lage-ruanda-1

Gestern, am Montag, dem 7. April, fanden in Ruanda die Gedenkfeiern für den „Völkermord an den Tutsi“ statt. Diese Anführungszeichen werden manchen Leser zutiefst erschrecken und mir den Geruch des „Genozid-Leugners“ im Sinne der Leugnung von unmenschlichem Leid einbringen. Wer mit offenem Geist weiterliest, bei dem wird der Geruch sich schnell verflüchtigen!

Ja, vor zwanzig Jahren ist es in Ruanda zu unglaublichen Verbrechen gekommen, an Hutu und an Tutsi! Gesellschaftliche Teilungen sind durch eine Invasion und einen Akt des Luft-Terrorismus´ in eine unbeschreibliche Gewaltorgie gemündet, der wohl 280.000 Tutsi – und 750.000 Hutu – zum Opfer gefallen sind.

ruanda

Einschub: Twa – Hutu – Tutsi

Wie eigentlich alle Kontinente so hat erst recht Afrika – als Wiege der Menschheit – eine bewegte Bevölkerungsgeschichte voller Völkerwanderungen hinter sich. Viele Regionen haben eine Vermischung, aber auch gesellschaftliche Überschichtung durch unterschiedlichste Ethnien und Wirtschaftsformen erlebt. So auch die „Zwischenseenregion“, sprich Uganda, Ruanda und Burundi. Die älteste identifizierbare Bevölkerungsschicht sind die ursprünglich wildbeuterischen kleinwüchsigen Twa. Seit etwa 3000 Jahren wanderten bantusprachige, Ackerbau treibende Völker in die Region ein, von denen sich die im Großen und Ganzen die Hutu herleiten. Im 14. Jahrhundert errichteten einwandernde Rindernomaden, die Tutsi (die ebenso wie die Twa die Sprache der Hutu annahmen), Feudalreiche in der Region. Bei Heiraten zwischen den Gruppen entschied die väterliche Abstammung über die Gruppenzugehörigkeit. Der Feudalismus verschärfte sich zusätzlich im Kolonialismus. Die Deutschen „unterfütterten“ die abstammungsmäßigen Unterschiede zwischen den im Mittel hochgewachsenen und „scharfgesichtigen“ Tutsi und den Hutu rassistisch, was auch die Belgier fortführten. Auch, wenn die Unterschiede zusehends die einer sozialen Kategorie geworden waren, spielte dies dem fortlebenden Machtanspruch der Tutsi-Aristokratie in die Hände.

Entkolonisierung: Ende der Monarchie, „One Man, One Vote“

Unter der deutschen wie belgischen Kolonialherrschaft waren die beiden Tutsi-Königreiche Ruanda und Burundi als Ruanda-Urundi gemeinsam verwaltet worden. Das Königreich Ruanda erhielt 1956 die Autonomie. Zunehmende Spannungen erzwangen 1961 eine Volksabstimmung über die Monarchie und das Ergebnis führte dazu, dass Ruanda im Juni 1962 als Republik unabhängig wurde, damit war die Herrschaft der Tutsiminderheit (13%) vorerst beendet. Der Machtverlust frustrierte einen erheblichen Teil der Tutsi-Aristokratie und brachte sie dazu, das Land zu verlassen und insbesondere nach Uganda zu gehen. Im Nachbarland Burundi führten die analogen Spannungen der weiteren Jahre 1972 zu einem Massaker an den Hutu, das wohl 250.000 von ihnen das Leben kostete. Putsche und Morde begleiteten die weiteren Auseinandersetzungen. Nachdem sein Vorgänger Melchior Ndadaye (Hutu) ermordet worden war, wurde dessen designierter Nachfolger Cyprien Ntaryamira (ebenfalls Hutu) Präsident Burundis. Festzuhalten ist, dass in der Politik niemand von den Ereignissen von 1972 in Burundi als von einem Völkermord an den Hutu spricht.

In Ruanda hatte Juvénal Habyarimana (Hutu) als Verteidigungsminister 1973 in einem Putsch die Macht von seinem Cousin Grégoire Kayibanda übernommen, was dem Land relative Stabilität bescherte.

Die Invasion

Tatsächlich sann die exilierte Tutsi-Aristokratie aber darauf, wie ihre alte Herrlichkeit wieder herzustellen sei. In Uganda wurde die Runandische Patriotische Front (Rwandes Patriotic Front, RPF) gegründet. Ihren Aufbau betrieb wesentlich Paul Kagame, Mitglied der Tutsi-Aristokratie und bald Chef des ugandischen Geheimdienstes. Seinen „letzten Schliff“ erhielt er in einer militärischen Eliteakademie der United States Army, amCommand and General Staff College in Fort Leavenworth. So „präpariert“ und wesentlich als „US-Agent“ zu bezeichnen, unternahm er mit der RPF und der ugandischen Armee 1990 einen ersten Invasionsversuch nach Ruanda. Dieser wurde mit französischer Unterstützung zurückgeschlagen (was Frankreich sicher nicht selbstlos tat), aber die brutalen Angriffe gingen bis 1993 weiter, die Hutu-Mehrheit in Ruanda zusehends in Panik versetzend. Sehr detailiert werden die Vorgänge in einem Buch von Helmut Strizek, „Clinton am Kivusee“, beschrieben (im Rahmen eines Artikels auf diesem Blog beschreiben: http://tinyurl.com/5r5q6dn). 1993 kam es zum Arusha-Abkommen, das am 4. August in der tansanischen Stadt Arusha unterzeichnet wurde. Die Behauptungen, Habyarimana hätte die Regelungen des Abkommens sabotiert, entlarvt Strizek sehr eindringlich in seinem Buch.

clinton-am-kivusee

Die „Enthauptung“ zweier Staaten und das große Massaker

Erneut setzte 1994 die RPF zur Eroberung Ruandas an. Dann kam es am 6. April 1994 zu einem perfiden Attentat: die zwei Staatschefs Habyarimana  und  Cyprien Ntaryamira (Burundi) wurden zusammen mit vielen anderen hochrangigen Funktionsträgern mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit Wissen und Billigung (und wohl Zutun) nicht nur von  Museveni, sondern der USA abgeschossen. Der Angriffkrieg der RPF kostete nicht nur von vornherein vielen Hutus das Leben, sondern nahm bewusst die einsetzenden panikartigen Ausschreitungen an Tutsi in Kauf. Es gibt sogar Anzeichen dafür, dass Kagames RPF die Ausschreitungen gezielt anheizte, um ihren Machtanspruch vor der Welt umso nötiger erscheinen zu lassen.

