Sommerliche Zwischenbemerkung: Merkwürdige „Gegensätze“, Schador und Busenshow

Veröffentlicht: Mai 27, 2012 in Politik
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In der derzeitigen Atmosphäre der Islamhetze erscheint es notwendig, wieder einmal darauf hinzuweisen, ja, die Verhüllung einer Frau ist Symbol des Besitzanspruches eines Mannes auf sie. Vom Islam in bestimmten Varianten geprägte Gesellschaften und Teilgesellschaften haben mit diesem Problem zu kämpfen.

Die „andere Seite“, nämlich diese Gesellschaft im Mainstream, sollte sich nicht zu sehr aufs hohe Ross setzen. Die dominierende westliche Kultur der weitgehenden Enthüllung von Frauen (so, wie das auch bei kräftiger Sommerwärme kaum ein Mann täte), hat genauso mit männlichem Besitzanspruch auf die Frau zu tun. Sie symbolisiert den kollektiven männlichen (zumindest optischen) Besitzanspruch auf die Frau. Diese gesellschaftlichen Bräuche, die Frauen auch noch einem gnadenlosen Konkurrenzkampf aussetzen, sind um nichts „emanzipatorischer“, sondern ähnlich entwürdigend!

Sagt einer, der den Anblick von Frauen außerordentlich schätzt.

Andreas Schlüter

Kommentare
  1. klaus janich sagt:

    hallo! andreas!

    das wetter zu pfingsten war herrlich. ich hatte genug muse über deinen artikel nach zu denken. irgend etwas hat mich daran sehr verstört. war es das pauschalurteil, die schwarzweissmalerei, was ich von dir nicht gewohnt bin?
    ich frage mich: wer spielt da eigentlich mit wem? böse formuliert: wer manipuliert da wen?
    beim thema mode sind wir natürlich sofort beim thema moral. „die in einem land vorherrschende moral ist immer die moral der ökonomisch herrschenden“ (karl marx). wohl eine binsenweisheit. natürlich ist mode gleich zu setzen mit kleiderordnung = ständeordnung = sozialordnung.
    es geht also um machtdemonstration. mir fällt auf, das die damen der oberschicht einen enormen aufwand bei der kleidung betreiben. wer manipuliert da wen? apropo damen der oberschicht:
    diese sind ggf „parasiten am körber der parasiten“ (rosa luxemburg).
    ich kann da von männermacht weit und breit nichts entdecken.
    es gehört allerdings zu den machtinteressen der „damen+herren da oben“ die „männer+frauen da unten“ gegeneinander aufzuhetzen. getreu dem motto: teile und herrsche.
    …………..kann es sein, lieber andreas, das du altfeministischen geschwätz aufgesessen bist? dieser feminismus war nie und nimmer eine frauenbewegung, sondern klar eine interessenvertetung derer da oben. oder war die 68iger studentenbewegung etwa von den arbeiterinnen geprägt?
    …….dies alles bedenkend war es mir ein vergnügen, das spiel der geschlechter zu betrachten. selbstbewusste frauen, die sich ihrer schönheit bewusst sind und diese auch spielerisch einsetzen.
    männer, das leben ist wunderbar !!!

    mit sozialistischen grüssen! klaus janich

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