Zum Jahrestag des Breivik-Massakers: und ist´s auch Wahnsinn hat es doch Methode?

Veröffentlicht: Juli 22, 2012 in Politik
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Ein Jahr ist es her, dass Anders Breivik (http://de.wikipedia.org/wiki/Anders_Behring_Breivik) sowohl ein spektakuläres Bombenattentat in Oslo mit acht Todesopfern als auch auf der Insel Utøya ein Massaker an vorwiegend jungen Menschen mit 69 Todesopfern verübte. Zu den merkwürdigen Begleitumständen wie der Tatsache, dass professionell gemachte heroisierende Fotos von ihm angefertigt wurden und dass er an eine Polizeiuniform kam, dass er sich mit „Lehrmeistern“ aus dem Umfeld einer dubiosen Loge brüstete, ist medial aus den Polizei-Ermittlungen und dem Gerichtsverfahren kaum etwas bekannt geworden. Die Fragen kreisen vornehmlich darum, ob er „verrückt“ sei oder nicht. Psycho-Kaffesatzlesereien ersetzen die wichtigen Fragen nach dem politischen Hintergrund des Geschehens im Sinne möglicher Beeinflussungen des Täters. Praktisch ist all das, was an Fragen schon kurz nach der Tat auf dem Tisch lag, unberücksichtigt geblieben (http://tinyurl.com/7vx6yyc).

Erneute Wahnsinnstat

Fast genau aufs Jahr nach dem Norwegen-Attentat fand nun in den USA eine ähnlich dubiose Tat statt, auch gegen Menschen, mit denen der Täter nichts zu tun hatte, gerichtet (http://tinyurl.com/bnabvte). Zwar hat der Täter, der 24-jährige James Holmes, kein rechtsradikales „Rechtfertigungsgebäude“ präsentiert, aber es gibt eine sonderbare Parallele. So wie der schwerbewaffnete Breivik sich widerstandslos der Polizei ergab, hat das auch Holmes praktisch gemacht. Ja, er hat sogar die Polizei über die exzessiv zur Menschenfalle ausgebaute Wohnung informiert. Von Amokläufern des gängigen Typs kennt man die Taten fast als kollektiven Selbstmord, sie fallen in der Regel den Auseinandersetzungen selbst zum Opfer oder erschießen sich gar selbst. Hier scheint eine merkwürdige Spaltung vorhanden zu sein, eine sonderbare Unterwerfung unter die „Macht“. Das könnte man eben so deuten, dass es etwas gibt, was sie als „Herrn“ anerkennen. Dies scheint ein sehr wichtiger Punkt zu sein, der den Gedanken an eine Steuerung von außen nahelegt. Eine weitere Parallele scheint in einer langen Vorbereitungszeit zu liegen, die bei Holmes Tat sicher nicht die von Breivik erreicht. Aber auch hier kann man vermuten, dass solche Vorbereitungsdauer mit einer irgendwie gearteten Unterstützung leichter vorstellbar ist.

Methode?

Im Falle von Holmes sticht allerdings hervor, dass Fotos – im Gegensatz zu Breivik – den besonderen Eindruck von Harmlosigkeit und Freundlichkeit vermitteln, dazu hat er sich durch das Färben seiner Haare „verwandelt“, wozu Breivik immerhin für die Fotos martialische Outfits und für die Tat eine Polizeiuniform brauchte. Angesichts der aus der Geschichte der USA bekannten Experimente zur Verhaltensmanipulation (http://tinyurl.com/blflt8l, http://tinyurl.com/d59r6zj) und den nun durchaus bekannten Praktiken der „Strategie der Spannung“ (Gladio, http://tinyurl.com/2waqnf ) ist die Frage nicht abwegig, ob hinter dem „Wahnsinn“ dieser Täter nicht ausgeklügelte Manipulationen stecken. Nur auf den ersten Blick erschiene dies für eine Tat innerhalb der USA – wenn man den „Militärisch-Industriell-Geheimdienstlichen Komplex“ verdächtigen wollte – abwegig. Nicht alle solche Aktionen müssten „Operationen unter falscher Flagge“ gegen die islamische Welt, Russland oder China sein. Die Strategie der Spannung lässt solche Gedankenspiel auch zugunsten der Einschüchterung der eigenen Bevölkerung und zu ihrer Hörigkeit der Obrigkeit (von der sie Schutz wollen) gegenüber zu, oder als schlichtes Experiment zu. Wer seine eigenen Soldaten zu Testzwecken Atombombenexplosionen aussetzt, würde auch vor so etwas nicht zurückschrecken. Dass der Mann Neurowissenschaft studiert hat und ihn in ein Feld brachte, in dem verborgene Experimente Gang und Gäbe sind, ist ein weiterer Punkt.

Keine voreiligen Schlüsse

Es sollen hier keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, es sollte aber auch keine Begrenzung der Denkmöglichkeiten geben. Und jeder Glaube, so etwas würden „die da oben“ nie machen, muss nach den geschichtlichen Erfahrungen (z. B. http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Northwoods) als naiver Kinderglaube belächelt werden. Im Falle Breiviks ist nicht viel geschehen, um solche Spekulationen wirklich auszuräumen, denn derartige Fragen sind nicht einmal wirklich gestellt worden.

Es ist hier vielmehr dem Mainstream-Journalismus zu misstrauen, dessen historisches Gedächtnis die Dauer eines halben Jahres kaum zu überschreiten scheint. Dieser Journalismus plappert schon wieder fröhlich von dem möglichen Einsatz von Gas durch die syrische Regierung: „Massenvernichtungswaffen“, über die uns die US-Außenministerin uns sicher bald informieren wird, so wie es Colin Powell vor der UN über die Massenvernichtungswaffen Saddam Husseins „informierte“!

Andreas Schlüter

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