Die schon durch Fluchtelend und Lagerpein aufgepeitschten Hutu haben sicher oft unmenschlich gehandelt, wenn sie jemanden in die Finger bekamen, den sie der Beziehung zu den Angreifern verdächtigten. Aber man stelle sich einmal vor, in Südafrika würde sich eine gut bewaffnete Truppe von Apartheidsfaschisten anschicken, die Macht  zurückzuerobern, und würde dabei auf breitere weiße Unterstützung treffen, der panische schwarze Volkszorn würde kaum noch zwischen beteiligten und unbeteiligten Weißen unterscheiden!

 Aber es ist wohl nicht so, dass die Mehrheit der Opfer Tutsi gewesen wären, so furchtbar viele, wie es waren. Es gibt gute Gründe zu vermuten, dass die Opfer-Relation etwa 280.000 Tutsi-Opfer zu 750.000 Hutu-Opfern betrug (Strizek 2011, S. 148). Dabei ist natürlich die Einteilung eine recht künstliche, da es nicht wenige Menschen mit Abstammung aus beiden Gruppen gab, aber die Zugehörigkeit “patrilinear” bestimmt wird. Da hatte die RPF einen “wunderbaren”  Trick: erstens wurden gerne tote Hutu als Tutsi gezählt, und wo das nicht möglich war, waren sie eben „gemäßigte Hutu“, die von “Hutu-Extremisten” getötet worden waren, sozusagen “Tutsi-ehrenhalber”.

Der Völkermord an den Hutu ging und geht weiter

Nun hatte das Morden nach der Machtübernahme der RPF keineswegs ein Ende. Viele Hunderttausende von Hutu, die in den Osten des damaligen Zaire (ehemals „Belgisch-Kongo“, nach Mobutu ”Demokratische Republik Kongo”). geflüchtet waren, wurden von der RPF als Bedrohung empfunden, zumal die “Weltöffentlichkeit” nach Rückführung der Flüchtlinge verlangte. Das komplexe und verwirrende Geschehen kann hier in der Kürze nicht dargestellt werden, aber es fielen nicht nur hunderttausende Hutu den mörderischen Maßnahmen Ruandas zum Opfer, sondern der Ostkongo geriet zum Nutzen westlicher Konzerne mit seinen ungeheuren Rofstoffen, allen voran dem begehrten Erz Coltan, weitgehend unter ruandische Kontrolle. dabei wurde von US-Seite auch erwogen, den Osten Kongos abzuspalten und Kagame sozusagen gänzlich auszuliefern. Das sich Ugandas Muzeweni und Ruandas Kagame dabei zunehmend über die Beute entzweiten, ist eine zusätzliche “Pikanterie”.

Jedenfalls ist die durch die US-gestützte und inspirierte Destabilisierung und teilweise Besetzung des Ostkongo in drei ausgedehnten “Kongo-Kriegen” für Millionen von Toten, ungezählige Vergewaltigungen und das Massenelend der unter Warlords sich abplackenden Slavenarbeiter für das Coltan der westlichen Handys verantwortlich. Die Kapitaleigner reiben sich die Hände!

Von 1998 bis 2004 kamen gemäß Angaben des International Rescue Committee 3,9 Millionen Menschen im Kongo ums Leben, die Mehrzahl allerdings aufgrund von Krankheit und mangelnder Versorgung mit Lebensmitteln. Nirgendwo sonst starben seit dem Zweiten Weltkrieg so viele Menschen in einem so kurzen Zeitraum”.

(http://tinyurl.com/l27e8jl)

In den zehn Jahren seiher sind Abermillionen toter Kongolesen dazugekommen.

Strizek ringt in seinem Buch sehr ehrlich um eine Deutung der westlichen Motive, insbesondere der der US-Politik. So ist sein Schluss sicher richtig, dass auch das Ziel, den Sudan als “Gefährder” des damaligen US-Satrapen Mubarak und ihrer Nahostinteressen zu destabilisieren und einen “Regime-Change” zu erreichen, eine gewichtige Rolle spielte, sicher nicht falsch. Ich denke aber, man kann die Triebkräfte letztlich nur auf Grundlage einer umfassenden gesellschaftlichen Analyse der wirklichen Macht in den USA begreifen, hier weise ich auf meine Darstellung in http://tinyurl.com/3fbepaw hin. Die US-Regierungen werden wahrscheinlich manchmal erst im Laufe der Entwicklung von der “wahren Macht” hinter ihnen auf “den richtigen Weg gebracht”. Dafür „bedarf“ es oft bestimmter tatkräftiger Personen, die wissen, wo das Imperium “hin muss”. Als eine solche Figur tritt für mich in diesem Buch wiederholt Madeleine Albright hervor, die ja auch den kadavergrünen Josef Fischer immer wieder effektiv “ans Händchen” nahm!

Ein weiterer Holocaust-Missbrauch

Politik und commerzmedialer Mainstream haben nach Nahost und dem Balkan (neben vielen anderen Beispielen) und vor Libyen auch die Geschichte des östlichen Zentral-Afrika umgeschrieben, und dies in einer Weise, die “1984″ in den Schatten stellt! Wie sehr hat man sich in der Darstellung “Afrikanischer Barbarei” gesuhlt, in Deutschland sich gar noch heimlich durch “Afrikanische Endlösungen” entlastet gefühlt, als man umfänglich die (sicher) zahllosen Tutsi-Opfer des Ruandischen Bürgerkrieges durch die medialen Straßen schleifte!

Die „Juden Afrikas“ hat man die ostafrikanischen Rindernomaden, die vor Jahrhunderten in die Seenregion Ostafrikas einwanderten und dort eine Reihe von Feudalreichen gründeten, genannt. Und es passte famos, so, wie man den selbsternannten “Sachwaltern” des Erbes von sechs Millionen durch Deutschland ermordeter europäischer Juden in der israelischen Politik einen Blankoscheck zur Unterjochung der Palästinenser und der Terrorisierung der Nachbarstaaten ausgestellt hat, so konnte man auch den vermeindlichen ”Beschützern” der Tutsi, dem Regime von Kagame und seiner RPF einen Blankoscheck zum Massakrieren von großen Teilen der Hutu-Mehrheit und der Menschen im Ost-Kongo ausstellen. Wer hätte nach diesem Vergleich noch gewagt, was dagegen zu sagen?!

Da rollen sich aber einem historisch bewussten Menschen beim Vergleich der Situation von Juden in Europa und den Tutsis die “Zehennägel auf”, wenn man sich in Erinnerung ruft, welche jahrhundertlange Odyssee der Entrechtung, Beraubung, Verfolgung und Ermordung die Juden Europas hinter sich haben, nur von ihren Nazi-Mördern zu “heimlichen Herren Europas” erklärt, sozusagen als geschichtsklitternde “Dornenkrone” auf die gepeinigten Häupter gedrückt!

