Vortrag: Der Kongo und die Zwischenseenregion, das große Verbrechen

Veröffentlicht: Juni 9, 2013 in Politik
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Einladung zum Vortrag im Afrikahaus

Donnerstag, den 13. Juni, 19:00 Uhr

lumumba

Patrice Lumumba, Märtyrer des Afrikanischen Freiheitswillens

Seit dem „Privat-Kolonialismus“ Leopolds II. von Belgien im Kongo bis heute sind den westlichen Machenschaften mindestens zwanzig Millionen Menschen im Kongo zum Opfer gefallen. Der Kongo hat zuerst mit Elfenbein für den Luxus der Reichen im Westen bezahlt, bald aber mit Kautschuk für Reifen und Isolierungen für westliche Mobilität und (auch mit Kupfer) für Elektrifizierung geblutet. Sein Uran hat erst den Zweiten Weltkrieg beendet und dann den Kalten Krieg befeuert. Gold, Diamanten haben zu weiterer Kapitalakkumulation beigetragen. Seit geraumer Zeit blutet der Kongo durch sein Coltan für das westliche Informationszeitalter.

Es ging mit Sklavenarbeit unter Leopolds Schergen los und ist heute wieder bei durch Warlords (die von Ruanda und Uganda für den Westen gesteuert werden) organisierte Sklavenarbeit gelandet. Ein Land, das, wenn man es ließe, durch seine Rohstoffe weit reicher als Saudi-Arabien sein könnte, wird systematisch versklavt. Der Kongo ist das „Herz“ Afrikas, aber auch das Symbol dafür, was der Westen für den Kontinent „vorgesehen“ hat!

http://www.afrikahaus-berlin.de/c_3_0_0.php?PHPSESSID=mi1vg8aqnvhls8gqnmteas61s2 – 2. Termin im Juni

am Donnerstag, dem 13. Juni im Afrikahaus in der Bochumer Straße 25, 10555 Berlin

adress-of-afrikahaus

Andreas Schlüter

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