Hugo Chavez tot! Ich stelle eine Frage

Veröffentlicht: März 5, 2013 in Politik
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Heute ist Hugo Rafael Chávez Frías gestorben, der Millionen von Menschen besonders in der südlichen Hemisphäre Hoffnung gab! Es ergibt sich aus Geschichtskenntnis, dass mir eine Frage in den Sinn kommt: hatte „Big Brother“, der US Geheimdienstapparat seine Hand im Spiel? Nennt mich nicht verrückt! Diese Kreise liebten Chavez nicht mehr als sie Lumumba geliebt haben. Damals hat die CIA den „Chemie-Spezialisten“ Sidney Gottlieb mit tödlichen Substanzen in den Kongo geschickt, um „das Problem zu lösen“, was dann allerdings auf andere Weise geschah (Tim Weiner, „CIA, die ganze Geschichte“, 2008, S. 226). Auch viele US-Anschläge auf Castro sind geschichtsnotorisch.

Und noch eine Frage: sollte Arafats Tod nicht noch einmal untersucht werden? Vor Monaten wurden die Proben entnommen, bisher keine Resultate!

Andreas Schlüter

Kommentare
  1. Alexander sagt:

    Hallo Andreas,

    ich war ebenfalls geschockt und traurig, als mich diese Nachricht letzte Woche erreichte, zumal kurz zuvor (Mitte Februar) noch das Foto von seinem Krankenbett kursierte, mit seinen Töchtern, wo vom „besten Weg zur Genesung“ die Rede war.

    Eine Krebserkrankung lässt sich bestimmt auf vielfältige Weise auslösen, im Falle Chavez war die Krankheit wohl aber eher multimodal bedingt, vor allem aber psychisch -> die systematische Verleumdungsarbeit der politischen Gegner und ihrer Presse im In- und Ausland, die (nicht erst nach dem gescheiterten Putsch) leider völlig berechtigte permanente Angst um sein Leben, ginge wohl jedem anfangs gesunden Menschen früher oder später an die Substanz, so dass die CIA gar nicht mit irgendwelchen Giften nachhelfen müsste. – Was nicht ausschließt, dass sie es nicht zu irgendeinem Zeitpunkt doch getan haben !

    Requiescat in pace, Compañero Chavez !
    Dein Kampf für einen demokratischen Sozialismus des 21.Jahrhunderts war und ist unser Kampf und muss weitergehen, muss fortgeführt werden ! – Wofür Nicolás Maduro hoffentlich demnächst sorgen wird…

    Beste Grüße,
    Alexander

  2. Schlüter sagt:

    Eben, schon sehr lange! Man ist geneigt zu fragen, ob die Rechercheure noch leben (nur mal so, nicht allzu ernst gemeint)? Oder hat man ihnen gesagt, dass die Veröffentlichung des Ergebnisses verantwortungslos wäre, da sie zu vielen Toten mehr führen würde? Oder haben sich die Medien kartellmäßig geeinigt, nicht verlautbaren zu lassen? Ja, ich glaube, wir sind beide ratlos! Herzliche Grüße

  3. Arafats Proben sind, soweit ich lese, auf verschiedene Untersuchungsteams verteilt worden. Eines davon in der Schweiz. Das sollte eigentlich dafür sorgen, dass das Ergebnis irgendwann rauskommt. Allerdings wirklich schon recht lange her. Bei CSI Miami kriegen die sowas übern Mittag hin.

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