Erstaunlich

Nun kann man im Zusammenhang mit den westlichen Untaten der übrigen Welt gegenüber (gerade in Afrika) der “Einzigartigkeitsthese”  im Zusammenhang mit der Ermordung von sechs Millionen Europäischer Juden skeptisch gegenüberstehen, wie das z. B. Norman Finkelstein tut. Und dazu hat er einigen Grund, wenn man bedenkt, dass allein der Leopoldsche ”Privat-Kolonialismus” im Kongo acht bis zehn Millionen Kongolesen das Leben gekostet haben mag (Adam Hochschild,  “Schatten über dem Kongo“, Rheinbeck bei Hamburg, 2002, Orginaltitel: “King Leopold´s Ghost”, http://www.perlentaucher.de/buch/643.html). Wie dem auch immer sei, kein ernsthafter Mensch kann den “industriellen Charakter” des Nazistischen Vernichtunswahns bestreiten und an dieser Stelle steht die “Einzigartigkeit” zu Recht unangefochten da. Um so erstaunlicher, dass nun gerade der mediale Mainstream auch bezogen auf die Einzigartigkeit der Systematik willig die Parallele zwischen den Ruandischen Geschehnissen und dem Holocaust zu ziehen bereit war, und in das Horn stieß, die Hutus zu “tropischen Nazis” umzustilisieren und von “Nazisme Tropical” (Jean-Pierre Chrètien in Libération am 26. April 1994) zu sprechen. dazu wurde in großem Maßstab ein durchgängiges Völkermordkonzept seitens der Hutu konstruiert. Dass ein unterschwelliger Rassismus dabei die in der europäischen “Denke” lauernde “Höherwertigkeit” der “edlen Tutsi” begierig aufgegriffen haben mag, wäre eine Parallele zu geschichtlichen Umdeutungsversuchen des Faschismus´ als “Unterschicht-Phänomen” von Sozialneid und Unterschicht-Dumpfheit (zu Gunsten der den Faschismus benutzenden “arischen” Kapitalisten). „Nützlich“, dass so eine bewusste Fehldeutung auch immer wieder als Argument gegen mehr direkte Demokratie genutzt werden kann. Dies muss man als weiteren Holocaust-Missbrauch ansehen, der sich noch dazu dadurch auszeichnet, dass er bezüglich der Mehrzahl der Opfer-Zuordnung auch noch ein grausamer „Fake“ ist. Das US-Imperium zeigte wieder einmal das Fehlen jeder moralischen Grenze!

Zur „Befestigung“ des Narrativs wird auch die deutsche Justiz „eingebunden“, so z. B.: Am Oberlandesgericht Frankfurt/Main fand seit Januar 2011 der Prozess gegen Onesphore Rwabukombe aus Ruanda statt. Ihm wird vorgeworfen, als Bürgermeister einer Gemeinde für zahlreiche Opfer während des Völkermordes in Ruanda 1994 mit verantwortlich zu sein; er wurde auf einen Haftbefehl der ruandischen Justiz hin in Deutschland festgenommen. Herr Rwabukombe lebt mit seiner Familie seit 2002 in Deutschland. Letzten Monat wurde er schuldig gesprochen und zu langer Haftstrafe verurteilt, obwohl dem Gericht bvekannt sein musste, dass „Zeugen“ und ihre Familien Repressionen in Ruanda zu befürchten haben. Es ist zu wünschen, dass in einem Berufungsverfahren die völlig unsicher Beweislage berücksichtigt wird. Tatsächlich ist der Verurteilte vielmehr ein „störender“ Zeuge der RPF-Überfälle im ruandischen Grenzgebiet Anfang der Neunziger Jahre. Aber die deutsche Justiz reagiert wahrscheinlich reflexmäßig konditioniert, „Täter“ eines „Genozids“ müssen verurteilt werden, egal, ob sie wirklich Täter sind!

Das ostafrikanische „Musterländle“

Gern wird in Mainstream-Medien Ruanda als Musterland präsentiert (die Verbannung von Plastiktüten tut auch „grünen Herzen“ wohl), dass bezüglich der städtischen Schichten durch die Schleusung der kongolesischen Reichtümer (die an Ruanda hängende Warlords dort duch organisierte Sklavenarbeit gewinnen) erheblicher Wohlstand entsteht, mag stimmen, aber um welchen Preis?

Aber die Meldungen zu Taten von Kagames Regime häufen sich so sehr, dass Teile der „Soft Power“-Fraktion der US Machtelite nervös werden. Es könnte ein Austausch ihres Kompradoren nötig werden. Kagame hat heute seinerseits das Schicksal Mobutus deutlich im Kopf, sieht auf grund seiner Repression, der Kongo-Verbrechen und der Morde gegen Dissidenten zunehmende “Verwerfungen” in der Fraktion “Soft Power” der US-Machtelite (die auf den offiziellen „Menschenrechts-Ruf“ Wert legt) und fängt an, sich doppelt abzusichern, nämlich auch über die Neocon-AIPAC-Fraktion:

http://www.blackstarnews.com/global-politics/africa/paul-kagame-and-elie-wiesel-team-up-for-bombing-syria.html

In Trauer gedenken

In Trauer mus man der Million von Opfern der Verbrechen in Ruanda vor 20 Jahren gedenken! Aber den verdrehten Narrativen muss man entgegentreten. Man darf nicht zulassen, dass ein Teil der Opfer der Ereignisse dazu missbraucht wird, die noch zahlreicheren Opfer unter den ruandischen Hutu zu verdecken, dass die Tutsi-Opfer dazu missbraucht werden, die Abermillionen Opfer der ruandischen und ugandischen Regierungen im Kongo zu zudecken, oder missbraucht werden, die Haupttäter des Dramas zu verbergen!

wanted-for

Andreas Schlüter

Links zu meinen Artikeln über Afrika und Nahost: http://wipokuli.wordpress.com/2012/11/16/artikelsammlung-zu-afrika-und-zum-nahen-osten/

Unbelievable what happened in a quarter of Berlin being famous for its multitude and cultural pluralism! In „Kreuzberg“ the owner of a pub bared his place for Black people – „because of the many drug dealers in nearby Görlitz Park“ – thus equating „black = Dealer“!

