo.de/umweltmedizin/bereiche/strahlung.htm

https://wipokuli.wordpress.com/2014/03/11/zufall-oder-big-brother-strafe-muss-sein/

Meine Artikel zu den USA: https://wipokuli.wordpress.com/2014/02/17/link-liste-meiner-artikel-zu-den-usa/

My articles on the USA: https://wipokuli.wordpress.com/2014/02/13/list-of-my-articles-on-the-usa/

Kommentare
  1. […] den „dicken Klopper“ (der ursprünglich dreist an einem Mast im Garten aufgestellt worden war, https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/03/berlin-saarstrase-3-gehen-die-merkwurdigen-elektronischen-&#8230😉 an den weiter dort befindlichen Tragarm […]

  2. oconoger sagt:

    Ich persönlich muss sagen, ich hätte mir die Gerätschaften erstmal ordentlich angeschaut. Das war spätestens bei dem Satz mit der Kamera doch ziemlich auffällig.

    Oder ein Versuch sich das Gerät erklären zu lassen wäre auch eine Variante gewesen.

    So oder so hätte man raus gefunden was der gute so wirklich macht.

    Gruß
    Dein Oco

    • Schlüter sagt:

      Danke für den Kommentar! Das Problem war, dass nur das erste Gerät im Garten stand, die weiteren hingen oben am Fenster. Nach Sinn und Zweck hatten wir ja schon gefragt und keine befriedigende Antwort erhalten. Dafür heute morgen dies: https://wipokuli.wordpress.com/2015/05/08/berlin-saarstr-3-neuigkeiten-nicht-nur-zum-lachen/
      Ein schönes Wochenende & beste Grüße

      • oconoger sagt:

        Wozu gibt es Leitern? …😉
        Jetzt aber ernsthaft. Ich glaube ich wäre nicht so ruhig geblieben wie du. Bei mir wäre wahrscheinlich ein Elektronik-Kleinkrieg daraus entstanden.

        Gruß
        Dein Oco

    • Schlüter sagt:

      Ich glaube, es gibt immer noch eine ganz gute Möglichkeit, durch Netzöffentlichkeit solche Sachen zu bekämpfen. Offenbar hat es ja auch Wirkung gezeigt. Sollte mein genereller Verdacht richtig sein, gäbe es im Haus sowieso noch weitere Dinge, an die ich ohnehin nicht herankäme. Spielt sich dort das ab, was ich für möglich halte, würde es durch die entstandene Bekanntheit durchaus gestört. Nochmals beste Grüße

  3. […] Berlin, Saarstraße 3: gehen die merkwürdigen elektronischen Spiele weiter? […]

  4. Gast sagt:

    Mögen die elektronischen Spiele beginnen!

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