DIE LINKE: Bartschisten, kapiert es endlich!

Veröffentlicht: Mai 6, 2012 in Politik
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Pausenlos haben die „Realos“ in der LINKEn vom Schlage Bartsch, Ramelow & Pau versucht, den Genossinnen und Genossen einzureden, wie wichtig es sei, von den kommerziellen Mainstream-Medien die Etiketten „koalitionsfähig“ und „regierungsfähig“ verliehen zu bekommen, und sich konform zum bestehenden gesellschaftlichen System (des entfesselten Neoliberalismus´ und des realen Imperialismus´, speziell des „Menschenrechts-Imperialismus´“) zu verhalten. Die bestehenden Netzwerke der Funktionsträger aus dem „Forum Demokratischer Sozialismus“, die weder viel mit (innerparteilicher) Demokratie noch mit Sozialismus zu tun haben, haben alles dafür getan, dass „Ruhe im Karton“ herrscht.

Nun haben wir den Salat! Schleswig-Holstein futsch! Nordrhein-Westfalen wird ähnlich verlaufen. Die letzte Umfrage der „Forschungsgruppe Wahlen“ vom 30.4. bis 3.5. sagt für uns dort 3% und für die Piraten 8% voraus! Im Bund ergibt die Forsa-Umfrage vom 2.5. für uns 8% und für die Piraten 11%!

Es bleibt nur ein Schluss, wenn die Linke nicht mehr in ihrer radikalen Position gegen die gesellschaftlichen Zustände wahrgenommen wird, dann geht das Panier an die (weitgehend konzeptlosen) Piraten über!

Wir brauchen ein „Rotes Piratenschiff“! Und: Oskar, zurück auf die Kommandobrücke!

Andreas Schlüter

Kommentare
  1. mullus sagt:

    Denken wir mal anders:
    Warum nicht die westd Linke mit den Piraten vereinen, so kann das nicht weiter gehen!
    Gegen die Medien wird die 5 %-Hürde ein unüberwindliches Hindernis.
    Und die Linke (PDS) in den FNL ist jetzt genug gefestigt und kann selbständig in den BT einziehen!
    Ohne den Ballast der (west) Fundis geht da auch sicher noch mehr.
    Hingegen in den Alten Ländern könnten die Fundies ihre Ideen bei den Piraten mit einbringen.
    Was spricht eigentlich dagegen?

    • Schlüter sagt:

      Bis jetzt spricht Einiges dagegen. Aber, wenn die Bartschisten in der LINKEn obsiegen sollten, dann würden wohl die Linken in der LINKEN die Dinge neu überdenken müssen. Ob man aber die Piraten zu roten Korsaren machen kann, da muss man bisher doch seine Zweifel haben! Die nächsten Wochen werden viel entscheiden!
      Andreas

      • mullus sagt:

        Hallo Andreas,
        hat sich die Hype um die Piraten erstmal gelegt, sind sie auch nur eine Partei, die an der Grenze zur Existenz knabbert.
        Und so weit liegen wir in Teilen nicht auseinander.
        Zumal die Piraten offen sind, rate ich schon mal zur Zusammenarbeit.
        Man wird sehen wie gross die Übereinstimmung sein kann.
        Die Konkurrenz ist gross, und der frühe Vogel fängt den Wurm!

      • Schlüter sagt:

        Ich stimme darin überein, dass man das „erstrebte“ Spiel der Macht und der Medien nicht mitmachen sollte. Man würde uns gerne in eine Totalfeindschaft zu den Piraten locken. Sie werden benutzt, um uns klein zu kriegen, aber das ist ihnen nicht anzulasten. Vielleicht könnten sie an manchen Stellen sogar mehr Mut als wir haben, z. B. nach den „verborgenen“ Grundlagen der bundesdeutschen Politik, der eingeschränkten Souveränität („Gladio“) zu fragen. Zumindest Teile der Piraten kann man wahrscheinlich als strategische Verbündete sehen, aber insgesamt werden sie sich wohl auch als manipulierbar zeigen. Es wird jedenfalls interessant.
        Andreas

  2. klaus janich sagt:

    hallo andreas !

    dein appell an die vernunft wird ungehört verhallen.
    die „realos“ werden jedwede kritik in einer art schockstarre über sich ergehen lassen
    — und dann weitermachen als wäre nichts geschehen.
    spott, häme, satire, ironie, guter rat, logik, klare analyse — nichts wird fruchten.
    die linken haben weltweit noch kein mittel gegen die „reize“ des parlamentes gefunden.
    posten, pensionen, karriere, „ruhm“ sind verführungen denen nur allzuviele erliegen.
    wenn fraktionäre die meinungsführerschaft übernehmen, parteien zu wahlkampfmaschinen degradiert werden, dann ist es für das bürgertum normal, für linke der anfang vom desaster.
    prozente sind nicht der massstab aller dinge.
    sie sind nicht die ursache von veränderungen, sondern deren wirkung.

    mit soz grüssen! klaus

  3. Bernd Möller sagt:

    Genau so ist es nämlich: Die Linke hat nur Erfolg solange sie als Opposition und Sprachrohr der Entrechteten wahrgenommen wird. Diese Wählerschaft merkt aber schnell, wenn sie von kleinbürgerlichen Loosern verhökert wird: Das zeigt sich in der schweigenden Mehrheit, die in Schleswig-Holstein abermals der Wahlurne fern blieb. Was die Linke jetzt braucht, ist eine konsequente Säuberung von kleinbürgerlichen Bruchakademikern, die die Linke nur als letzte Chance auf einen bürgerlichen Ein- und Aufstieg sehen.

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