The Community had to react, and it did! Organized by the „Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland“ (ISD, Initiative of Black People in Germany) on Sunday, 30th of March, a demonstration came up:

http://isdonline.de/apartheid-is-over-whites-only-in-kreuzberg/

Africans, Black Germans, friends of the community and socially minded people gathered. Angry and also very moving words were spoken making clear that if young desperate Africans see no other chance than dealing it does not mean that this is „African“ or representative for “being Black” and moreover it has to do with their exclusion from society as well as with the terrible situation Africa has been brought in by the West! Univocal the clear message was to be heard: we´re not ready to swallow this! And: finally this incident is only a symptom of institutionalized racism!

The Tip of the Iceberg

And one thing must be clear: as insulting as this despisable incident is, since open racism having struck this multicultural community, even more dangerous is the misery which the „Human Rights Wars“, the new Colonial wars and manipulations by the US led West bring to Africa! The German War Minister von der Leyen announcing „more support“ for Western interventions in Africa is fueling that racism by giving the message, Africans have to be „taken care of“. There lies the broad foundation of the new old anti-black racism!

http://wipokuli.wordpress.com/2013/11/11/africa-under-attack-and-the-refugees-may-get-drowned/

http://wipokuli.wordpress.com/2014/02/04/the-fire-brigade-is-coming-to-africa/

http://wipokuli.wordpress.com/2013/05/25/africa-50-years-ago-the-foundation-of-the-oau/

Some Impressions from the Demonstration

place-of-shame
The Place of Shame

crowd-3

People gathering

tahir

Tahir Della, ISD

kwesi

Kwesi Aikins, ISD

speaker

Angry Words

moving-words

Moving Words

crowd-2

More…

crowd-1

… and more People being

me-disgusted

disgusted by the Case! The Author as well!

Andreas Schlüter

Unfasslich, was sich in einem der Berliner Stadtteile, die besonders für Pluralität und kulturelle Vielfalt stehen, nämlich in Kreuzberg, ereignet hat: vorgeblich wegen der großen Zahl von Dealern im nahen Görlitzer Park verhängt der Wirt vom „Lisert´s Falkensteiner“ ein „Hausverbot“ für Schwarze Menschen – damit die rassistische Gleichung „Schwarz = Dealer“ aufmachend!

http://www.vice.com/de/read/schwarze-muessen-in-berliner-kneipe-draussen-bleiben

Sebstverständlich musste die Community auf diesen ungeheuerlichen Vorgang reagieren:

https://www.facebook.com/events/1433014183610646/

Unter der Moderation der Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland (ISD, http://isdonline.de/apartheid-is-over-whites-only-in-kreuzberg/) fand heute, am Sonntag, dem 30. März, um 17:00 Uhr, eine eindrucksvolle Kundgebung gegen den rassistischden Wahnsinn statt. Sehr zu recht wütende Worte aber auch sehr bewegende, die „Selbstheilung“ des Kiezes beschwörende Worte waren von einer Vielzahl von Sprechern zu hören. Afrikaner, Afrodeutsche, Freundinnen und Freunde machten deutlich: wir lassen uns den Rassismus nicht gefallen! Und: dieser Vorgang ist letztlich nur ein Symptom des fortbestehenden allgemeinen wie institutionalisierten Rassismus!

Die Spitze des Eisbergs

Aber eines muss auch klar sein, so beleidigend wie dieser widerliche Vorgang ist, hier ist der Rassismus erschreckend in den Kreuzberger Kiez eingeschlagen, noch viel gefährlicher ist das Leid, dass der als „Menschenrechts- und Befriedungskrieg“ daherkommende neue westliche Kolonialkrieg und die fortdauernden neokolonialen Machenschaften in Afrika anrichten. Die Kriegsministerin von der Leyen, die antrat, als wolle sie demnächst in jeder Kaserne einen Kindergarten einrichten, und sich nun zur neuen „Mama Afrika“ emporstilisiert, zum „Heia Safari“ blasend, sich anschickt, den westlichen Kolonialkrieg, der unter US-Führung gegen Afrika stattfindet, tatkräftig zu unterstützen, stellt dies alles in den Schatten. Dort liegt das breite Betonfundament des neuen alten Rassismus!

http://wipokuli.wordpress.com/2013/05/25/afrika-vor-50-jahren-grundung-der-oau/

http://wipokuli.wordpress.com/2013/11/11/africa-under-attack-and-the-refugees-may-get-drowned/

Bilder der Kundgebung

place-of-shameder Ort der Schande
crowd-3der Platz füllt sich

kwesi

Kwesi Aikins, ISD Berlin

tahir

Tahir Della, ISD Bund

moving-words

Bewegende Worte

speaker

eindringliche Worte

crowd-2

mehr,

crowd-1

und mehr Menschen

me-disgusted

angewidert von diesem Vorfall, der Autor

Andreas Schlüter

http://video.tagesspiegel.de/3412838726001?lightbox=1

 

 

remote-controled-flight

We are given the impression that the Malaysian flight MH 370 of the 8th of March has crashed South West of Australia. Maybe! But other possibilities are not convincingly been eradicated (http://tinyurl.com/osu544t). What is given these days by the media like BBC (http://www.bbc.com/news/world-asia-26503141) let no explanation seem to be possible. And to be honest, I doubt even the given “facts”. Why? Because only absurd possibilities were presented. A fire putting the pilots “off” and allowing the plane to fly for seven more hours, a suicide flight by one (or two) of the pilots, a hijacking by one or more of the passengers with no demands radioed, all of this doesn´t make sense! So I see no reason to put aside the speculations in my former article.

The More

I can not abundan those speculations the more as I found interesting articles about radio-control of big planes. Some of the articles have to do with experiments on planes crashes, definitely with specific installations for that purpose, ad this one from 1984:

The 15 flights had 15 takeoffs, 14 landings and a larger number of approaches to about 150 feet above the prepared crash site under remote control.“

http://www.dfrc.nasa.gov/Gallery/Photo/CID/HTML/

Some recent articles give the impression as if this would be a totally new thing, like one in „Mail“ online from May 2013 (1) or in the „Lanca C News (2). In fact all this is not really new. I came across a page adverticing a video about air traffic in the 60ies. And there was an interesting read (at the end of paragraph):

CONTROLLED LANDING (Heathrow 1961) Inside the control tower as ATC talk down an incoming Comet in fog. This recreation has its quirky flaws but nonetheless shows us inside the Heathrow control tower when radar was all valve-driven and sports jackets were the normal attire. We see inside the Comet and the flight deck of a simulator masquerading as the real thing. We then see the “Blind Landing Experimental Unit” trying out the “Ghost Pilot” on a Vickers Viking.“

http://www.video125.co.uk/acatalog/Look_at_Life_in_the_60_s___Civil_Aviation.html

An article from 2006 gives information about a patent by Boeing about an automatic landing system (3). It is thus clear that if even open efforts to make planes influencable by remote control are that far the true possibilities to do so must be much further. And those are the ones at disposal of the „Deep State“ as it has manifested itself for example in Operation Gladio. And, damn, the whole thing smells so fishy, that many possibilities apart from mainstream mut be allowed to consider!

The most striking theory under these circumstances is a hijacking by Remote-Control!

Andreas Schlüter

1) http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2325263/Would-fly-plane-pilot-As-passenger-jet-controls-roars-Britain-passengers-soon-face-worrying-dilemma.html

  1. http://lankacnews.com/english/foreign-news/passenger-planes-without-pilots-a-new-concept/

  2. http://www.flightglobal.com/news/articles/diagrams-boeing-patents-anti-terrorism-auto-land-system-for-hijacked-210869/

More Links:

http://www.freepatentsonline.com/y2004/0049324.html

http://www.aviationmuseum.net/Joe_Kennedy.htm

http://www.public-action.com/911/facsnet/aviation.php3

http://www.public-action.com/911/facsnet/aviation.php3#history

http://www.oilempire.us/remote.html#autoland

start-mh-370

A flight tragedy is keeping peoples minds busy which turns out to be extraordinaryily mysterious. Unfortunately flying isn´t without danger as many accidents have shown. Such accidents don´t only kill many people but also leave their relations in despair. But usually it lasts at most a couple of hours before the terrible truth comes to light and families and others get certainty about the fate of their beloved ones. Very different it is with the Malaysian flight MH 370. The fate of the 239 people on board (including the crew) is still uncertain after a week. Nevertheless there are some facts getting to the public which trigger speculations.

The plane obviously didn´t just dissappear. The communication was switched off not by a crash but almost with certainty deliberately, by whom? There was satellite contact afterwards for many hours, information runs between four and even seven hours. The plane turned backwards and then took way to the West. Radar contact was lost between Thailand and Sumatra (BBC Asia, 1) 2) 3)) obviously sattelite contact kept on longer.

Hijacking, but by whom and where to?

Obviously two Iranians boarded with stolen passports. The „usual suspects“? Moreover misleading graphics start circulating, as for example by the „Mirror“ (4), using a graphic circulated by a Twitter Lady. This scetch has no foundation in the releases that two further ways are likely, one Northern route to Central Asia ore one to the southern Indian ocean, as the Voice of America quotes:

Newly revealed satellite data puts the aircraft’s last known path, in a northern corridor from a border region of Kazakhstan to northern Thailand, or a southern one from Indonesia to the southern Indian Ocean.“

(http://www.voanews.com/content/malaysia-plane-search/1871796.html)

misleading-graphic

Misleading graphic, „pointing“ to „usual suspects“

The plane must have landed somewhere, either by a crash (on land or in water) or on its wheels. The hijacking must have taken place either by the pilot(s) or by experienced people able to fly huge planes (no lousy flight school attendants like the fake „Nine Eleveners“). No accidents being reported from South Asia. If a hijacked plane would have landed on an Asian country the News would have come, even if it would have been in Iran. If more people than one was involved, we are facing a conspiracy! By whom? Anyway, the Malaysian police is turning on the crew (CBS, 5)) and the government has declared the affair now a criminal case, according to the New York Times (6). It should be mentioned that some information has reached the public about strange behaviour of the co-pilot (7) which at the same time is incompatible with a „classical terrorist“ carreer. Fact remains that the plane seems to have flown for many hours, most probably to the southern Indian Ocean.

Where to in the Indian Ocean?

Well, there is a place in the southern Indian Ocean being quite famous: Diego Garcia, the important US Military base! How absurd, might the „innocent“ normal Western reader think! That is so since Westerners are programmed to think of hijackers and „Terrorists“ to be either fanatic Islamists or leftists radicals. And they should think so according to the concept of West´s mainstream media. But someone who has studied the history of covert Western intelligence operations knows better. There´s a long history of „False Flag“ operations. Those were not only specialities of the Nazis (radio station Gleiwitz) but also planned or commited by the US and their allies.

Famous and today documented without doubt is „Operation Northwoods“,  a plan stopped by Kennedy. A purely fabricated incident used as „false flag“ was the Gulf of Tonkin incident. In the “Operation Gladio (its history profoundly elaborated by Daniele Ganser) of NATO false flag was a „standard procedure“. In face of the gigantic contradictions within the official presentations of Nine Eleven many serious people can not else but suspect it to be the most dramatic false flag operation ever staged. And in the discussion around Nine Eleven many times one topic comes up: the remote control of big planes! As to be read on the 12th September 2001:

“Most modern aircraft have some form of autopilot that could be re-programmed to ignore commands from a hijacker and instead take direction from the ground,” says Jeff Gosling of the Institute of Transportation Studies at the University of California, Berkeley.

If a hijacking were detected in progress, being able to control a plane from the ground would be crucial, says Gosling. “The only other thing you could do is shoot the target down.” (http://www.newscientist.com/article/dn1280#.UyS_1GdOXIU)

map-indian-ocean-diego-garcia-possible-way

 a possible route

In an article in the Economist of the 20th of that same month the problem was mentioned that such sort of protection from a personal hijacker could open the possibility of remote hijacking (8), exactly what some people think might also have been the clou to Nine Eleven!

One detail appears to be disturbing to the suspision: information was given that according to sattelite the plane´s last position would be on this circle:strange-graphic

But if the suspicion would be fitting that this is a conspiracy by US intelligence circles even the manipulation of such datas is imaginable.

What For?

The crucial criminalistic question is always that for a motive. I would hesitate to link it to the dramatic events in Ukraine as does Bill Chappell in his article „Did The Malaysian Airliner Land? Here Are Possible Runways“ (9). But he provides an interesting map with possible runways where the plane could have landed (only based on technical capacity, but the extreme south-western point representing Diego Garcia):

possible-runways

Worth to be taken into consideration is the idea that not only might the hijacking be designed as a false flag but that the plane might be reserved for another operation of that type. But we shouldn´t rule out other options! The extended research operation and the control of the sattelite system allows the US to build communication lines with all participating Navies (including the Chinese) wich could open more „gates“ for electronic manipulations. Such communication might already have had very negative effects for the Russians (10).

And another point deserves mentioning: The majority of the passengers were Chinese. Additionally to the promising young engineer Dr Yuchen Li, named in the Cambridge News, there might not only have been 24 outstanding Calligraphers on board (as BBC wrote) but scientific experts or intelligence people of high importance, could they be kept somewhere now? After all the competition between the declininvg US Empire and the emerging world power No 1 is even more important than the attempt of the US to strangulate Russia!

Not at all should we forget the fate of the 239 people on board the plane. If the suspicions hold true they could still be alive but their fate nevertheless being tragic. As a non believer I´ve no chance to pray but I wholeheartedly hope for them!

Andreas Schlüter

  1. http://www.bbc.com/news/world-asia-26503469

  2. http://www.bbc.com/news/world-asia-26503141

  3. http://www.bbc.com/news/world-asia-26591056

  4. http://www.mirror.co.uk/news/world-news/missing-malaysia-airlines-flight-live-3239624

  5. http://www.cbsnews.com/news/malaysia-airlines-flight-370-focus-shifts-to-flight-crew/

  6. http://www.nytimes.com/2014/03/16/world/asia/malaysia-airlines-flight.html?smid=tw-share&_r=0

  7. http://www.smh.com.au/world/malaysian-airlines-plane-copilot-smoked-took-photos-in-cockpit-with-tourists-in-2011-20140312-hvhkh.html

  8. http://www.economist.com/node/787987

  9. http://www.npr.org/blogs/thetwo-way/2014/03/15/290418335/did-the-malaysian-airliner-land-here-are-possible-runways

  10. http://wipokuli.wordpress.com/2013/08/02/snowden-putin-and-the-us-russian-partnership-some-legitimate-speculations/

More Links about the lost Airplane: http://www.eni.network24.co/world/Investigators-conclude-Malaysian-flight-was-hijacked-Report-/5907_2

http://hosted.ap.org/dynamic/stories/A/AS_MALAYSIA_PLANE?SITE=MYPSP&SECTION=HOME&TEMPLATE=DEFAULT&CTIME=2014-03-14-23-57-32

http://rt.com/usa/malaysia-airlines-piracy-intervention-926/

http://georgewashington.blogspot.de/2006/01/wheres-remote-control.html

http://www.cbsnews.com/news/malaysia-airlines-flight-370-more-sinister-theories-still-no-answers-in-search-for-missing-plane/

http://edition.cnn.com/2014/03/14/world/asia/malaysia-airlines-plane/index.html?sr=sharebar

http://www.washingtonpost.com/world/jet-was-hijacked-malaysian-official-tells-ap/2014/03/15/ec7397d6-abff-11e3-af5f-4c56b834c4bf_story.html?hpid=z1

http://news.xinhuanet.com/english/world/2014-03/15/c_133188541.htm

https://de.wikipedia.org/wiki/Malaysia-Airlines-Flug_370

Man mag sich gefragt haben, ob ein hochrangiger Kabarettist die Grünen bei ihrem gescheiterten Antrag im Europäischen Parlament, dem Ex-Kanzler Schröder zur Ukraine quasi den Mund verbieten lassen zu wollen, beraten hat; mit dem Ziel, sie zur Karikatur ihrer selber zu machen. Oder ob die „Häuslebesitzer“ sich bei der Baugrundsuche nicht genügend um die Bodenbelastung gekümmert haben, also, ob sie irgendwie „verstrahlt“ sind? Selbst Zeitungen, die sich unter „bauchlinkem“ Anstrich dem Mainstream verpflichtet fühlen, wie Zeit und Spiegel, konnten da ihre Häme zu dem Bauchklatscher nicht verbergen (1, 2). Debattenkultur sah man aber wohl in der grünen Partei – als sie noch nicht zur olivgrünen Kriegspartei verkommen war – etwas anders.  Und da liegt wohl „der Hund begraben“, in dem endgültigen Schwenk zur Kriegs-Vasallenpartei. Dieser fand bekanntlich unter der „rot-grünen“ Bundesregierung mit der völkerrechtswidrigen Bombardierung Serbiens statt! Im Zuge dieser Aktion bewirkte der Westen auch die einseitige Abtrennung des Kosovo von Jugoslawien/Serbien.

zeit-matinee

http://www.youtube.com/watch?v=Qkl6ZUJuLAo

Die Wut über den „Kronzeugen“

Dieser Schwenk wurde vom „Gottvater“ der „Realos“, Joschka Fischer, und Cohn-Bandit, dem kinderfreundlichen (3) Befürworter des Einsatzes von Bodentruppen im Krieg gegen Jugoslawien/Serbien (4) durch das Mitragen der   Behauptung vom „Hufeisenplan“ (5) bewerkstelligt, um im Verein mit der SPD Deutschland an die Wandlung der NATO-Doktrin anzuschließen. Bundeskanzler der deutschen Regierung, die diesen schockierenden Wandel durchführte, war: Gerhard Schröder.

cohn-bandit

Schröder brachte nun vor wenigen Tagen in der „Zeit Matinee“ zum Thema Ukraine ein locker vorgetragenes Eingeständnis zur Bombardierung Serbiens heraus:  „weil ich´s nämlich selbst gemacht habe … gegen das Völkerrecht verstoßen. …zusammen mit der NATO einen souveränen Staat gebombt“ (6). Der Mann traut sich was, nämlich nicht nur zu bomben, sondern die Völkerrechtswidrigkeit so locker zuzugeben! Das ihm das Geständnis juristisch schwer um den Hals hängen könnte, scheint ihn nicht geschreckt zu haben. Aber einen Teil der Grünen-Führung muss das schwer geschreckt haben, denn diese angebliche Friedenspartei hat die Schweinerei schließlich kräftig mit betrieben, ja, letztlich erst möglich gemacht! Und wer war dann bei den Grünen im Europa-Parlament bei dem Maulkorbantrag mit dabei? Nun, natürlich Cohn-Bandit (7)! Die grüne Mafia vergibt einem Kronzeugen nicht!

Andreas Schlüter

  1. http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-03/schroeder-kommentar-lenz?commentstart=65

  2. http://www.spiegel.de/politik/ausland/krim-eu-parlamentarier-wollen-gerhard-schroeder-maulkorb-verpassen-a-958405.html

  3. http://www.rundschau-online.de/politik/guenen-politiker-paedophilie-vorwuerfe-gegen-cohn-bendit,15184890,22355980.html

  4. http://www.zeit.de/1999/21/199921.cohn-bendit_.xml

  5. http://www.youtube.com/watch?v=43yNHNsJzoU

  6. http://www.youtube.com/watch?v=Qkl6ZUJuLAo

  7. http://www.welt.de/politik/ausland/article125755541/Gruene-scheitern-mit-Sprechverbot-fuer-Schroeder.html

  8. Link zur Ukraine, den USA und Deutschland: http://wipokuli.wordpress.com/2014/03/09/20141914-das-grose-erschrecken/

  9. Die Grünen und die Friedensfrage: http://uweness.eu/libyen-gruener-krieg.html

Es ist sehr merkwürdig, seit längerer Zeit beobachte ich Folgendes: wenn ich einen scharfen Artikel auf meinen Blog gesetzt habe, gibt es kurze Zeit danach Probleme mit meinem GMX-Mailfach. Vor Kurzem setzte ich meine Linkliste mit – zugegebenermaßen – sehr kritischen Artikeln über die USA (1) auf meinen Blog, peng, Probleme! Jetzt der Artikel vor diesem, nämlich:

http://wipokuli.wordpress.com/2014/03/09/20141914-das-grose-erschrecken/

und erneut erscheint beim Versuch, ans Postfach zu kommen, dies:  

 bitte-aendern

Es scheint so, dass „böse“ Artikel bestimmte „Institutionen“ dazu inspirieren, auf das Postfach in unerlaubter Weise zuzugreifen, um diese Schwierigkeiten zu erzeugen.  Ärgerlich ist, dass öfter das von GMX angegebene Prozedere zur Passwortänderung nicht funktionierte, mein altes Passwort für die verlangte Änderung meines Passwortes gar nicht angenommen wurde. Das bringt natürlich auch GMX in ein fragwürdiges Licht. Nun werde ich sehen, ob die Sache sich diesmal schnell beheben lässt.

uncle-sam-spies-you

Aber dies ist nicht die einzige Art, in der „Big Brother“ sich bemerkbar macht, wie hier auch schon beschrieben:

http://wipokuli.wordpress.com/2013/11/29/big-brother-was-er-alles-kann-und-naturlich-macht/

Andreas Schlüter

  1. Link-Liste meiner Artikel zu den USA:

    http://wipokuli.wordpress.com/2014/02/17/link-liste-meiner-artikel-zu-den-usa/

 

Man muss kein Zahlenfetischist sein, um zur hundertsten Wiederkehr des Kriegsausbruches von 1914 vom Hauch einer gewaltigen menschengemachten Katastrophe angeweht zu werden. Viele Ähnlichkeiten hinsichtlich der Verhaltensweisen von Machteliten sind in erschreckendem Maße festzustellen. Expansionsgier, völlige Unempfindlickeit gegen millionenfaches menschliches Leid und ungehemmte Risikobereitschaft feiern fröhliche Urständ!

Einen wesentlichen Unterschied allerdings gibt es: am Ausbruch des Ersten Weltkriegs war in nicht unerheblichem Maße der Aufstiegswille der politischen und wirtschaftlichen Eliten Deutschlands beteiligt, an der heutigen explosiven Weltsituation ist aber wesentlich das blindwütige Strampeln der US-Machtelite gegen den vom wirtschaftlichen Abstieg verursachten Machtverlust schuld. Der US-Machtelite ist die Aussicht unerträglich, dass das zahlreichste Volk dieser Erde, das chinesische, mit seinem unglaublichen Potential und dem ungeheuerlichen technologischen Aufstieg in historisch absehbarer Zeit den Platz der größten Weltgeltung einnehmen wird.

 the-germans-to-the-front

Etwas für geschichtsvergessene Idioten: The Germans to the Front!

Dabei muss man sich erinnern, dass der sogenannten „Ur-Katastrophe“, dem großen europäischen Gemetzel, eine westliche Allianz gegen China, das rassistisch als „Gelbe Gefahr“ apostrophiert wurde, vorausging (“Boxeraufstand“). Dies und der folgende 1. Weltkrieg reflektierten die beiden historischen Linien der Neuzeit, die kolonialistische Expansion der „weißen Welt“ und die Konkurrenzkämpfe innerhalb derselben. Als dann Europa in großen Teilen vom „Weltkrieg“ zerfetzt wurde, begann das „(US)-Amerikanische Jahrhundert“. Und der Appetit der US-Machtelite weitete sich in erheblichem Maße aus. Der Widerspruch zwischen den proklamierten Freiheitsidealen der us-amerikanischen „Revolution“ und der praktizierten Menschenverachtung im Umgang mit der eigenen Urbevölkerung und den Millionen versklavter Afrikaner offenbarte sich auch im Umgang mit Europa (das seinerseits den Widerspruch zwischen Phrasen von „Zivilisation, Freiheit und Fortschritt“ und seinem widerlichen kolonialistischen Gebaren kannte). So setzte ein Teil der US-Wirtschaft (welcher u. a. auch in den gescheiterten „Business Plot” verwickelt war) darauf, die Nazis in Deutschland an die Macht zu bringen (u. a. Prescott Bush). Hierbei ging es fraglos darum, ein faschistisches Deutschland gegen den weltpolitischen Hauptkonkurrenten Großbritannien und für die Zerstörung der verhassten Sowjetunion zu nutzen (http://tinyurl.com/bqqdwmv). Vor einem dreiviertel Jahrhundert fing dann dieses entsetzliche Gemnetzel an. Diese Zusammenarbeit eines Teiles der US Wirtschaft mit den Nazis zog sich noch durch den Zweiten Weltkrieg hin.

smedley-butler Film zum “Business Plot”:

https://www.youtube.com/watch?v=lNe9X1CLV_U

Tatsächlich hat die US-Machtelite mit ihrem geheimdienstlichen Arm im Vorgehen eine Perfidie entwickelt, die ihre Parallele nur in den “False Flag” Operationen der Nazis, wie beim “Überfall auf den Sender Gleiwitz“, haben, wie zum Beispiel mit der “Operation Northwoods“ deutlich wurde, einem Plan, der glücklicherweise von Kennedy gestopt wurde. Wer dieses Projekt kennt, wird sich kaum erdreisten, die Zweifel an der offiziellen Darstellung von “Nine Eleven” als “wilde Verschwörungstheorien” zu diffamieren (http://tinyurl.com/3gy8otq). Aber auch die Taten der als “Gladio“ bezeichneten US-geführten NATO-Geheimarmeen öffnen den Blick auf die Abgründe der US-Politik (http://tinyurl.com/a3aqv2p).

Die US-Politiker und Geheimdienste nutzen und infiltrieren unterschiedlichste Bewegungen, ungeachtet jeder vordergründigen ideologischen Verortung. Selbst die Grüne Partei Deutschlands haben sie von der Friedenspartei zur olivgrünen Kriegspartei gewendet. In vielen Ländern nutzen sie kleinbürgerliche Ängste gegen breite Bemühungen für soziale Gerechtigkeit, wie zum Beispiel in Venezuela. Gegen die afrikanischen Länder und Gesellschaften führen sie eine brutale wie hinterhältige Rekolonisierungspolitik an und scheuen sich nicht, mit dem US AFRICOM in Stuttgart auf deutschem Boden eine militaristische Kolonialinstitution für ihre Terroranschläge durch Drohnen zu nutzen (http://tinyurl.com/kv4upm8).

Den Nahen und Mittleren Osten überziehen sie mit gefördertem Terror und Krieg und haben die “Neuordnungs-Pläne” schon “in der Tasche”. Vielleicht sind sie auch an den Konflikten in Thailand nicht unbeteiligt. Dabei ist die US-Machtelite innerlich zerrissen, nicht erst seit der Kennedy-Zeit (http://tinyurl.com/k7gyt4n). Der Strategiestreit zwischen denen, die weiter eine demokratische Scharade nutzen wollen und andere machen lassen (“Soft Power”), und denen, die zu direktem militärischen Eingreifen und “Unternehmens-Faschismus” neigen, schlägt sich insbesondere im Streit darüber nieder, wer von den erkorenenen Gegnern zuerst “erledigt” werden soll, oder, wer als unwichtiger Gegner besser gegen Hauptgegener in Stellung gebracht werden und quasi “verheizt” werden soll. Diese Frage ist immer wieder Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen: soll man zuerst die islamische Welt “plattmachen” (was die Preferenz der “kooptierten” israelischen  Machtelite wäre, wobei man gerne Saudi-Arabien und die Emirate benutzt), oder soll man den Iran, anstatt ihn zu bekriegen, in die Front gegen Russland einbauen? Ist eine mögliches Näherkommen zwischen dem technologischen Hauptkonkurrenten Westeuropa und dem Energieriesen Russland gefährlicher, oder ist es China? Dann könnte man wiederum versuchen, Russland in die Front gegen China einzubauen (wozu seit Neuerem Brzezinski zu tendieren scheint).

Aber der wütende Einfluss der Neocons auf die von den “Demokraten” geführte Regierung ist gewaltig, wie die Neocon-Aufpasserin Nuland (“Fuck the EU”) in der US-Regierung zeigt. Die Neocon-Fraktion hat wesentlich die Kontrolle über die Geheimdienste, sie hat viel zu verlieren, weil viel zu verbergen (besonders seit “Nine Eleven”).

Die Neocon-Fraktion insbesondere treibt die US-Politik dazu, den Würgegriff gegen Russland unerträglich zu verstärken, wie das Vorgehen im Fall der Ukraine zeigt. Dabei, den Geschichtskundigen wundert es nicht, setzt sie offenbar gerne wieder auf Faschisten, wie sie sich in der Partei “Swoboda” tummeln (http://tinyurl.com/qydggx4), und auch der Verdacht der Benutzung von “False Flag” Operationen taucht wieder auf: http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-03/kiew-ukraine-telefonat-ashton-paet.

Und die Lehre für die deutsche Politik?

Tatsächlich wäre es einem erheblichen Teil der US-Machtelite außerordentlich recht, wenn die Ukraine nicht nur die EU und Russland weiter entzweite, sondern auch, wenn die EU sich mit der Ukraine ein weiteres Problem ans Bein binden ließe, dass die Probleme Griechenlands weit in den Schatten stellen würde. Wann geht es deutschen Politikern endlich auf, dass der “große Bruder” alles andere als Demokratie und Menschenrechte im Sinn hat? Vielleicht ahnen sie es ja, aber haben Angst ( http://tinyurl.com/c5sagm6)? Aber die Angst, die einem Pizzeria-Besitzer vor der “Schutzgeldmafia” kommen kann, steht Politikern nicht gut zu Gesicht, denn die Gefahren der Verwicklung in dieses globale Spiel überwiegen die Gefahren des US “Gladio” Terrors bei Weitem. Vor hundert Jahren zog nicht nur deutsche Großmannssucht Deutschland in den Krieg, sondern auch dümmliche “Nibelungentreue” zum absteigenden Reich Österreich-Ungarn! Der sozialdemokratische “Bismark-Verschnitt” Struck irrte schwer: Deutschlands Freiheit wird mitnichten am Hindukusch verteidigt, sondern auf dem Felde klarer politischer Analyse! Und a bisserl Moral könnt auch net schaden!

Andreas Schlüter

Link-Liste meiner Artikel zu den USA: http://wipokuli.wordpress.com/2014/02/17/link-liste-meiner-artikel-zu-den-usa/

Dirk Müller zur Ukraine: http://www.youtube.com/watch?v=X68lu-i0aAU

All the Best!

rosen

https://www.youtube.com/watch?v=knXfru_HzWk&list=PLE2723EB2720065DB

Andreas Schlüter

 

Aktion Aufschrei – Outcry

26th of February saw a strong Protest against Arms Trade and in favour of a solidaric refugee policy in front of  the German Reichstag,

Members of Parliament – DIE LINKE – were present and spoke. Also present and speaking: the Panafricanist Activist Aziz Salmone Fall!

Am 26. Februar gab es einen eindrucksvollen Protest gegen den Waffenhandel und für eine solidarische Flüchtlingspolitik direkt vor dem Reichstag!

Abgeordnete der LINKEN waren dabei. Auch mit einem Redebeitrag dabei: der Aktivist Aziz Salmone Fall

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/Aktionstag-26-2-2014.528.0.html

http://www.aufschrei-waffenhandel.de/

Speech by Aziz Fall on US AFRICOM – Redebeitrag von Aziz Fall zu US AFRICOM:

http://www.youtube.com/watch?v=2r7FLH0_66U&feature=youtu.be

Photos – Fotos:

reichstag

opposite-kanzleramt

musik grenzen-oeffnen

Legt den Leo an die Kette!

aziz

aziz-me

Andreas Schlüter

Links:

AFRICOM GO HOME! Auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=-HLjrzVHWPM

http://wipokuli.wordpress.com/2014/02/23/8th-memorial-march-in-rememberence-of-the-african-victims-of-slave-trade-slavery-colonialism-and-racist-violence/

http://wipokuli.wordpress.com/2013/11/11/africa-under-attack-and-the-refugees-may-get-drowned/

http://wipokuli.wordpress.com/2013/05/25/africa-50-years-ago-the-foundation-of-the-oau/

http://www.grila.org/africom_declaration_2013_english.htm

http://wipokuli.wordpress.com/2013/05/25/afrika-vor-50-jahren-grundung-der-oau/

http://www.grila.org/index_grila.php?gri=org&org=231204&lang=en